9. Türchen





Bei der lieben Birgitt vom Blog “Mein Fototagebuch/ Erfreulichkeiten” gibt es heute Heimlichkeiten…

Soviel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit,


diese Liedzeile aus meiner Kinderzeit fiel mir als erstes und
immer wieder ein, wenn ich darüber nachdachte, was ich mit der Weihnachtszeit
verbinde…wer das Lied nicht kennt, kann gern mal nachhören: klick
Wie lange meine Puppe  wirklich verschwunden war, daran kann ich mich
nicht erinnern, aber ich weiß noch genau, wie ich sie in den neuen, von meiner
Mutter selber gestrickten und genähten Sachen unter dem Weihnachtsbaum wieder
fand. Hat er heute noch an, der Michael:
Nur zu gern habe ich damals auch geglaubt, dass das Christkind dieses wunderschöne Puppenhaus
gebracht hat und  dass mein Vater wirklich
wochenlang vor Weihnachten den Keller aufgeräumt hat. Erst Jahre später konnte
ich ermessen, wieviel Arbeit er sich da gemacht hat, um dieses so liebevoll und
detailreich gebaute Haus für meine Schwester und mich zu bauen.
So ein kleines bisschen Heimlichkeit das gibt es auch heute
noch bei mir.
Am Heiligen Abend nach dem Schmücken des Christbaumes wird die
Wohnzimmertür abgeschlossen –so wie damals, als ich selbst das erwartungsfrohe
Kind war- damit das Christkind in Ruhe kommen und die Geschenke bringen kann.
Auch wenn Keiner hier mehr an das Christkind glaubt,  dieses Gefühl der Erwartung bis am Abend die
Lichter am Baum brennen und die Familie sich davor versammelt, die Weihnachtsgeschichte
hört, Weihnachtslieder singt und sich darauf freut, die Päckchen, die dann unterm Baum liegen, 
auszupacken– das gehört für mich einfach zur Weihnachtszeit dazu.

Liebe Birgitt, ganz wunderbar hast Du geschrieben…über die Heimlichkeiten zur Adventszeit, die es leider heute nicht mehr so in dem Umfang gibt wie es früher üblich war…denn oft wird etwas geschenkt, was sich der andere speziell gewünscht hat, vieles wird nicht mehr selbst hergestellt, sondern gekauft…schade eigentlich.
Birgitt liebt die Fotografie, entdeckt gern verschiedene Regionen und Städte von Deutschland und lebt mit ihrem Mann südlich von Karlsruhe.


Gibt es bei Euch noch Heimlichkeiten in der Adventszeit?




15 Responses to “9. Türchen”
  1. Guten Morgen Birgitt und Lotta,
    wie Ihr Euer Weihnachten begeht, gefällt mir sehr gut. Schön, dass diese Tradition mit der verschlossenen Tür sich gehalten hat. Ich finde, solche Rituale geben gerade heute, wo alles so grenzenlos ist, viel Halt.

    Liebe Grüße
    Birgit

  2. Unbedingt gehört die Heimlichkeit zu Weihnachten (und das Lied auch….).
    Das macht es spannend und die Vorfreude noch größer. Auch wenn ich denke, dass meine Kinder inzwischen genau wissen, wo bei uns die Heimlichkeiten zu finden sind. Lg

  3. Die kleinen Heimlichkeiten gehören natürlich unbedingt in die Weihnachtszeit. Vielleicht machen gerade diese den Dezember so spannend. Und wie Birgitt so treffend beschreibt, steckt ja auch ganz viel Liebe und Herzblut in den gewerkelten Überraschungen, an denen sich die Kinder (und Großen) an Weihnachten dann erfreuen können.

    Liebe Grüße,
    Sabine

  4. Die Heimlichkeit rund um Weihnachten, die ist etwas Wunderbares. Mein Sohn versucht schon seit Wochen, mihc als Christkidn zu entlarven, aber ich habe es mmer wieder geschafft, ihn an der Nase herumzuführen. Mit 9 wankt sene Überzeugung, dass das Christkind die Geschenke bringt gewaltig, ist er doch in seiner Klasse der einzige, der noch daran glaubt udn seinen Wunschzettel ans Christkind schickt – während alle anderen cool Bestelllisten bei den Eltern abgeben und ihn auslachen. Vielleicht kann ich den Mythos doch noch ein Jahr retten.
    Eine Puppenstube, die mein Vater gebaut hat, war auch eines meiner geliebtesten Geschenke zu einem Weihnachtsfest. Da wra ich 4 und ich habe sie noch heute.

    Herzlich, Katja

  5. Sehr schöner Bericht, er wirft einem in der Zeit zurück! Ich habe auch noch die Puppe meiner Tochter verschwinden lassen, heute macht das keiner mehr. Schade. Gestern fanden wir auf dem Dachboden die Möbel und Puppen, Einrichtung für das Puppenhaus. Das Haus gibt es nicht mehr. Jetzt überlege ich, was ich damit mache.

    Sigrun

  6. Liebe Birgitt, liebe Lotta,
    so eine Püppi hatte ich auch!!!
    Ach ist das lang her 🙂 Danke für die tolle Erinnerung!
    Ich wünsche euch noch einen gemütlichen Woche
    und ganz viele Grüße sendet Urte

  7. An die Heimlichkeit hinter verschlossenen Wohnzimmertüren an Heiligabend kann ich mich erinnern, in meiner frühen Kindheit (und der meiner Geschwister) war es genau so, und der Anblick des kerzenleuchtenden Baums war ein einziges Strahlen… Später, ins Jugendalter reingewachsen, haben wir dann das Schmücken des Baums mit übernommen. Liebe Birgitt, liebe Lotta, habt eine feine Adventswoche! Lotta, dir heut' viel Freude beim "WO"! Ghislana

  8. Liebe Birgitt
    Eine tolle Puppe und eine wunderschöne Kindheitserinnerung, die du da ins Erwachsenenalter mitgenommen hast.
    Auch ich kann mich noch sehr gut an die verschlossene Wohnzimmertür während meiner Kindheit erinnern und wie ich immer durchs Schlüsselloch guckte, um zu schauen, ob ich das Christkind erspähen kann 🙂
    Bei uns zuhause ist dies nicht mehr möglich, da bei uns alles offen ist und sich dadurch die Traditionen und Rituale ein wenig geändert haben. Aber ansonsten, gehören diese Heimlichkeiten und das Geheimnisvolle unbedingt zur Weihnachtszeit dazu.
    Liebe Grüsse
    Sarah

  9. Eigentlich sind die kleinen Heimlichkeiten fast das Allerschönste…. Dem Geheimnisvollen hat immer das Herz unserer Kinder gehört…Liebe Grüße
    Andrea

  10. Oh ja, manche Weihnachtsgeschenke bleiben immer in Erinnerung und ich finde es schön,
    was ja zeigt man hat damals das Herz des Beschenkten direkt getroffen 😉
    Ich habe auch solche Sachen,
    lieben Gruß und einen schönen Abend Björn 🙂

  11. wie schön, dass du die puppe noch genauso hast! ich liebe auch kleine heimlichkeiten, geschenke verstecken, heimlich besondere plätzchen backen und am heiligabend geduldig warten bis der zeitpunkt gekommen ist, den tannenbaum anzuzünden.
    liebe grüße an euch beide, mano

  12. Wunderwunderschön, liebe Birgitt, insbesondere die Heimlichkeit, das Absperren der Tür, das Vorlesen der Weihnachtsgeschichte, das Singen von Weihnachtsliedern. LG Rebekka

  13. An solche Puppen kann ich mich auch noch erinnern und an so ein Puppenhaus auch. Da waren sogar die Wände tapeziert und ein kleiner offen auf dem man richtige Schokolade schmelzen lassen kann.
    Vielen Dank für die Erinnerung an meine Weihnachtszeit als Kind. 🙂
    Herzliche Grüßen, Cla

  14. So ein schöner Beitrag,
    ich sehe den Vater im Keller werkeln und tun – erst heute können wir wirklich abschätzen was die viele Handarbeit für unsere Eltern bedeutet haben muss – heute gibt es was aus dem Laden – und auch da wird gestöhnt, wie aufwändig es ist Geschenke zu kaufen …
    Danke für den Gedankenanstoß – Birgitt und Lotta.

    Liebe Grüße – Monika mit Bente

  15. liebe birgitt, liebe lotta nachdem ich gestern abend vergeblich versucht habe , hier zu kommentieren hole ich es jetzt nach. ich erinnere mich auch sehr gern an meine kindheit mit all die heimlichkeiten am weihnachtsabend und in der adventszeit. heute freue ich mich, an weihnachten mit der familie und mit lieben freunden zusammen zu sein.
    lg mickey

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