…haben mich schon immer fasziniert…ihre nackte Gestalt…wie sie den Mond oder die Sonne durchblitzen lassen…wie sie bei Raureif fein gezeichnet sind…

Der Baum ist mit einem vielfältigen Brauchtum verknüpft. So pflanzen Eltern einen Baum zur Geburt ihres Kindes, es werden Kirmes-, Mai- und Weihnachtsbaum  traditionell aufgestellt und der Richtbaum zum Richtfest auf dem Dach des neugebauten Hauses errichtet.

Bäume werden aber auch einer bestimmten Region zugeordnet, Eichen und Linden empfindet man als typisch deutsch, Birken ordnet man Rußland zu, Palmen den warmen Ländern.

Die am weitesten verbreiteten Baumarten der Wälder sind mit 23% die Kiefer, mit 28% die Fichte, mit 14% die Buche und mit 9% die Eiche.

Ich mag besonders die laubabwerfenden Bäume, denn sie verändern sich mit den Jahreszeiten.

Der Baum des Jahres  2013 ist der Wildapfel.

 Eine der höchsten Bäume in Deutschland ist eine Douglasie im Odenwald, sie misst ca. 63 m.

Als einen der ältesten Bäume in Deutschland gilt die Sommerlinde von Schenklengsfeld in Hessen. Man schätzt ihr Alter sogar auf 1200 Jahre.

Der Acker leuchtet weiß und kalt.
Der Himmel ist einsam und ungeheuer.
Dohlen kreisen über dem Weiher
Und Jäger steigen nieder vom Wald.


Ein Schweigen in schwarzen Wipfeln wohnt.
Ein Feuerschein huscht aus den Hütten.
Bisweilen schellt sehr fein ein Schlitten
Und langsam steigt der graue Mond.


Georg Trakl

Mögt Ihr die Bäume im Winter? Habt Ihr einen Lieblingsbaum?
Liebe Grüße, Lotta.