Nachbarschaftliche Beziehungen

In nachbarschaftlichen Beziehungen kenne ich mich aus…x-mal bin ich schon umgezogen…Da gibt es die sehr guten und die weniger guten Beziehungen. Interessanter Weise kann ich mich in meiner Kindheit eher an die weniger guten nachbarschaftlichen Beziehungen erinnern…
Unser Haus ist eine Lückenbebauung in einem zuvor schon eingewachsenen Siedlungsgebiet. Am Anfang wurden wir eher misstrauisch  beäugt…In so einem Fall kann man nur in die Offensive gehen, die gesamte Nachbarschaft zum Richtfest einladen, immer freundlich grüßen und auch die Kinder dazu animieren, freundlich zu allen zu sein.
Mittlerweile gehören wir dazu, darüber bin ich sehr dankbar, unsere Beziehungen sind gut,  nachbarschaftliche Hilfe ist selbstverständlich.
Manchmal klingelt es an der Tür…da wird um eine Ei oder eine Zwiebel gebeten…Manchmal klingelt es auch an der Tür, da bringt die Nachbarin Reste vom Gänsebraten für Hund und Katze…oder auch mal einen selbstgemachten Kranz…weil wir doch so wenig Zeit hätten…

Und wie ist das bei Euch…klappt es mit den Nachbarn… ;o)?

23 comments On Nachbarschaftliche Beziehungen

  • Guten Morgen Lotta,
    der Kranz ist ja wunderschön! Mit den zarten Farben wirkt er fast frühlingshaft.
    So eng sind unsere nachbarschaftlichen Beziehungen nicht. Wir grüßen uns freundlich und ab und zu gibts einen Schwatz in der Waschküche. Früher in einem anderen Haus, war das anders. Dort waren wir fast schon befreundet. Aber eben auch alle etwa im gleichen Alter und in ähnlicher Situation (knapp bei Kasse :-)).
    Lieben Gruß
    Sabine

  • Das ist mal ein interessantes Thema, über das man ja meist gar nicht wirklich nachdenkt… Also meine nachbarschaftlichen Beziehungen sind – wo ich jetzt so drüber nachdenke – eher oberflächlich, aber nicht schlecht. Da werden schon mal Pakete entgegengenommen oder ein Plausch im Treppenhaus gehalten. Mehr ist ja meist nicht drin, wenn man berufstätig ist und sich somit unter der Woche kaum zu Gesicht bekommt. Trotzdem habe ich das Gefühl, jederzeit dort anklopfen zu können, wenn ich mal Hilfe bräuchte… umgekehrt gilt das natürlich auch.

    Lieben Gruß
    Jutta

  • Hi Lotta…

    wirklich interessantes Thema !! Ich würde das bei uns "nur" als normale nachbarschaftliche Beziehung deuten … Aber hier in der Großstadt, scheint es generell etwas "anonymer" zuzugehen !

    In diesem Sinne schönen Wochenstart…

    LG

  • Guten Morgen Lotta,
    schön, dass Eure Nachbarschaft so gut funktioniert. Ich finde das sehr wichtig. Wir haben auch großes Glück gehabt. Bis auf einen Nachbarn, der gerne mal rumnörgelt, wohnen bei uns im Haus und drumherum nur nette Menschen. Sich untereinander zu helfen, ist selbstverständlich. Der Hortensienkranz ist ja wirklich wunderschön.

    Liebe Grüße
    Birgit

  • obwohl wir in der Großstadt leben, wohnen wir doch in einer sehr ruhigen Seitenstrasse.
    Wir haben eine wunderbare Nachbarschaft. Ein großes Wir-Gefühl, jeder passt auf jeden ein bißchen auf.
    Das fördern wir aber auch bewußt durch "Damen"-Abende und mittlerweile auch "Herren"-Poker-Runden und ein jährliches Strassenfest.
    Diejenigen, die nicht mitmachen, kann man an einer Hand abzählen.
    Und es ist auch slbstverständlich, dass man überall klingeln kann und nach einem Ei, Butter oder einer Tasse Mehl zu fragen.
    Unstimmigkeiten gibt es eigentlich nur, wenn einer doof parkt 😉

  • Liebe Lotta,
    auch das Anwenden des EINEN Geschirrspülreinigers klappt es nicht immer mit den Nachbarn… Um uns herum haben wir die breite Pallette von allen was möglich ist… Eben von best friends bis zum großen A…… sorry 😉
    Halt das Leben!

    Sei ganz lieb gegrüßt
    deine Karin

  • Das ist ja sehr nett, von der Nachbarin!
    Auch bei uns hat es eine nette nachbarschaft, eher das ganze Dorf!
    Lg Carmen

  • Beautiful photos!
    Greetings, RW & SK

  • Ach, herrje! Schwieriges Thema! Oder wahrscheinlich bin ich schwierig… selber schuld, wenn man in keinem der zahllosen Vereine mitmachen mag…
    Dabei möchte ich nur meine Ruhe und keine (auch nicht einen!) Nachbarn, die dauernd an den anderen rummäkeln, aber vor der eigenen Türe nicht wischen :-(. Aber ich hab mir grad gestern wieder sagen lassen, dass es die überall gibt.
    Kann man deine Nachbarin ausleihen?
    Liebe Grüsse, mo(nika)

  • Also in meiner Kindheit gab es eine ganz besonders tolle Nachbarschaft. Wir wohnten (meine Eltern wohnen dort immer noch) in einer Siedlung der Deutschen Eisenbahn. Das heißt die Nachbarn waren auch alle Arbeitskollegen. Die Männer haben gemeinsam einen Spielplatz und einen Grillplatz gebaut. Montags war dann immer Grillabend und auch sonst gab es viele gemeinschaftliche Aktivitäten (Flohmarkt usw.) In meiner heutigen Nachbarschaft geht es eher anonym zu.
    Liebe Grüße
    Sabine

  • Wie schön, nach Pferdefarben und November-Gedanken hier auch noch von der netten Nachbarschaft zu lesen ;-). Ich mag Nachbarn, die sich nicht täglich gegenseitig in die Kochtöpfe schauen wollen…, aber von Zeit zu Zeit auch mal etwas Zeit gemeinsam zu verbringen, den Plausch am Gartenzaun, einen Kaffee auf der Terrasse oder ein schon traditionelles Sommerfest beim einen Nachbarn, zu dem jeder was mitbringt, ist schön. Auch, dass man bei Abwesenheiten gegenseitig weiß, die anderen Nachbarn schaun nach dem (Un)Rechten, nehmen die Post aus dem Kasten, nehmen Pakete an, gießen den Blumentopf vor der Haustreppe oder füttern die Katzen… Lieben Gruß Ghislana

  • mal so mal so 😉 – im moment sind sie mir zuviel – auch dem wirbelwind, weil dauernd kinder an der tür klopfen und zum spielen kommen (wollen), während die eltern "eh nur" eine stunde einkaufen wollen, allerdings dann meist erst in drei bis vier stunden wieder kommen – so wird ein geruhsames wochenende dann doch ziemlich anstrengend und seit sonntag sagen sowohl der wirbelwind als auch ich wieder einmal rigoros NEIN, heute nicht! 😉
    der kleine finger und die ganze hand…da tu ich mir dann irgendwann schwer mit der hilfsbereiten nachbarschaft…
    alles liebe
    dania

  • …der Kranz ist wundervoll, liebe Lotta,
    da hast du wirklich eine freundliche Nachbarin…und so soll es mit den Nachbarn auch sein…höflich und freundlich miteinander umgehen und wenn man sich mag auch etwas mehr, aber Freunde müssen sie ja nicht unbedingt werden, nur weil sie nebenan wohnen…

    lieber Gruß Birgitt

  • Liebe Lotta,
    was nützen einem die schönsten vier Wände, wenn es nebenan einfach nicht passt und womöglich sogar Ärger gibt. Wir wollten ja eigentlich nicht dort wohnen, wo wir jetzt sind (ich habe die Geschichte mal gepostet), aber wir haben es noch keinen Tag bereut! Das liegt am schönen Haus – ganz klar – aber vor allem an der wundervollen Nachbarschaft! Egal ob Freude oder Trauer, das fehlende Ei oder Hilfe bei der Gartenarbeit …es ist ein toller Mix aus alt und jung und alle zwei Jahre feiern wir sogar ein großes Straßenfest! Du hast einfach immer wieder tolle Themen, Lotta – Danke!
    Viele Grüße von Swantje

  • Der ist ja wunderbar – verleihst Du deine Nachbarn auch?
    Wir haben zum Glück auch eine nette Nachbarschaft wo es offenbar ganz ähnlich zugeht wie bei Euch? Vorbei gebracht werden zwar keine Kränze, aber schonmal gerne Kuchen zum Geburtstag oder geerntete Köstlichkeiten aus eigenem Anbau.
    Allerdings haben wir leider auch mal das Gegenteil kennenlerne dürfen. Da schlich man eher mit Magenschmerzen durchs Haus. Da gefällt es mir heute deutlich besser 🙂

    LG
    Sabine

  • Wir haben auch gute nachbarschaftliche Beziehungen. In unserer Straße herrscht eine sehr freundliche Atmosphäre. Bis vor zwei Jahren organisierte Bill von Nr. 17 jedes Jahr in seinem Garten ein Nachbarschaftsgrillen. Aus diversen Gründen ist es aber leider nicht mehr der Fall und niemand hat die Verantwortung dafür übernommen. Da unsere Garten sehr klein und nur durch das Haus zu erreichen ist, habe ich mich in der Hinsicht zurückgehalten. Viele Nachbarn haben Schlüssel von anderen Nachbarn, kümmern sich um Topfpflanzen, gießen den Garten oder füttern die Katze in der Urlaubszeit. Zu unserer Chili Night am Samstag hatten wir Nachbarn aus sechs Häusern eingeladen, mit denen wir uns am besten verstehen. Und am ersten Dezemberwochenende gibt's eine weitere, ebenfalls von Bill organisierte Nachbarschaftsaktion. Dazu mehr zu gegebener Zeit. 😉

    Das erste Mal gehe ich übrigens, wenn das Wetter mitspielt, in manchen Jahren schon Ende Februar ins Wasser. Irgendwo habe ich auch fotografische Beweise dafür. Nächstes Jahr gibt's dazu mit Sicherheit ein Blogpost, auch wenn ich es erst im März oder April schaffen sollte.

    LG
    Rebekka

  • wir haben das ganz große glück unglaublich tolle nachbarn zu haben! das war früher in der vorherigen wohnung auch schon mal anders, da gab es streit und rachsucht und ähnlich blöde dinge. aber das ist gottseidank vorbei!
    der kranz ist wunderschön, grüße an die nette nachbarin!
    mano

  • Hallo Lotta 🙂

    mit den lieben Nachbarn ist es so eine Sache, da muss man sich erst aneinander gewöhnen. Wir wohnen schon seit Generationen im Ort (acht oder 9)
    da ist man irgendwie verwachsen *lach* und wenn dann "Fremde" aus einem anderen Ort zugezogen sind musste man sich erst langsam aneinander gewöhnen 😉

    Lieben Gruß und noch einen schönen Abend
    Björn 🙂

  • Ein wunderschöner Hortensienkranz. Wir haben hier zur gleichen Zeit gebaut, wie unsere Nachbarn und verstehen uns ganz gut, obwohl wir anfangs als einzige Nichtfreiberger neugierig beäugt wurden. Inzwischen grillen wir öfters im Sommer zusammen, gießen im Urlaub die Blumen oder leeren den Briefkasten. Wenn einer das Fenster im Urlaub offen gelassen hat, bleibt es nicht verborgen. Irgendjemand schaut immer mal. Wir haben auch keinen Gartenzaun, obwohl ich den manchmal schon vermisse, so aus Gewohnheit.
    LG Sigrun

  • och, du hast aber liebe nachbarn. über so einen kranz hätte ich mich auch gefreut. hier gehts rundherum
    auch ganz nett zu und dann haben wir ja noch die liebsten nachbarn von gegenüber…
    jetzt muß ich aber ganz schnell ins bett 🙂
    lg mickey

  • Glück gehabt!
    Unsere Nachbarn sind mittlerweile alle unsere besten Freunde…
    Liebe Grüße,
    Markus

  • Nette Nachbarn hast Du. 🙂
    Bei uns kommt es immer darauf an, welche grade da wohnen, bei der Fluktuation. In den vergangenen Jahren war es mal sehr gut, mal anstrengend und laut, mal gruselig, mal neutral. Mit den Nachbarn im Haus klappt es meistens sehr gut, mit denen im Nachbarhaus war es jahrelang ein Horrortrip. Beim Essen habe ich nämlich gerne eine andere Geräuschkulisse als permenanetes sich gegenseitig verbal die Köpfe einschlagen. Bei jedem Essen. Aber die sind jetzt auch ausgezogen, manches erledigt sich von allein.
    Ich verteile schon mal Kuchen und Plätzchen im Haus und fahre die Oma unter mir zum Arzt, aber trotzdem ist es ein eher neutrales Miteinander und ein bißchen bin ich neidisch auf die gute Hausgemeinschaft, die meine Mutter hat – da ist gegenseitiges Helfen ganz normal, vom Getränkekisten tragen über Tierurlaubsversorgung und Blumengießen bis zum Regal aufhängen. Das fehlt hier etwas.

    Herzlich, Katja

  • Liebe Lotta,
    da hast du Recht – Nachbarn sind sehr wichtig 🙂
    Streit ist doch nur nervig und man kann sich immer einigen!
    Ganz viele liebe Grüße
    sendet dir Urte

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