Teenager

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  1. Liebe Lotta,
    ich kann Deine Bedenken nur zu gut nachvollziehen. Ich war bei beiden Kindern, Tochter und Sohn, sehr tolerant. Wir haben über Alkohol gesprochen, sie schienen vernünftig. Die Tochter war's, der Sohn nicht. Das hätte ihn fast das Leben gekostet. Damals war er 14. Heute würde ich mit den gastgebenden Eltern absprechen, wer kontrolliert, was getrunken wird und Sohn nachdrücklich auf die Gefahren hinweisen. Ob's hilft? Ich weiß es nicht.
    Mit dem späten Ende der Festivitäten hatte ich nicht so ein Problem, ich hab sie halt abgeholt. War ja nicht jedes Wochenende eine Party und ich geh eh nicht früh zu Bett.
    Alkohol war in der Folge dann kein Problem mehr, aber diese eine Ausrutscher hat uns allen gereicht.
    Lieben Gruss von Sabine

  2. Liebe Lotta,

    herrlich geschrieben. Ich sitze hier und muss schmunzeln. Vor allem, weil unsere Kinder ja im gleichen Alter sind. Zumindest die "älteren". Diskutieren kann man endlich, sich Sorgen machen auch und wohl auch falsch handeln. Wie Du ganz richtig sagst, wird die Unterschrift von Eurer Seite verweigert, braucht das Kind nicht hin. Wie peinlich wäre das auch fürs Kind? Auch wenn ich der Meinung bin, daß man die Kinder stärken sollte. Aber in dem Fall wäre der Druck sicher mehr als gewältig. Vielleicht liegt die Schwierigkeit aber auch darin, daß Alkohol hier eine Art legale Droge ist? Ich trinke rein gar nichts und merke bei Feierlichkeiten immer, daß ich in wirklichen Zugzwang gerate und mich sogar mehrfach rechtfertigen muss, wenn ich keinen Sekt oder andere Cocktails möchte 🙂 Erst vor kurzem auf einem Geburtstag, bin ich 3 x gefragt worden. Anschließend zwinkerte mir die Bedienung zu und flüsterte mir verschwörerisch zu: "Für Schwangere gibt es auch was ohne Alkohohl"…
    Falls Ihr eine Lösung gefunden habt, lass es mich wissen 🙂

    Liebe Grüße aus dem ebenfalls mit reichlich Teenagern bestückten Haus,
    Sabine

  3. Liebe Lotta, ich bekomme Angst vor all dem, was noch auf mich zukommen wird… 😉 Grundsätzlich und aus meiner heutigen Sicht der Dinge finde ich das nicht in Ordnung. Um 1Uhr enden, mag noch gehen. Aber Alkohol innerhalb dieser Geburtstagsgesellschaft ist für mich ein absolutes NoGo. Mal ein Schlückchen von den Eltern zum Probieren. Ok. Aber nicht innerhalb einer Runde pubertierender Jugendlicher. Da kann ja gleich einpacken, wer sein Glas nicht austrinkt. Und der Schnellste ist ein Held. Nein. Ich hätte mit den Eltern sprechen wollen und wahrscheinlich nicht mehr viel ausrichten können, denn der Kahn war ja wohl schon mit der Einladung in den Brunnen gefallen. Mag sein, dass heute alles früher losgeht. Und auch ich habe wohl vor 16 Jahren meinen ersten Alkohol getrunken? Aber so vorsätzlich. So hip. Als Mixgetränk, dass es auch jedem gut schmecken möge… ? Nein. Bin ich so streng? Sind wir so fern von Realität? liebste Grüße, Marja

  4. Liebe Lotta,
    ich kann das gut verstehen, mein Sohn ist jetzt 16, genau wie die meisten seiner Freunde, jetzt ist die Zeit wo man ( Mutter) sagen kann was man möchte, es wird zur Kenntnis genommen aber nicht immer auch das gemacht, Im Freundeskreis meines Sohnes sind leider auch schon ein paar die vor einigen Jahren schon etliches über den Durst getrunken haben und mittlerweile auch schon Erfahrungen mit Drogen haben. Ich finde das sehr schlimm, zumal auch die Eltern der Kids machtlos sind.
    Zm Glück ist mein Sohn kein Mitläufer, er macht also nichts. nur um cool zu sein, er hat soviel Selbstbewusstsein das er macht was er für richtig hält, er tinkt auf Feiern mal 1-2 Bier, war aber noch nie betrunken, mit Drogen will er nichts zu tun haben, allerdings raucht er, aber solange er ehrlich ist und ich ihm in allen anderen Dingen vertrauen kann, kann ich damit leben.
    Ich glaube aber, die Kids heute werden ihren Weg gehen, genau wie wir auch, man muß seinem Kind die Gefahren aufzeigen aber man muß ihm auch vertrauen und wenn es das Vertrauen missbraucht dann kann man eben Verbote erstellen, die Zeiten sind anders und wenn wir so zurück denken… wir waren doch genau so, oder?
    LG Anja

  5. liebe lotta, ich hab mich grad durch eine woche deiner wunderschönen posts geklickt, hab mich auch in susi verguckt, an den frühlingsblumen geschnuppert, leipzig mit kitschhimmel genossen und elche bewundert.
    dein heutiger post hat mich echt erschreckt. meine tochter ist heute erwachsen und hat auch im teeniealter im freundeskreis bereits alkoholerfahrungen gemacht. aber "offiziell" 15jährigen schon alkoholische mixgetränke anzubieten und dafür noch die unterschrift der eltern zu erwarten grenzt für mich schon fast an einen skandal. man bedenke das jugendschutzgesetz – die eltern machen sich strafbar, denn alkopops sind branntweinhaltige getränke und erst ab einem alter von 18 (!!) jahren erlaubt. und ich denke, das hat seinen grund!
    ich würde dieses thema auf einem elternabend zur sprache bringen und immer wieder offen mit den kindern darüber reden. sicher kann man sich nie sein (siehe den kommentar von sabine), aber es ist für mich die einzige möglichkeit.
    ganz liebe grüße von mano

  6. Tja, Lotta, das ist schwierig…
    Wir waren sehr streng beim Thema Alkohol. Ich wollte das nicht für ihn legalisieren.
    Er hat trotzdem mal was getrunken.
    Andere Eltern waren weniger streng und haben trotzdem keine Alkoholiker groß gezogen.
    Die Uhrzeiten sind vollkommen normal. Da gewöhnt man sich dran.
    Und irgendwann ist das jedes Wochenende so, dass die Herrschaften gegen 6 Uhr morgens auftauchen…

    Ich finde den 15. Geburtstag zu früh für Alkohol. Und eigentlich finde ich es von den
    Eltern unverantwortlich, weil eben auch noch jüngere Kinder kommen.
    Trotzdem solltest Du ihn gehen lassen und auch unterschreiben. Auf jeden Fall würde ich mit ihm
    über das Thema reden oder ihm einschlägige InternetSeiten zeigen.
    Ich würde ihm klar machen, dass Du Dich dabei unwohl fühlst und Du Deine Verantwortung für ihn ernst nimmst, aber dass Du ihm den einen Abend nicht verderben möchtest.
    Und dass es bei seinem 15. keinen Alkohol geben wird 😉

    Lieben Gruß,
    vany

  7. Ach herrjee, liebe Lotta …
    Ich hoffe ja, dass ich noch ein bisschen Schonfrist habe. ;0) Allerdings finde ich das Verhalten der Eltern des GeburtstagsKINDES schon "interessant", scheinen sie sich doch eigentlich darüber im Klaren zu sein, dass das mit den Getränken vielleicht nicht so ganz ok ist – sonst bräuchten sie ja keine Unterschrift von den anderen Eltern. Ganz ehrlich: ich hätte da auch ein großes Problem mit! Zu Hause versucht man erziehungstechnisch alles richtig zu machen und dann kommt so eine Einladung, die gerade mal eben eine dicke Kerbe reinhaut und Euch in so eine blöde Lage bringt. Ich halte mich eigentlich auch für ziemlich tolerant, aber wenn ich so etwas lese, dann tendiere ich wohl doch wieder zur "Glucke" (und das gerne!).
    Was die Zeiten angeht … hatten wir auch schon. Empfand ich nur anfangs etwas befremdlich. Nur alleine mitten in der Nacht nach Hause – nein! (Ok, meine beiden sind natürlich auch noch jünger …)

    Ich drücke Euch auf jeden Fall die Daumen, dass Ihr für Euren Sohn und Euch eine akzeptable Lösung finden werdet.

    Alles Liebe,
    Sonja

  8. …das ist wirklich unglaublich, liebe Lotta,
    welche Ausmaße das annimmt…und wie unreflektiert manche Eltern vorgehen…
    durch Einholen dieser Unterschrift zeigen sie doch, dass sie wissen, dass es nicht in Ordnung ist, an unter 16jährige Alkohol auszuschenken…warum machen sie dass dannn überhaupt? es gibt so viele leckere Mixgetränke ohne einen Tropfen Alkohol…
    bei meinem Großen war das in diesem Alter auch ständig Thema und ich habe da gar nicht lange rumdiskutiert, sondern immer das Gesetz angeführt, dass ja eine Orientierung sein soll…ich habe ihm dann gesagt, weil ich es nicht besser weiß, halte ich mich daran und bevor er nicht 16 ist, bekommt er von mir keinen Alkohol…Punkt, keine Diskussion…als er dann 16 war, gab es das Thema nicht mehr, weil er sowieso lieber Cola trinkt ;-)…inzwischen hat er einen guten Umgang mit Alkohol gefunden, nachdem es ihm 1 oder 2 Mal richtig schlecht ging, weiß er wann Schluß ist…und wenn er Auto fährt -was sehr oft der Fall ist, trinkt er sowieso keinen Tropfen…

    einen guten Weg miteinander wünsche ich euch,
    lieber Gruß Birgitt

  9. Ich habe jetzt nicht alles durchgelesen, aber sabine hat geschrieben – auch ich trinke absolut keinen alk -, dass man sich auf gesellschaften rechtfertigen muß, dass man nichts trinkt.
    mit 15 auf einer party mixgetränke anzubieten als eltern finde ich übertrieben. ich bin jetzt nicht nicht in deiner lage, aber ob ich unterschrieben hätte, mit 15 jahren?
    mein sohn hatte mit rauchen und alk absolut keine probleme und seinen 18. geburtstag hat er auch mit bier gefeiert.
    aber die damen und herren, die den 18. geburtstag gefeiert haben, das war 1995, haben um 24.00 Uhr das Haus verlassen und ich habe damals Jeden Geburtstagsgast, falls er nicht abgeholt wurde oder selbst gefahren ist, nach Hause gefahren.
    wie ein "kind" mit alk rauchen und auch die anderen dinge umgeht, ist m.e. eine frage der erziehung. ich denke, dass ich manchmal zu streng war, wenn ich so höre, was da so abgeht. zu streng ja, aber es hat nicht geschadet und ich hatte mit meinem sohn nie schwierigkeiten, weder mit geld noch mit anderen dingen.

    in punkt alk ist es wohl eine volksdroge, denn als ich so gelesen habe, wie viele menschen probleme haben auf alk zu verzichen, dann ist es ja auch kein wunder, dass die kinder so sind oder werden.

    ..und es gibt auch leckere getränke wie birgitt schreibt, ohne alk.

    selbst in der oper, in der pause rennen die leute zu den ständen und trinken wein und sekt und nehmen sogar nachher das glas mit in den raum. hast du schon mal als nichttrinker neben einem menschen gesessen, der wein oder sekt getrunken hat. es ist nicht soooo toll. man riecht es eben und mir wäre es peinlich nach alk zu riechen.

    aber es ist eine frage, wie man damit umgeht und es den kindern beibringt, auch wenn die angeblichen freunde trinken.
    wenn meine freunde mich als "schlaff" bezeichnen, nur weil ich nicht rauche oder alk trinke, dann sind das für mich eben keine freunde.

    lg eva

  10. Nachtrag:

    was mich denn auch wundert ist, wissen diese eltern nicht, dass es ein jugendschutzgesetz gibt, alkohol in jeglicher form ist m.e. doch erst ab 16 jahren erlaubt.

    ein grund für mich diese eltern zu fragen, ob sie denn wissen, was sie tun. im hinblick darauf würde ich die mal ansprechen und meine unterschrift würden sie nicht bekommen. ich würde mir sogar überlegen, sie anzuzeigen. es ist mir jetzt auch klar, warum die eine unterschrift brauchen aber machst du dich damit nicht auch strafbar.

    lg eva

  11. Hallo Lotta,
    was bin ich froh, dass meine Töchter bereits erwachsen sind. Wenn ich das hier so lese, scheint es nicht einfacher geworden zu sein, denn irgendwann werden wohl alle Eltern mit diesem Thema konfrontiert.
    Mir fehlen fast die Worte und ich empfinde es als eine Frechheit, sich die Erlaubnis Alkohol unter Jugendlichen verteilen zu dürfen, noch schriftlich einzuholen. Glaubt man sich dadurch der Verantwortung entziehen zu können ? Ich würde so etwas nicht unterschreiben. Natürlich bringt man den Teenie damit in eine blöde Situation, aber dadurch, dass ich etwas unterschreibe, wozu ich nicht stehe, mache ich es auch nicht besser. Ich denke, Geradlinigkeit von Seiten der Eltern ist angesagt und Vorbild zu sein. Und da darf man auch in Gesprächen zeigen, dass man sich der Konsequenzen bewusst ist und seinem Kind zutraut, mit solch einer Situation umzugehen. Auch wenn der Druck anderer grausam ist – das ist etwas, was sich durch unser ganzes Leben zieht. Dies ist eine Zeit zu lernen, damit umzugehen und nicht aus Bequemlichkeit mitzumachen oder nachzugeben.
    Mir kam gerade in den Sinn, dass ich mich als Eltern beim Kind nicht unbeliebt machen möchte, in dem ich Grenzen setze und mich vielleicht auch nicht Diskussionen aussetzen möchte, welche unbequem sind. Es ist kein einfacher Weg ich weiß. Ich muss nicht überall mitmachen, um gemocht zu werden oder dazuzugehören. Und wenn meine beste Freundin das macht, kann ich ihr nur eine gute Freundin sein, indem ich meinen eigenen Weg gehe und ihr durch mein vor – leben zeige, es geht auch anders und Alternativen aufzeige.
    Wenn ich als Eltern selbst das Problem habe, mir Anerkennung über diese Schiene zu holen, ist es vermutlich schwer, so etwas dem Kind zu vermitteln.
    Vielleicht hilft es, sich das eigene Verhalten bewusst zu machen. Was lebe ich selbst vor ?
    Ich wünsche Euch einen guten Weg miteinander und alles Liebe
    Joona

  12. Hach herrje… Ich bin grad ganz geschockt! War ich schon beim 5. Wirbelwindgeburtstag, als mir so ein kleiner 4jähriger Zwerg erklärte, was das für eine Party sei, ohne Discomusik und ohne Kindersekt… Ich bin ratlos und stelle mich auf einen heftigen Kampf mit meinem Wirbelwind ein, denn auf solch eine Party mit 15 darf er bestimmt nicht gehen, auch wenn ich dann die böseste aller Mütter bin…
    Alles Liebe und ein gutes Entscheidungsfinden und einen einsichtigen Teenager!
    Dania

  13. Puh! Da verstehe ich deine Bauchschmerzen. Ich denke ganz oft darüber nach, wie ich mit solchen Situationen dann umgehen soll. Oder wir (der Mann redet ja auch noch mit *schmunzel*).
    Ich hoffe (jetzt redet es sich ja leicht), dass ich – wäre ich in deiner Situation – das irgendwie meinem Kind vermitteln könnte, dass das nicht gut ist und ich deswegen nicht möchte, dass er/sie das Getränkt zu sich nimmt. Und – wenn das die Konsequenz ist auf Grund von Mobbig sonst bei der Party – das Kind dann nicht hingeht. Und in unserem Haus wird es bei keiner Party Alkohol geben, soviel steht fest. Und dass die Eltern des Geburtstagskindes das zulassen – zum 15. Geburtstag???? Da tät ich fast mal nachfragen, ob da nicht nur das Geburtstagskind die Einladung geschrieben hat mit der Unterschriftenbitte und die Eltern das vielleicht nicht mal wissen?
    Vielleicht kannst du mit deinen Kindern reden und ihnen die Frist setzen: wenn sie so und so alt sind, ist es erlaubt und dann passt es (mit Bauchweh), aber vorher einfach NEIN.
    Ich wünsch dir viel Kraft, viel Vertrauen in dein Bauchgefühl und auch Leute, mit denen gut darüber sprechen kannst und die dir eine Hilfe sind im Begleiten deiner Kinder!
    Alles Liebe. maria

  14. Vielleicht sollte man es auch von den Standpunkt sehen, was verboten ist, wird dadurch noch reizvoller. Ich denke strikte Verbote bringen nichts, sondern man sollte den Kindern einen vernünftigen Umgang mit der Volksdroge Alkohol beibringen. Die Frage ist nur wie man man das richtig? Leider habe ich (noch) keine Kinder, um da genau mitreden zu können.
    In Deinem Fall würde ich hier auf jeden Fall die Eltern des Geburtstagskindes einmal anrufen und nach ihrer Motivation fragen, wahrscheinlich stehen sie vor den selben Problemen und Ängsten bei diesem Thema und würden sich sicherlich über ein persönliches Feedback der Eltern freuen. Evtl. könnte man das Problem lösen, wenn da alle Eltern "zusammenhalten" und sich vielleicht in einer Gruppe auch mal mit den Kindern zusammensetzen und über Alkohol diskutieren.

    LG Verena

  15. liebe lotta, ähnliche tendenzen erkenne ich auch hier bei uns, meine tochter dürfte im alter deines sohnes sein. wobei das dem irrwitz unten den mir bislang untergekommenen die groteskeste krone aufsetzt. schauderbar. einen guten weg im umgang suche ich noch und sehe mich dabei herumhaspelnd von da nach dort und wieder zurück und wieder von vorne, weil das gefühl des zeithabens fehlt.
    ratlose grüße von ulma

  16. Ich habe keine Kinder, vielleicht bin ich schon zu alt, aber mir
    wurde gerade richtig schlecht, als ich das gelesen habe.
    In Geschäften darf kein Alkohol an Kinder unter 18 ausgegeben
    werden, da steht doch wohl fest, dass sie ihn auch nicht
    "genießen" dürfen.
    Was diese Eltern ihren Kindern zuhause zu trinken geben, sollte
    mir (fast) egal sein, aber eine Einladung auszusprechen, die zum
    Trinken von Alkohol regelrecht verpflichtet, ist ja schon unverschämt!
    Was sind Mixgetränke? Ein Whisky in einem Glas Cola? Ist immer
    noch ein Whisky… Oder ein Whisky in einem Energy-Drink?
    Super Mischung!
    Ich beneide Dich echt nicht im Moment.
    Geh einfach mit und wenn die Dich komisch ansehen, dann sagst
    Du, dass Du gerne wüsstest wie die Mixgetränke aussehen und dass
    Du gern die Bremse wenn nötig ziehen möchtest, da Dein Sohn selbst
    dazu noch gar nicht in der Lage ist (genauso wie deren Kinder).
    Vielleicht hilft es ja…
    Ich habe das Gefühl, dass Du mit dieser Unterschrift das Einverständnis
    für etwas gibst, was Dich evtl. vor ein Gericht bringen könnte, da Du
    damit Dein Einverständnis dazu gibst, dass Dein Sohn etwas illegales
    tut.
    Und ich frage mich auch wirklich, wie 18er-Partys aussehen. Darfst
    Du dann unterschreiben, dass er ein bisschen Koks zu sich nimmt?

    Wünsche Dir viel Kraft und Stärke in dieser Situation.
    Liebe Grüße
    Sigi

  17. Liebe Lotta,

    mir geht's in vielen Dingen ähnlich, auch wenn meine "Große" erst 13 wird. Diese Zwickmühle, als Eltern konsequent sein zu wollen, aber das eigene Kind damit nicht zum Außenseiter machen zu wollen.

    Auf der einen Seite bin ich auch erschrocken, mit 15 von den Eltern Alkohol ausgeschenkt zu bekommen. Auf der anderen erinnere ich mich an das Thema Jugendweihe, als es üblich war, am frühen Abend die Feier mit der Verwandschaft zu verlassen und als Clique von Familie zu Familie zu ziehen, mancher hatte an diesem Abend zu viel "getankt". Da hat keiner vorher gefragt, sich etwas unterschreiben lassen. Und ich … war damals viel zu brav und feige, bin artig zu Hause geblieben und hab mir dann später die "Heldentaten" der anderen angehört …. als Außenseiterin.

    Später haben wir manchen Geburtstag mit ner heimlich organisierten Flasche Pfeffi gefeiert. Heute schüttelt es mich allein beim Gedanken daran. Aber damals gehörte es zu den Heimlichkeiten dazu.

    Heute versuche ich, bei solchen Dingen in meinem Einflussbereich wirklich konsequent zu sein, auf der anderen Seite wiederum etwas gelassener, denn ich kann nicht alles kontrollieren und verhindern. Da versuche ich lieber, mein eigenes Kind stark zu machen, von sich aus manches abzulehnen. Ich versuche, ihr viel durch Aufklärung mit auf den Weg zu geben, sie selber für Gefahren zu sensibilisieren, ohne ihr unnötig Angst zu machen. Dazu wird zu gegebener Zeit auch gehören, dass sie aufpasst, was in ihr Mixgetränk kommt und dass man Wodka zum Beispiel so gern nimmt, weil man ihn kaum rausschmeckt, und dass mein sein Glas nicht mehr unbeaufsichtigt abstellt. Ich denke, damit erreiche ich mehr als mit Verboten.

    Nen lieben Gruß von Antje

  18. Von der Elternseite es so zu erleben ist es bestimmt die Hölle, aber wenn es dich beruhigt, ich bin mit 15 regelmässig, mit lautern Rockern auf haevy metal Konzerte gegangen und wir haben viel Alkohol getrunken und geraucht, ich war zwischen 16 und 18 öfter tot betrunken, als seitdem jemals im Leben. Ich rauche nicht, ich trinke kaum Alkohol und ich gehe nicht mehr zum heavy metal Konzerten. Ich bin ganz normal geworden, aber es sind diese Zeiten, als ein Tini alles ausprobieren will, da ihn/sie die anderen sowieso mitreissen…es war eine Erfahrung und damals für mich schöne Zeiten.Meine Mutter hat natürlich mit jeder Methode versucht mich zu stoppen, aber je mehr es verboten wurde, desto stärker habe ich gemeutert und mehr Blödsinne gemacht. Liebe Grüße 😉

  19. Uii ui uiii, liebe Lotta, in deiner Haut möchte ich ehrlich gesagt nicht stecken. Keine leichten Entscheidungen hast du da zu treffen! Schade, dass sich bei allem die Altersgrenze senkt, wie geht das noch weiter frage ich mich. Ich finde das alles ein wenig übertrieben mit der Geburtstagsparty, mein Neffe und meine Nichte sind 15 und da ist Alkohol und so langer Ausgang noch kein Thema resp. ihre Eltern sind da strikt. Aber einerseits hat man als Eltern eine Verantwortung für die Kinder und man weiss nie, was hat später Auswirkungen, andererseits möchten die Kinder nicht ausgeschlossen werden und verstehen die Sorgen der Eltern nicht (Vertrauen das alles gut kommt oder doch eher ein teilweise wachsames Auge auf die experimentierfreudige Junged? das ist ein Frage, die wohl nicht so einfach zu beantworten ist). Zum Glück, dauert es bei meinen 3 Jungs bis zum Teeniealter noch ein paar Jahre; ich werde mir dann bei dir Tipps holen 😉 Ich hoffe, ihr findet eine Lösung…
    Ganz liebe Grüsse
    Sarah

  20. Liebe Lotta,
    ich muss hier GsD auch keine Entscheidung treffen, aber mir fällt auf, dass – unabhängig von Gesetzen – Alkohol und Sex bei Jugendlichen/Kindern immer früher ein Thema wird und praktiziert wird – ab 14. Hier sind die Eltern gefragt und nicht nur die, die alles abnicken, weil das irgendwie einfacher ist. Aber ich habe im Moment gut reden …

    Liebe Grüße – Monika

  21. Hallo, liebe Lotta,

    ich bin keine Teenie-Mama. Ich bin noch gar keine Mama ;-), aber was ich heute bei dir gelesen habe, ist ja schon sehr heftig. Ich finde ja schon 16 als "Einstiegsalter" ziemlich jung… aber 15? Allgemein habe ich das Gefühl, dass die Kinder heutzutage viel schneller "erwachsen" werden oder "erwachsen gemacht werden"?
    Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du einen guten Draht zu deinen Kindern hast und sie – trotz pubertärer Schübe – vernünftig bleiben und sich deine Sichtweise der Dinge anhören und vielleicht auch verstehen.
    Und ich glaube, dass diese Zeit keine leichte Zeit ist (meine 4.Klässer haben auch gerade vorpubertäre Schübe… da braucht man schon ne Menge Geduld und starke Drahtseilnerven).

    Ich wünsche dir jedenfalls eine ganz große Portion Geduld
    und starke Drahtseilnerven 🙂

  22. Ich sehe das wie Du und bin gerade ein wenig geschockt. Die Miss ist 14 und bis jetzt ist Alkohol kein Thema. Mir ist aber durchaus bewusst, dass das nicht mehr lange dauern kann. Ich persönlich wäre auch dagegen, dass mein 15-jähriges Kind bereits Alkohol trinkt. Und warum braucht er dann nicht zur Party zu gehen. Er kann doch auch Cola trinken?!

    LG

  23. Liebe Lotta,

    jaaa, solche Gedanken und Überlegungen muss ich auch immer wieder "bearbeiten".
    Meine "KLeine" ist ja im Februar 15 geworden und auch wir haben ständig Diskussionen übers weggehen etc.
    Demnächst steht ein 18er Geburtstag an….da haben wir grad heute Mittag drüber diskutiert….wie lange darf sie hin,
    Alkohol etc?????
    Natürlich werden wir sie dann abholen…alleine nachts durch die Gegend fahren lassen – ist ein absolutes No Go für mich…ich finds eigentlich verantwortungslos von den Eltern, die es zulassen!)
    Und dann bei Mädels….aussehen tut meine KLeine wie 17…da kommt doch auch immer der Gedanke an Belästigung und Schlimmeres…..ach menno!
    Jaaaa auch ich hab immer über den Spruch gelächelt……
    Ich weiß gar nicht wie oft ich schon " Alle anderen dürfen das schon" gehört habe….aber ich bleib trotzdem
    bei meinen Grenzen/ Regeln……irgendwann versteht sie`s vielleicht….

    Liebe Grüsse Mia

  24. Liebe Lotta,
    unser zweiter Sohn hat 3 Monate nach seinem 16. Geburtstag an Sylvester soviel Wodka getrunken, dass er ins Krankenhaus mußte. Für ihn war es der erste Kontakt mit hochprozentigem Alkohol. Nie werde ich meine Angst vergessen wie das Krankenhaus anrief und mir mitteilte sie hätten einen Sohn von uns auf Intensivstation liegen.
    Wer den Wodka besorgt hat? Ich will es nicht wissen, mein Sohn hat ihn getrunken, es nutzt nichts einem seiner Freunde den schwarzen Peter zu zuschieben. Auf die Erfahrung hätte ich gerne verzichtet und es auch niemals für möglich gehalten, dass unser Sohn so unvernüftig handelt, denn er war / ist sonst sehr verantwortungsbewußt. Im Krankenhaus sagten uns die Ärzte wir bräuchten ihn nicht mehr zu schimpfen, das hätten sie bereits getan, danach war unser Sohn dermaßen "geheilt", er hat ewig keinen Alkohol mehr angerührt und seine Freunde waren danach ebenfalls vorsichtiger.
    Auf Partys bei uns gab es solange die Jungs unter 16 waren nie Alkohol, ab 16 haben wir Bier erlaubt, jedoch nichts hochprozentiges.
    Lange wegbleiben, wir verabreden stets mit den Eltern von den Freunden reihum wer die Kids abholt, oder die Jungs schlafen dort und wir holen sie am Tag danach ab.
    herzlich Judika

  25. liebe Lotta,

    ich kann dich so gut verstehen. Wir haben da ganz ähnliche Sorgen und Ängste, aber auch noch keine passende Lösung.
    Die Jugendweihe steht in einigen Wochen bei uns an und Partys und und und.

    Das wird wohl eine schwierige Zeit.

    Liebe Grüße sendet dir,

    Danny

  26. Wow, ich glaub mit diesem Thema knackst du den Längen-Rekord jedes einzelnen Kommentars.

    Zwar bin ich keine Teene-Mutter, aber selber vielleicht noch nicht allzuweit davon entfernt selbst Teene gewesen zu sein 😉 Meine Eltern haben uns immer ermahnt keinen Alkohol zu trinken – das ging auf die Nerven. Zur gleichen Zeit haben sie uns aber mit auf den Weg gegeben, dass sie enttäuscht wären, wenn wir etwas trinken/uns betrinken würden. Dieses Vetrauen auf der einen Seite und das Wissen darüber selbst entscheiden zu können, war für mich eine gute Mischung. Ich trinke im Grund keinen Alkohol – schmeckt mir einfach nicht. Meine Geschwister sind da anders – aber auch bei ihnen gab es nie eine Zwischenfall. Bei meinem jüngeren Bruder sind meine Eltern heute deutlich toleranter (so was wie Muttizettel gabs bei mir noch gar nicht – heute schon *augenverdreh*), was wiederum meine Schwester und ich kritisieren.

    Ich muss aber auch anmerken, dass vielleicht nicht jeder die Standfestigkeit hat und das Selbstvertrauen 'nein' zu sagen. Meine Freunde haben mehrfach versucht mich zum Trinken zu bewegen, aber nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen hatte sie kein Interesse mehr daran und haben akzeptiert: Madita trinkt nicht! Natürlich gab es da auch diejenigen, die ohne Alkohol nur lustlos in der Ecke saßen. Das war ich nicht. Ich bin schon immer albern und lustig gewesen – auch ohne Alkohol.

    Wenn du also davon ausgehst, dass deine Kinder in der Lage sind, dem Druck für kurze Zeit stand zu halten, wenn Freunde versuchen einen zu überreden, dann würde ich den Wisch nicht unterschreiben und sie trotzdem hinschicken. Nur so kann man ein Zeichen setzen – wofür deine Kinder narürlich stark genug sein müssen.

    Schlimm finde ich in diesem Fall die Eltern, die so etwas tun (scheinbar ja auch mit dem Wissen, dass es illegal ist – sonst gäbe es ja den Wisch nicht) und du, als Mutter, die im Grund im Recht ist, hat ein schlechtes Gewissen. Das kann es nicht sein!
    Bei mir in der Klasse gab es auch Eltern, die selber bei Freunden gesoffen (ich untertreibe hier nicht) haben und anschließend ihre Kinder von der Geburtstagsparty (mit dem Auto!!!!!!!!) abgeholt haben.

    Du wirst deine Kinder auf den richtigen Weg bringen – egal, wie solche Partys ablaufen.
    Viele Grüße,
    Madita

  27. Liebe Lotta,
    mir stehen die Haare zu Berge!! Ich sitze hier gemütlich und mache meine Samstagmorgen-Blogrunde und stoße auf deinen Beitrag! Und mich überkommt eine solche Wut …! Deine Hilflosigkeit kann ich als Mutter einer Pubertierenden sehr gut nachvollziehen. Wird ja leider noch öfter kommen. Aber das andere Eltern mich in eine solche Situation bringen und sich über geltendes Recht hinwegsetzen und dich zwingen zwischen der Wut deines Kindes auf dich und der Ungesetzlichkeit zu wählen, lässt mein Blut schwallen. Alle Kommentare hier leuchten das für und wieder aus und ich stehe immer noch da und wüsste nicht weiter. Wie hast du dich letztendlich entschieden?? Ich würde, ich glaube ich, das Kind auch gehen lassen aber NICHT unterschreiben!! Mit dem Kind meine Beweggründe besprechen und genau erklären, WARUM!! Aber auch, dass ich Vertrauen habe, ihn ziehen lasse, aber sehr verletzt wäre, wenn er es missbrauchen würde. Da es Alkopops sind, sind sie doppelt gefährlich. Schmecken gut und den Alkohol schmeckst du nicht unbedingt raus. Und machen Appetit auf mehr! Schei… Situation, vor der wir Eltern früher oder später bestimmt alle einmal stehen werden. Ich denke VERTRAUE deinem Kind, rede über deine Ängste und hol es von der Party ab. Und dann rede ein ernstes Wort mit diesen Eltern, die dich zu einer Legalisierung einer Straftat, die übrigens von der Polizei immer mehr geahndet wird, verleiten. Kinder in diesem Alter dürfen nur im Beisein ERZIEHUNGSBERECHTIGTER Alkohol trinken und ein Schrieb befreit sich nicht von der Verantwortung. Oh, mich macht das soooo wütend!! Denn sonst bist du der Buhmann, du hast gewusst, dass dort Alkohol an Kinder ausgeschenkt wird und dein Kind wissendlich dort hin geschickt! Die Polizei arbeitet immer mehr daran, das Kinder hier geschützt werden und dann so was!
    Schreib doch mal, wie es nun ausgegangen ist. Als Mutter bin ich für jeden Erfahrungsaustausch dankbar!! 😉

    Ein schönes, stressfreies Wochenende
    Claudia

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