Teenager…Teil II

Ich möchte Euch herzlich für Eure Kommentare danken. Die Party ist längst Geschichte, doch das Thema hat mich lange beschäftigt und Euer Feedback hat mir gezeigt, das Alkohol im Jugendalter ein Thema ist, welches man diskutieren sollte. Was meinen Sohn betrifft, so kann ich mich komplett darauf verlassen, dass er keinen Alkoholmissbrauch begeht…er ist noch nicht ein einziges Mal von einer Party im angetrunkenen Zustand nach Hause gekommen.

Quelle: wikipedia

Bei uns zu Hause hat der Alkohol keinen großen Stellenwert. Wir trinken gern ein Glas Wein, aber nicht täglich. Mein Sohn durfte das erste Mal zur Konfirmation mit uns anstoßen, darf zum weihnachtlichen Gänsebraten ein Glas Wein mittrinken und Silvester dem neuen Jahr zuprosten.

Grundsätzlich halte ich von strikten Verboten auch nicht so viel, denn Verbote zu überschreiten kann durchaus reizvoll sein…und lügen und vertuschen ist die Folge. ( Allerdings…auch hier gibt es bei mir eine Ausnahme…solange meine Kinder nicht 18 sind, herrscht striktes Rauchverbot…warum mir das so wichtig ist hat Gründe, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. )

Eine gewisse Alkohol-Kontrolle hatte uns der Vater der Zwillinge zur damaligen Party zugesichert, allerdings hatte er nicht bedacht, dass, wenn ein Gast auf seine Mixgetränke verzichtet, dann einer anderer Gast doppelt so viel trinken kann…Die Begründung des Vaters für die Zulassung von Alkohol war, dass die Jugendlichen so besser mit dem Thema Alkohol umgehen lernen…Doch die Realität sieht leider ganz anders aus: Im Hause der Zwillinge werden jetzt auch Partys gegeben, wenn die Eltern nicht zu Hause sind und es fließt so reichlich Alkohol, dass einer schon sturzbetrunken im Schwimmteich gelandet ist.

Meine persönliche Meinung ist, dass man alkoholische Mixgetränke bis zum 18. Geburtstag komplett verbieten sollte. Eigentlich habe ich grundsätzlich ein Problem mit dem Verkauf von alkoholischen Mixgetränken. Sie sollten wirklich nur in einer Bar erhältlich sein. Aus meiner Sicht sind sie viel gefährlicher als  Bier und Wein, denn bei Bier und Wein merkt der Jugendliche schon am Geschmack, was er da im Glas hat.

Ich wünsche uns allen ein gutes Händchen im Umgang mit unseren Teenagerkindern…;o)

15 comments On Teenager…Teil II

  • Guten Morgen Lotta,
    was uns in der Folge, nach dem gefährlichen "Ausrutscher" des Sohnes auf jeden Fall geholfen hat, war gegenseitiges Verständnis und das Reden miteinander – und dass der "Pubertierling" bereit war zu reden. Bei Euch ist das der Fall und Dein Sohn offenbar auch rede und kompromissbereit. Dann ist das Vertrauen auch berechtigt.
    Die Sache mit dem gefährlichen Alkoholmissbrauch hatte übrigens ein polizeiliches Nachspiel. Der Junge, damals 16, der den Sohn zum Trinken verführt hat, wurde polizeilich verwarnt und musste eine Strafe bezahlen. Ich denke, dass ist den Eltern gar nicht bewusst, dass sie sich strafbar machen.
    Lieben Gruss von Sabine

  • Hej Lotta,
    dann hast Du anscheinend genau das Richtige gemacht. 😉
    Aber "Ausrutscher" dürfen auch mal passieren, denke ich.
    Wenn es zur Gewohnheit wird, dass die Jungs nur noch eine Feier als solche erkennen, wenn reichlich
    Alkohol fließt, finde ich bedenklich.
    Andererseits gibt es auch noch andere "Stimmungsaufheller"….
    Ja, ich wünsche uns auch allen, dass wir gut durch diese Zeiten kommen.
    Lieben Gruß und einen schönen Mittwoch,
    vany

  • Liebe Lotta,

    mittlerweile ist unser zweiter Sohn 22 Jahre alt, Alkohol war nie wieder ein Problem. Nach dem Vorfall achteten alle im Freundeskreis gut aufeinander, sie hatten auch einmal ein ganzes Jahr dabei in der die ganze Clique sich verpflichtete keinerlei Alkohol zu trinken, in dieser Zeit war unser Sohn für das 'Saftwerk' tätig, das SAFTWERK ist eine mobile Cocktailbar, welche leckere, bunte und ausgefallene alkoholfreie Cocktails mixt. Das Ziel ist es, einen angemessenen Umgang mit Alkohol zu vermitteln und eine alternative zu alkoholischen Getränken zu bieten. Träger ist die Stadtjugendförderung / Fachstelle für Suchtprävention.

    Trotzdem möchte ich so etwas nie wieder erleben, der älteste Sohn war mit 19 einmal betrunken, der dritte Sohn, 17, bei der Kirmes einmal angetrunken. Rauchen ist für alle drei Söhne kein Thema.

    Bei der Kindererziehung ist manches leichter wie ich es mir vorstellte, anderes unsagbar schwierig. Jedes Kind entwickelt sich anders, die Zeiten ändern sich. Beim ersten Sohn waren wir viel ängstlicher was das Weggehen betrifft, heute beim dritten Sohn sind wir gelassener, mal schauen wie es beim vierten Sohn wird, er ist 11 Jahre alt.

    herzlich Judika

  • liebste lotta, wie momentan ständig, komm ich auch bei dir erst spät dazu;) (ein grund sind auch die prüfungsaufsätze von 25 pubertierenden;) aber da das thema für mich als mutter und im beruf immer wieder aktuell ist, möchte ich dir auch schreiben. ich schwanke (und das nicht wegen zuviel alkohols;) immer wieder in meiner einstellung zum thema alkohol und drogen allgemein. verbieten ist sinnlos, weil es immer möglichkeiten geben wird, irgendwie an das zeug ranzukommen…und da liegt wahrscheinlich der knackpunkt – zu schauen, warum ein jugendlicher den drang hat, sich heillos zu besaufen, es nur mal auszuzuprobieren oder gar nichts anrühren zu wollen. bei meinem großen kannte ich die gründe, warum er zwischen 15-17 oft einen zuviel gebechert hat. trotzdem wusste ich, dass ich zu diesem zeitpunkt nichts ausrichten konnte – es blieb mir nur, inständig zu hoffen, dass alles gut ausgeht – dass die jahre bis zur pubertät eine letztendlich stabile grundlage bietet, dass mein umgang mit drogen ihn geprägt hat, dass er lebensinhalte findet, die ihm wichtiger sind und dass letztendlich bis dahin nichts schlimmes passiert. es ist gut ausgegangen, mittlerweile mag er gar keinen alkohol mehr und meint, dass er sein "soll" schon erfüllt habe. für meine tochter, in diesem alter in einer ganz anderen situation, spielt alkohol gar keine rolle. beruflich habe ich schon schlimmes erlebt, was mit alkohol in beziehung stand. traurigstes erlebnis war der tod einer 15 jährigen schülerin meiner klasse, die unter alkoholeinfluss erfroren ist (eigentlich ein obdachlosenproblem) und bei der im nachhinein herauskam, dass sie eine wochenendquartalssäuferin war – und keiner ihrer freunde hatte vor ihrem tod irgendetwas gesagt. diese erlebnisse machen die rolle als mutter nicht einfacher…und wachsam beobachtend sollte man sein, aber am ende besonders dankbar, wenn alles gut geht. mit den jahren wuchs der stolz darauf, dass ich sehr viel liebe, zeit und kraft in die ersten 10-14 jahre der kinder gegeben habe – alles weitere liegt nicht mehr so sehr in unseren händen…
    sei liebst gegrüßt von birgit, die euch wünscht, dass immer alles gut wird…

  • gottseidank hast du das nun schon hinter dir. ich bin einfach in punkto alkohol sehr empfindlich. auch deshalb, weil wir am 1. mai 1976 einen sehr schweren autounfall hatten. zwei junge menschen im alter von 18 und 21 jahren, der letztere hatte gerade seinen führerschein, fuhren in angetrunkenem zustand frontal auf unser auto. wären wir damals nicht angeschnallt gewesen, wir wären tot. mein exmann und ich leiden heute noch unter den folgen dieses unfalls.
    deshalb ist alk für mich ein absolutes tabuthema und leute, die sich vollsaufen und auch nicht wissen, wann es genug ist, verachte ich. alkoholsucht ist eine krankheit, ich weiss, deshalb muß sie behandelt werden und wer sich hier nicht helfen lässt!?
    zwecks rauchen. mein sohn wollte mit 16 mal rauchen, ich habe ihm eine schachtel marlboro gekauft in auf den balkon geschickt und er durfte dort rauchen. er hatte nie wieder das befürfnis zu rauchen. ;-)) bei alk war ich da auch etwa vorsichtiger. mein freund ist trockener alkoholiker und seit 30 jahren trocken, er hat nach seiner therapie nie wieder alk getrunken und auch nie einen rückfall gehabt, allerdings muß die ganze familie auch schauen, dass spezielle kuchen und torten tabu sind.

    mich erschreckt es immer wieder – auch bei posts in der fastenzeit – wenn leute ehrlich zugeben, dass sie nicht auf alk verzichten können.

    wer jeden tag sein bierchen, sein weinchen braucht, der gehört leider bei mir schon in diese sparte und ist gefährdet.

    ich brauchs nicht und ich trinke auch wenn überhaupt mal vielleicht einen fingerhut sekt.

    lg eva

  • wie schön, dass die zwillingseltern den anderen eltern die bürde des erziehens ihrer kinder zu einem sinnvollen umgang mit alkohol abnehmen.
    liebe grüße von ulma, kopfschüttelnd

  • Guten Morgen,

    ja, es bleibt kniffelig. Und das "Ausprobieren" gehört in dem Alter wohl dazu. Die Idee der Familie ist nachvollziehbar, aber wohl wenig praxistauglich. Andererseits ist es immer noch besser, wenn die Eltern dabei sind und kontrollieren, als wenn die feiernde Meute das heimlich macht. Wir haben darüber gestern auch mit unserern Kindern gesprochen und es hat eine lebhafte (!) Diskussion zum Thema gegeben. Dabei wurde uns als Eltern ganz schnell klar, wie unterschiedlich auch die Kinder hierbei sind.
    Mit hat das "Ausprobieren" im Jugendalter offenbar gereicht, ich wäre schon von einem Löffel Hustensaft betrunken, wenn dieser Alkohohl enthält und könnte mich nicht mehr an Steuer setzen…
    Somit stimme ich Dir zu – Verbote helfen hier mit Sicherheit nicht. Das macht das Ganze eher noch interessanter.

    Sonnige Grüße,
    Sabine

  • Ich vermute, dass das Problem unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann, je nachdem ob man Söhne oder Töchter hat, wie stark der Einfluss von außen oder das Vorbild innerhalb der Familie ist. Meine drei Töchter hatten nie ein striktes Alkoholverbot. Sie durften daheim etwas probieren, wenn sie wollten. Der Reiz war nie sehr groß. Zum Entsetzen eines Vaters brachte meine 16 jährige einmal zu einer Party ein Flasche Cidre (geringprozentiger Apfelwein) mit, der vor den Augen der anderen Gäste vom Vater in den Abfluss geleert wurde. So unterschiedlich können Erziehungsprinzipien sein. Erfreulicherweise hat meinen Töchtern bis heute (sie sind über 20) das Erlebnis, einmal betrunken zu sein – oder vor allem (!) andere betrunken zu erleben… – gereicht. Im Rahmen ihrer Juristen-Ausbildung hat sich meine Große einmal unter Anleitung dem Einfluss von Alkohol aussetzen müssen, um das Beurteilen von Auswirkungen des Alkohols auf die Befindlichkeit und Wahrnehmung einschätzen zu lernen. Sie fand das sehr beeindruckend.
    Ich finde es toll, dass du dieses Thema hier angeschnitten hast!
    Liebe Grüße Andrea

  • Liebe Lotta,
    zum Glück dauert es bei uns noch ein par Tage, bis Alkohol und andere Drogen hier ein Thema sein werden. (Glaube ich zumindest?!) Also zumindest für die Kinder…
    Im letzten Sommer kam die Mutter meiner Freundin wegen einer vom Hausarzt nicht näher zu diagnostizierenden Lebergeschichte ins Krankenhaus um dort direkt ins Alkoholdelirium zu fallen was dahin gipfelte, daß sie mit einem Butterbrotmesser die Schwester erdolchen wollte und versucht aus dem Fenster zu springen. Man hat sie dann ins künstliche Koma gespritzt um die erste Phase des Entzugs irgendwie kontrollieren zu können. Natürlich haben alle im Dorf das gewußt aber keiner wäre auf die Idee gekommen, mal wenigstens mit meiner Freundin zu reden? Seitdem habe ich bei jedem Glas Wein ein komisches Gefühl, und ich trinke gerne Wein.
    Als Jugendliche habe ich alles mögliche exessiv betrieben, Alk, Jungs, verschiedene Drogen – ich galt als wilder Feger aber niemand hätte sich gefunden, der versucht hätte mit mir mal drüber zu sprechen? Solange die schulischen Leistungen stimmten, war es vielleicht auch egal??
    Meine Mutter hat zu dieser Zeit sehr viel gearbeitet. Jahre später habe ich sie gefragt, ob sie davon gar nichts mitbekommen hätte? Hatte sie offensichtlich nicht, sie war wie vom Donner gerührt.
    Nun führe ich heute ein spießiges Normalbürgerleben, es hat sich also alles zum Guten gewandt. Aber ich wüßte nicht was ich täte, wenn einer meiner Jungs so über die Stränge schlagen würde?? Man kann einfach nur hoffen, daß man den Kindern irgendwie mitgegeben hat, das man nicht alles bis zum Ende mitmachen muß, glaube ich.
    Aber wenn jemand weiß, wie der Mittelweg zwischen Verbot und kontrolliertem Umgang funktioniert – Teilen! Ich glaube, die Hilflosigkeit der Eltern ist ein genauso großes Problem wie die Hilflosigkeit der jungen Menschen, die es einfach nicht besser wissen?

    Danke, liebe Lotta für diesen Denkanstoß!
    GLG,
    Mel

  • Stimme dir voll und ganz zu, aber wie soll das in der Umsetzung gehen?
    Wo eine Wille ist, da ist auch ein Weg!
    Ich freue mich für dich, dass dein Sohn so ein vernünftiger Junge zu sein scheint.Ich hatte mit meinen Töchtern auch das Glück und konnte voll auf sie vertrauen.
    Ansonsten ist schon in den obigen Beiträgen alles gesagt.Daher nur diese kurze Stellungnahme.
    Liebe Grüße
    Jutta

  • Alkohol oder Rauchen unter 16? Ganz klar nein.
    Letztendlich wird man es nicht kontrollieren können und vieles ist von den Kreisen abhängig, in denen Jugendliche sich bewegen, von den Gruppen, zu denen sie gehören wollen, aber ich werde das als Mutter nicht auch noch fördern und ich werde mein Kind auch nicht nachts allein durch die Straßen ziehen lassen. Da lass ich mich dann im Zweifelsfall lieber als Glucke betiteln oder bin spießig.
    In unserem Umfeld hat Nikotin- und Alkoholmißbrauch schon so viel Schmerz und Trauer hinterlassen, dass ich selber mit Sicherheit nicht gefährdet bin. Ich finde den Geruch von Zigarettenrauch widerlich und betrunkene Menschen abstoßend (obwohl ich in meiner Studentenzeit auch Alkohol getrunken habe) und noch teilt mein Sohn diese Ansicht. Alkohol trinke ich heute nur alle Schaltjahre mal bei gemeinsamen Abendessen ein Glas Wein oder ein Bier und mein Sohn weiß, dass "ich brauche jetzt einen Schnaps" völliger Schwachsinn ist, weil er erlebt, dass man im Alltag keinen Alkohol braucht um zu leben, Spaß zu haben, oder um Probleme zu bewältigen. Noch baue ich auf Aufklärung und hoffe darauf, meinem Kind so viel Stabilität und Selbstbewußtsein mitzugeben, dass es weder rauchen noch trinken muss, um sich akzeptiert zu fühlen. Außerdem hat mein Sohn den Lungenkrebstod von zwei ketterauchenden Nachbarn im Haus mitbekommen, von denen einer erst 42 war und 2 kleine Kinder hinterließ und er hat selbst schon die volltrunkene Nachbarin im Hof aufgelesen, die dort in ihren eigenen Exkrementen und Erbrochenem lag… er weiß also, dass Drogenmißbrauch schlimme Folgen hat und wir haben auch viel darüber gesprochen. Meine Hoffnung ist, dass er diese Erlebnisse nicht in 5 Jahren vergessen hat.
    Hartes Thema, aber notwendig.
    Ich schätze, den Zwillingseltern würde ich einen saftigen Brief schreiben.

    Herzlich, Katja

  • Liebe Lotta, ein interessantes Thema hast du hier angesprochen. Da ich keine Kinder habe, kann ich nicht mitsprechen, deshalb wünsche ich dir einfach viel Erfolg beim Umgang mit den Teenies. LG

  • Hallo 🙂

    Deine Meinung zum Verbot alkoholischer Mixgetränke unter 18 teile ich absolut – die Frage ist nur, wird es tatsächlich etwas bringen? Meist gibt es irgendwelche verqueren Wege um sich diese Sachen dennoch zu beschaffen – leider.

    Ich persönlich trinke generell keinen Alkohol – was auch nicht immer leicht ist, abzulehnen. Oft erscheint man in den Augen anderer Personen hierdurch als "Spielverderber" oder "Aussenseiter". Mir persönlich würde es gefallen, wenn man versuchen würde auch in den Medien (zB Filme usw.) den Alkohol etwas weg zu lassen. Wie oft läuft eine Kommissarin oder ein Ermittler im TV mit der Flasche Wein durch die Wohnung usw. – auch hier könnte man bereits ansetzen.

    Lieben Gruß
    Björn 🙂

  • Liebe Lotta,
    ich habe deine Posts gelesen und sie lassen mich doch etwas ratlos zurück, denn ich frage mich, wie würde ich entscheiden. Meine Tochter ist 12, bald 13 und bald werden wir vor solchen ENtscheidungen stehen! Ich finde auch direkte Verbote erst einmal nicht sinnvoll , allerdings ist es auf einer Party eben auch verlocken, einfach mit der Menge mitzugehen und mitzutrinken. Ob man seinem Kinder vertrauen kann, hat damit meines Erachtens gar nichts zu tun. Auch wenn meine Tochter auf so einer Party zuviel trinken würde, würde ich ihr weiterhin vertrauen, es führen ja oftmals auch die Umstände zu solch einem verhalten und ich muss gestehen, ich habe auch mal etwas zu viel getrunken, da war ich zwar schon 17, aber wem ist das wohl noch nicht passiert…
    Ich finde es auch schwierig, dass das alles nun schon so früh beginnt und hoffe wir bleiben noch ein bisschen verschont und unsere Tochter ist einigermaßen vernünftig. Ich habe allerdings auch in meiner Jugend einige Drogenmißbrauchsfälle bei Freundinnen erlebt und davor habe ich noch viel mehr Angst!
    Tja man muss wohl einfach irgendwie offen damit umgehen und den eigenen Standpunkt klar machen, waren, an die Vernunft appelieren und hoffen das es was bringt!
    LG Steffi

  • Liebe Lotta,
    ein sehr guter Post.
    Wie halten es genauso. Ich trinke sehr selten und zur Zeit,
    weil ich immer noch stille, garnicht.
    Und mein Mann ist schon immer aus Prinzip Abstinenzler.
    Er lebt es also unseren Kindern vor.
    Er mag keinen Alkohol und hat auch noch nie geraucht.
    Er hat schon als Jugendlicher immer gesagt.
    Ich brauche mich nicht an Kippen und Alkohol festzuhalten,
    um cool zu sein. Und außerdem schmeckt es nicht.
    Bei meiner Tochter hat es funktioniert. Sie trinkt fast nie
    und raucht auch nicht. Ich hoffe es funktioniert auch bei
    unsren Jungs.
    Ganz viele liebe Grüße Urte

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