Zuhören

Auf Arbeit muss ich viel zuhören, tue ich das nicht richtig, kann das schlimme Folgen haben.
Zu Hause muss ich auch viel zuhören…meinen Kindern…meinem Mann. Ich gebe zu, manchmal fällt mir das schwer. Dann schweife ich ab mit meinen Gedanken. Tue nur so, als höre ich zu. Und dann fragt das Kind plötzlich…welches seiner Gedichte denn mir ganz besonders gefallen hat. Nun kann man unmöglich in so einer Situation zugeben, dass man gar nicht zugehört hat. Geht gar nicht.
Auch meinem Mann höre ich nicht immer zu. Das führt dann schon mal dazu, dass wir entweder zwei oder gar kein Brot haben, der Schwiegervater unverhofft vor der Tür steht oder die Kinder sehnsüchtig auf einen abholenden Elternteil warten…und keiner kommt…
Ich habe mir vorgenommen, wieder bewusster zuzuhören, den Augenblick zu genießen und im HIER UND JETZT zu leben…

 Liebe Grüße, Lotta.
11 Responses to “Zuhören”
  1. Ach mir geht das oft genauso! Nicht zuhören, weil der Kopf mit soviel gefüllt ist. Als ich letzten Winter über Monate immer 50-60std./Wochen hatte, war ich überhaupt nicht mehr aufnahmefähig, wenn mir die Kinder etwas erzählen wollten. in meinem Kopf schwirrten nur Konstruktive Details rum, Termine die eingehalten werden mussten und dergleichen. Jetzt wo ich stark reduziert habe, ist es weit besser geworden!
    Nicht mal mein Kopf gehört ganz mir alleine, mist!
    Lg Carmen ( die sich heute morgen einen 10Minuten Kindertraum angehört hat, der gefühlte 2Std. In die Länge gezogen wurde….)

    • Ohje…50/60 Stundenwoche…ist ja heftig…aber es gab Zeiten, da habe ich meine Kinder 6.00Uhr im Kindergarten abgeliefert …und manchmal nicht geschafft, bis 17.00Uhr wieder zurück zu sein…NIE WIEDER…LG Lotta.

  2. Liebe Lotta,
    deinen letzten Satz kann ich nur dick unterstreichen !!!

    Liebe Grüsse Mia

  3. Liebe Lotta,
    alles, was Du schreibst, kommt mir doch sehr bekannt vor!!! Man hat einfach zuviel Dinge im Kopf, an die man denken soll und denken möchte… Den letzten Satz sollten wir uns alle sehr zu Herzen nehmen!!! Ich finde es prima, dass Du häufiger auch mal über solche Themen schreibst!!! Sehr wohltuend!!!

    Ganz liebe Grüße, Birgit

  4. Sehr beruhigend, Deine Worte! Das Schlimme ist immer, dass man eigentlich gar nicht merkt, dass man nicht zuhört! Ich fühle mich oft, als wäre ich mit einem alten Henkelkorb unterwegs – und wenn der voll ist, ist er voll. Mehr Worte als er fassen kann, fasst er halt nicht. Beim Arbeitsspeicher ist es genauso. Er hat seine Kapazitätsgrenzen… =) Deshalb werde ich mir auch Deinen letzten Satz merken, so ist es einfach mal.
    Viele Grüße, Dagmar

  5. Liebe Lotta,
    es geht uns wohl allen so, wie ich hier so lese. 😉
    Wenn mein Großer manchmal quasselt und quasselt…
    Oder mein GG kommt wieder vom Hundertsten ins Tausendste …
    Ich ertappe mich manchmal beim Abschalten.
    Ich werde auch versuchen mich zu bessern 🙂
    Viele liebe Grüße Urte

  6. So schön das Bild von den Seehunden. Die machen den Eindruck als leben sie voll und ganz im hier und jetzt! Auch ich muss mich immer mal wieder daran erinnern im JETZT zu leben und den jetzigen AUGENBLICK wahrzunehmen. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister 🙂
    Liebe Grüsse
    Sarah

  7. ein guter Vorsatz, zuhören ist nicht immer einfach,vielleicht klappt es besonders gut wenn man auch selbst immer wieder einen guten Zuhörer findet…
    liebe Grüße!
    sarah

  8. Liebe Lotta,

    ach ja, da kann ich mich nur den anderen anschliessen.
    Manchmal ist der Korb einfach voll…

    Ich drück uns allen die Daumen das wir wieder bessere zuhörer werden..

    VG aus der Holledau, Steffi

  9. Ich kenne das auch. Das hat wahrscheinlich damit zu tun, dass einfach der Kalender randvoll ist, ein Termin den anderen jagt und von einem immer mehr erwartet wird. Ich habe mir auch vorgenommen, das alles endlich zu ändern.

    Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende

    Nicole

  10. Das kenne ich auch nur zu gut. Man muss versuchen, sich für all das, was einen so im Kopf herum schwirt und bewegt, einen Ort und eine Zeit zu suchen, wo man dem freien Lauf lassen kann. Das hier und jetzt, ganz bei seiner Familie sein, ist zu wichtig, um es nebenbei abzuarbeiten.

    Liebe Grüße, Christian

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