Heute macht der Himmel blau

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Stippvisite in Weimar

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1–2 Minuten

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Wenn man Tiefurt und den Schlosspark erkundet, bietet es sich an, auf der Rückfahrt noch einen Bummel durch die thüringische Stadt Weimar zu unternehmen. Die Stadt hat so viele schöne Ecken zu bieten, dass ein erneuter Besuch eigentlich nie langweilig wird.

Unser eigentliches Ziel war das Kirms-Krackow-Haus und sein Stadtgarten. Das historische Kirms-Krackow-Haus beherbergt ein Museum zur bürgerlichen Wohnkultur im 18. und 19. Jahrhundert sowie ein Café. Das Gebäude ist bereits seit 1569 durch den vorhandenen entsprechend datierten Stadtplan nachzuweisen. Seit 1701 befand sich der Vierseitenhof im Besitz der Familie Kirms. 

1750 erfolgte der Ankauf eines benachbarten Grundstücks zur Erweiterung des Gartens, in dem dann das barocke Gartenhaus 1754 errichtet wurde. Der Weimarer Hofrat Franz Kirms gehörte zu den Weimarer Blumisten, das heißt Blumenliebhabern, der in seinem Garten viele botanische Raritäten heranzog. Charlotte Krackow, eine Nichte von Sophie Erdmute Karoline Kirms, pflegte das übernommene Erbe bis zu ihrem Tod 1915 im hohen Alter von über 90 Jahren. 

Der Biedermeiergarten ist ganzjährig von 9 Uhr bis Sonnenuntergang zu besichtigen. Leider konnten wir den Garten wegen Gastronomie und einer Veranstaltung nur flüchtig besuchen. Auch die sehenswerte Ansicht des Innenhofes war aufgrund der vielen Besucher für ein Foto nicht geeignet. Wir werden wiederkommen, vorzugsweise an einem Montag oder Dienstag ;-).

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