Der leuchtende Juli…

HALBZEIT!
Ja, man will es kaum glauben…

Der Juli ist der siebente Monat im Gregorianischen Kalender, er hat 31 Tage und ist nach dem römischen Staatsmann Julius Caesar benannt, der im Jahre 45 v. Chr. die Kalendereform einführte. Der Juli wird auch als Heumonat, Honigmonat oder Bärenmonat bezeichnet. In Europa ist der Juli in der Regel der wärmste Monat des Jahres und zusammen mit dem Monat August ein klassischer Urlaubsmonat.
Doch ein wirklicher Garant für gutes Wetter ist auch der Juli nicht…lang anhaltende Hitzewellen sind ebenso möglich wie kühles Schmuddelwetter…
Im Juli beginnen auch die Hundstage ( 23.07. bis 23.08. ), benannt nach dem Sternbild „Großer Hund“. Umgangssprachlich sind meist die heißen Tage im Sommer gemeint.

Die Blume des Monats

…ist die Madonnen-Lilie ( Lilium candidum ).
Madonnen-Lilien sind ausdauernde krautige Pflanzen mit einer Wuchshöhe bis zu 130 cm. Wahrscheinlich entstammt die Madonnen-Lilie den bewaldeten Regionen des östlichen Mittelmeerraums und begleitet die Menschheit schon seit fünftausend Jahren. Früher war sie in jedem Klostergarten und in jedem Bauerngarten zu finden. Lilienöl wurde gegen Brandwunden und Entzündungen, aber auch bei Frauenleiden und zur Stimmungsaufhellung angewendet.
Wer keinen Garten hat, kann die Madonnen-Lilie auch sehr gut im Kübel kultivieren.

Die Heilpflanze des Monats

…ist der Lavendel ( Lavendula angustifolia ).
Der Echte Lavendel ist ein graufilzig behaarter, aromatischer Strauch mit einer Wuchshöhe von ungefähr 100 cm.
  Die Heimat des Lavendels ist ursprünglich die Küstenregion des Mittelmeerraumes. In unsere Regionen kam der Strauch erst im 11.Jahrhundert. 
Der Lavendel ist vor allem bekannt durch seinen Duft. Schon die Römer badeten im Lavendelwasser, nicht nur wegen der parfümierenden, sondern auch wegen seiner reinigenden Wirkung ( lavare=waschen ).
Lavendel wird aber auch bei Muskelkrämpfen, Magen-und Verdauungsbeschwerden, Migräne, Unruhezuständen und Gicht eingesetzt. Der Lavendel besitzt darüber hinaus eine insektenabweisende Wirkung.
Junge Blätter und weiche Triebe verwendet man zum angenehmen Verfeinern von Gerichten wie Eintopf, Fisch, Geflügel, Lammfleisch und in Soßen und Suppen sowie in kleinen Mangen für Salate.

Der Juli-Mensch

betrachtet sich gern selber, ist nachdenklich und höchst empfindsam, fast ein wenig selbstverliebt…Juli-Geborene lieben die Gesellschaft und sind ausgesprochene Familienmenschen. Sie lieben gelobt zu werden und ziehen sich gern bei Kritik schmollend zurück. Juli-Kinder sind Erfolgsmenschen, was sie erstreben, dass erreichen sie auch.
Wer mehr über den hellen Juli oder den Juli-Menschen im Speziellen nachlesen möchte, dem lege ich wieder das reizende Büchlein von Liane Dirks:
„Das Buch vom leuchtenden Juli“ 
ans Herz, aus dem die eine oder andere Erkenntnis von hier stammt.

Ich wünsche Euch einen sommerlichen Juli…