Wohlstandsgesellschaft

Montagsspruch

Menschlichkeit

 

 

“Die Menschlichkeit einer Gesellschaft zeigt sich nicht zuletzt daran, wie sie mit den schwächsten Mitgliedern umgeht.”

Helmut Kohl

 

Kommt gut in die Woche!

15 comments
  1. Guten Morgen, liebe Lotta,

    das ist ein sehr wahrer Spruch! Eine sehr gute Wahl!

    Ich wünsche Dir einen guten und fröhlichen Wochenstart!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

  2. Guten Morgen Lotta,
    ja, ja, ja.

    Es macht nachdenklich und ich sehe ja auch viel, sehr viel.
    Man darf aber dem Pflegepersonal nicht soviele Vorwürfe machen, sie tun – meisten jedenfalls – was möglich ist.
    Aber es liegt auch nicht zuletzt am System, dass vieles nicht so klappt.
    Wenn morgens eine Pflegerin ca. 10 alte Menschen zu betreuen hat und Zeit eine groß Rolle spielt, dann bleibt für den Einzelnen Menschen nicht mehr viel Zeit.

    Ich mag gar nicht dran denken, wie es mir mal ergehen wird.

    Lieben Gruß Eva

    1. Nein, das Pflegepersonal trägt oft keine Schuld. Chronische Unterbesetzung und fehlendes geschultes Personal sind die Ursachen. Trotzdem möchte ich gern für dieses Thema sensibilisieren…Kosten für Pflege, Essensversorgung, Taxifahrten usw. sind gestiegen und werden weiter steigen, wir als Gesellschaft müssen uns Gedanken machen, wie wir das in Zukunft finanzieren wollen…Liebe Grüße.

  3. Liebe Lotta,
    dein Foto hat mich sehr berührt und Helmut Kohls Worte so wahr…
    Menschlichkeit, Mitmenschlichkeit, da liegt oft so viel im Argen….
    Manche Augen sehen nicht wo sie gebraucht werden, können es nicht sehen, wollen es teils nicht sehen, sind selbst so eingebunden, dass vieles nicht geht, usw, da könnte man viel dazu schreiben…
    Ich belasse es mit diesen Worten, versuche das mir Mögliche
    und wünsche das alle Augen offener werden und die Taten der Hilfe größer…
    Herzliche Grüße, danke für deinen lieben Besuch!
    Monika*

  4. Sprüche klopfen ist eine Sache, aber den Menschen in der Gesellschaft die wichtigste Rolle auch zuzugestehen eine andere. Unter Herrn Kohl ging das leider in eine ganz andere Richtung… Da erinnere ich mich noch mit Wut im Bauch.
    LG
    Astrid

    1. Leider ist mein Kommentar unvollständig. Und da ich ihn nicht löschen & neu schreiben kann, diese Ergänzung:
      Herr Kohl war nach unter fragwürdig zustande gekommenen Neuwahlen als neuer Kanzler der BRD u.a. auch eingetreten für eine “Atempause in der Sozialpolitik”. Er kritisierte die überzogenen Ansprüche an den Staat und die soziale Sicherung. Im Mittelpunkt seiner neuen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik standen “Freiheit, Dynamik und Selbstverantwortung”, also sollten soziale Leistungen von Staat und Gesellschaft auf die wirklich Hilfsbedürftigen beschränkt bleiben. Und dann wurde kräftig minimiert in den sozialen Ausgaben bzw. solche Dinge wie Arbeitslosenversicherung erhöht oder die Krankenversicherung für Rentner wieder eingeführt.

      Von seinem gesetzwidrigen Umgang mit dem Parteispendengesetz sollte unter diesem Thema eigentlich keine Rede sein.
      Es war eine Zeit der Enge, des Egoismus & des Stillstands, und die Wende ein Glücksfall, den dieser Kanzler sich nicht selbst zuschreiben kann.

      1. So negativ wie du sehe ich die Ansichten Kohls in der damaligen Zeit nicht. Selbstverantwortung ist z. B. ein sehr wichtiges Thema, überzogene Ansprüche an den Staat (im Konkreten an den Steuerzahler…) sind heute mehr denn je ein Thema. Unter Kohl sah man zumindest noch den Ansatz, dass man sich darüber Gedanken machte, ob das, was man beschlossen hat, auch finanziell umsetzbar ist. Liebe Grüße.

        1. Das war leider alles nur Gerede… Ich war damals dreißig, als er an die Regierung kam und hatte vorher viel in der Politik bewirkt und mich eingesetzt. Verkündet wurde eine geistig-moralische Wende, die völlig daneben ging und von christlichen Prinzipien ist nur Egoismus übrig geblieben.
          Dass ich schon wieder schreibe, daran ist zu merken, wie sehr mich das berührt, immer noch.
          Selbstverantwortung zu übernehmen, fällt gerade heutzutage vielen schwer. Das war für meine Generation mehr als selbstverständlich.
          LG

  5. Ja, die ewige Mär vom ach so reichen Deutschland muss man wohl manchmal infrage stellen, wenn man sich anschaut, wie es um Alte und um Kinder so oft bestellt ist…. Städten, Gemeinden und Bundesländern fehlt es überall an Mitteln. Und ein klein wenig mehr Engagement von manchem Großkonzern würde man sich auch wünschen.
    Ein großartiges Foto.
    Liebe Grüße

  6. Ja mit dem Spruch hatte er wohl schon Recht. Aber sonst gehörte Herr Kohl zu den Politikern, die mich ziemlich auf die Palme bringen konnten. (Als Menschen außerhalb der Politik kenne ich ihn zugegebenermaßen kaum, nur das Wolfgangsee-Klischee) Das Foto ist so berührend und schön zugleich… Ich schätze das unglaublich große ehrenamtliche Engagement gerade auch im Pflege- und Hospizbereich sehr. Was die Gesellschaft und ihre gewählten Vertretungen natürlich nicht davon entbindet, menschenwürdige Pflegebedingungen zu ermöglichen. Und beim Personal gibt’s eindeutig auch “sone und solche” wie überall, auch beim selben Träger, beim selben Arbeitgeber, unter denselben (viel zu oft unzureichenden) äußeren und finanziellen Bedingungen. Von frühlicher und liebevoller Zugewandtheit bis zu Ruppigkeit, Abstumpfung und Gleichgültigkeit das ganze Spektrum… So habe ich es bei der Pflege meiner Mutter erlebt, bei der Pflege einer schwerstkranken Freundin und jetzt bei der bald 100jährigen Mutter meiner Freundin. Liebste Grüße und eine gute Woche – Ghislana

  7. Ja, da hat Herr Kohl wohl recht gehabt. Auch Dir muss ich recht geben, Lotta. Die Kosten, die da auf uns zukommen, werden immer größer. Auch die ständige Unterbesetzung des Personals ist bedenklich, da kann der Umgang mit den Kranken und Alten schon mal ruppig ausfallen. Dennoch haben meine Familie und ich durchgehend positive Erfahrungen gemacht: meine Mutter geht jeden Wochentag in die Tagespflege und zwar sehr, sehr gerne. Das Personal ist nett, engagiert, kompetent und hilfsbereit. Der Tageablauf ist geregelt: zweites Frühstück, Zeitung(vor)lesen, dann Mittagessen, Mittagspäuschen, Bastel- oder Bewegungsangebot. Sie wird jeden Morgen und Abend mit einem Kleinbus abgeholt und wiedergebracht. Einmal in der Woche ist Badetag Die ganze Gruppe besucht den Wochenmarkt und kocht dann gemeinsam (soweit es dem Demenzkranken möglich ist). Sogar ein wöchentlicher Besuch einer Tanzschule ist möglich. Die Kosten übernimmt hierfür die Krankenkasse. Ich bin froh und dankbar, dass wir diese Hilfe haben. Herzlichst, Nicole

  8. Liebe Lotta,

    Politik hin oder her: Ein berührendes, anrührendes und aufrüttelndes Foto!
    Und ja, der Spruch ist so wahr.
    Egal, von wem er kommt…
    Menschlichkeit kostet kein Geld,
    Empathie kostet kein Geld,
    Liebe kostet kein Geld,
    Nächstenliebe kostet kein Geld,
    Zuwendung kostet kein Geld…
    Mit all´ diesen wertvollen Gaben können wir Menschen viel erreichen
    und verändern.
    Natürlich braucht es zur Unterstützung und Pflege finanzielle Mittel,
    aber was bringt uns das beste, technisierteste Pflegesystem mit den bestbezahltesten Kräften und der teuersten Ausstattungen, wenn die Menschlichkeit, Aufmerksamkeit und Nächstenliebe fehlen?
    Ich nehme mir jetzt einfach nur die Aussage des Spruches mit 🙂

    Herzliche Grüße
    Julia

  9. Das Foto geht mir sehr nahe.
    Muss gerade ganz arg an meine Eltern denken, die in ihrer letzten Lebensphase auch völlig auf die Hilfe anderer angewiesen waren.
    Habe in dieser Zeit sehr viel Schönes gesehen und erfahren, aber auch Schlimmes………. Und mich ganz oft selber so hilflos da sitzen sehen………

    ♥∗✿≫✿≪✿∗♥
    Herzlich grüßt
    Uschi

  10. ja, der herr kohl… nicht gerade mein freund, aber sein satz stimmt. schön wäre es, wenn sich ihn die politikerInnen zum vorbild nehmen würde äh, den satz, nicht herrn kohl..). geld für alle wäre genug vorhanden, man muss es nur richtig verteilen!
    liebe grüße, mano

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