Heute macht der Himmel blau

Monatsrückblick Januar

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1–2 Minuten

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Irgendwie bin ich im Januar noch gar nicht so richtig angekommen und doch ist der Monat schon wieder herum. Das mag u. a. daran liegen, dass ich Anfang des Monats erneut ins Kloster Hedersleben gereist bin, um für mehrere Tage im Rahmen meiner Zusatzausbildung an einer Selbsterfahrung teilzunehmen. Im Kloster scheinen sich die Welt und die Uhren anders zu drehen. Es war eine sehr intensive, aber auch sehr anstrengende Zeit.

Von Hedersleben aus habe ich auch einen Abstecher nach Halberstadt unternommen und mir den Dom und die Liebfrauenkirche noch einmal angesehen. Am Tag meines Besuches war es in den Kirchen kälter als im Freien, das hat mich überrascht. Immer wieder erstaunt war ich über die Freundlichkeit der Menschen, denen ich auf meinen Wegen in Hedersleben und Halberstadt begegnet bin.

Ende Dezember haben mein Mann und ich meine große Tochter in ihrer neuen Heimat und Arbeitsstätte in Erfurt besucht. Meine Tochter lebt jetzt weniger als 10 min entfernt von der Krämerbrücke am Nikolaikirchturm in einer hübschen Wohnung. Für sie hat in ihrer Ausbildung ein neues Kapitel begonnen und ich bin gespannt, wie sie sich in der neuen Welt einlebt.

Das Sterben der Presse- und Meinungsfreiheit

Von der Politik und dem Weltgeschehen habe ich mich im Januar ein wenig zurückgezogen. Trotzdem bekommt man über den Bekannten- und Freundeskreis das eine oder andere mit. Was mich wirklich erschüttert, sind die Beispiele von Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit, wie im Fall Alexander Wallasch oder David Bendels. Ein umfangreiches Personenregister von Menschen, die aufgrund ihrer politischen Sichtweise mittlerweile gecancelt wurden, kann man unter CancelCulture finden.

Aber auch die Europäische Union hat mehr als 2 500 Einzelpersonen und Organisationen mit Sanktionen belegt. Die aktuelle Politik der EU offenbart einen tiefgreifenden Widerspruch zwischen ihrem rhetorischen Bekenntnis zur Meinungsfreiheit und ihrer tatsächlichen Sanktionierungspraxis, wie zum Beispiel im Fall Jacques Baud. Für die Betroffenen bedeutet das u. a. Reiseverbot und Verbot von Finanzaktionen (also jeglicher Zahlungsverkehr).

Das Urteil anderer fürchten am meisten jene, die selbst am härtesten richten.

Melanie Fechner

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Kommentare

2 Antworten zu „Monatsrückblick Januar“

  1. Avatar von Hannelore

    Hallo Lotta,
    der Monat ist auch wieder sehr schnell vergangen und es ist so einiges Los gewesen. Zur Zeit belastet mich das aktuelle Geschehen kaum.
    Den Kopf schütteln muss ich doch des öfteren.
    Aber es gibt so viele schöne Dinge und die machst du ja auch.
    Einen guten Februar wünsche ich dir.
    L.G.
    Hannelore

  2. Avatar von Eva

    Hallo Lotta,
    wunderschöne Bilder hast du wieder.
    Doch das Geschehen belastet mich und auch wie man die Leute so manipulieren kann.
    Aber eigentlich ist das ja auch nix neues mehr.

    Man kann sich da nur noch ablenken. Aber das möchte ich ja gerne, aber mit dem Radeln ist es eben nicht.
    Mal sehen, vielleicht heute.
    Lieben Gruß Eva, die sich fragt, warum sie deinen Post nicht gesehen hat.

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