Rückblick auf den herbstlichen Wonnemonat.

Der letzte Tag im Oktober ist angebrochen und so ist es wieder Zeit für Birgitt und ihre Monatscollage. Im Gegensatz zum September konnte ich für meine Monatscollage aus einer reichlichen Auswahl an Bildern schöpfen, denn die Kamera war oft dabei.

Ich mag den Monat Oktober. Die Blätter beginnen sich zu färben, die Kastanien fallen von den Bäumen, Pilze sprießen aus der Erde, Morgennebel macht sich breit und die Temperaturen am Tage sind oft noch mild.

Ich habe den Oktober u. a. dazu genutzt, wieder einmal in Hamburg vorbeizuschauen, Lüneburg und Celle für mich zu entdecken, den Herbst mit der Kamera einzufangen, mit Freundinnen den neuen Federweißer zu verkosten und mein Zuhause herbstlich zu dekorieren.

Collage Oktober

Wenn Aktionismus vor dem Denken kommt.

Gehetzt von Aktivismus trifft die Politik Entscheidungen, deren negative Folgen sie ausblendet. Hauptsache, es passt zur aktuellen Aufregung.

Stefan Aust

Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle waren die Kommentarspalten der Sozialen Medien voll von Hass und Hetze, die Opfer selbst spielten dabei kaum eine Rolle. Es ist außerordentlich beschämend, dass ausgerechnet die, die unmittelbar betroffen waren, die richtigen Worte fanden.

Die Thüringer Landtagswahl ist Geschichte und die Politiker haben nach einer Niederlage wieder einmal nichts Besseres zu tun, als gegen die politischen Gegner zu hetzen, anstatt selbstkritisch auf sich zu schauen. Wenn dann noch Vertreter der CDU laut darüber nachdenken, ein Bündnis mit der Nachfolgepartei der SED einzugehen, dann wird deutlich, wie sehr sich die ehemals konservative Christlich-Demokratische Union bis zur Unkenntlichkeit verändert hat.

Fünf vor Zwölf?

Wer im Oktober auf Twitter den Hashtag #futschi verfolgte, konnte sehen, dass Jobsterben, Kurzarbeit und Insolvenzen von Firmen munter weiter gehen. Wer jetzt noch glaubt, ohne eine funktionierende und starke Wirtschaft lasse sich der gesellschaftliche Wohlstand erhalten, die Renten sichern, ein leistungsstarkes Gesundheitssystem gewährleisten oder wissenschaftlicher Fortschritt vorantreiben, der wird vermutlich in den nächsten Jahren aus seinen Träumen unsanft erwachen. Die Ärmsten und Schwächsten im Land werden leider die Ersten sein, die die Folgen zu spüren bekommen. Was für ein Armutszeugnis für eine Gesellschaft!

Die Politik in Deutschland befindet sich auf dem Weg in eine Planwirtschaft und hat sich in weiten Teilen von der Marktwirtschaft verabschiedet. Das fing zunächst mit der sogenannten Rettung maroder Banken und den milliardenschweren Subventionen für Wind- und Solaranlagen an und geht nun weiter in Form eines sozialistischen Wohnungsmarktes. Wie sozialistische Planwirtschaft endet, kennen wir nicht nur aus DDR Zeiten.

Es gibt eine Gruppe der Gesellschaft, die sich nun wehrt gegen die Bevormundungen der Regierung und einzelner, zum Teil radikaler Aktionsbündnisse. Unter dem Motto „Sie säen und ernten nicht, aber wissen alles besser“ setzten sich im ganzen Land zehntausende Bauern auf ihre Traktoren und fuhren in die Städte, um gegen die neusten Pläne der Bundesregierung zu demonstrieren und für eine ehrlichere Diskussion über eine sinnvolle Agrarpolitik zu werben.

Wenn man die besseren Argumente hat, muss man die Diskussion nicht scheuen.

Vera Lengsfeld

Leider findet in unserer Gesellschaft kaum noch eine kontroverse Diskussion im öffentlichen Raum statt. Der moralische Zeigefinger ist allgegenwärtig, Denkverbote an der Tagesordnung. Wer die öffentlich vorgegebene Meinung nicht teilt, gerät sehr schnell ins gesellschaftliche Abseits oder muss gar um seinen Job bangen. Auch wenn es immer wieder Bestrebungen gibt, diese gesellschaftliche Fehlentwicklung zu verharmlosen oder gar zu leugnen, werden Verstöße gegen die Meinungsfreiheit in unserem Lande mittlerweile an jeder Ecke sichtbar.

Ein Abgleich mit der Wirklichkeit scheint vielerorts nicht mehr stattzufinden. Glauben statt wissen. Meinen statt überprüfen. So geht gesellschaftlicher Niedergang.

Auszug aus einem Kommentar von Juki bei Tichys Einblick

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Kommt gut in den Monat November.