Man sieht es an allen Ecken: Die Zeit des Frühlings schreitet voran. Jetzt im April wird es grüner und grüner und die ersten Rapsfelder beginnen zu blühen.
Der April hatte so einige sonnige Tage zu bieten, die wir, soweit es unsere Zeit erlaubte, für Ausflüge nutzten. So waren wir auf zwei unserer Lieblingsfriedhöfe in Dresden und auf dem Magdeburger Westfriedhof, haben uns endlich einmal die Heimatstadt meiner Schwiegertochter angesehen, waren überrascht von der Schönheit der Stadt Greiz, haben einen Bummel durch die sehr sehenswerte Stadt Bad Langensalza unternommen und auf einem Baumkronenpfad die ersten grünen Blätterspitzen der Bäume von oben bewundert. Schön war´s.
Im April haben wir uns natürlich auch zum Osterfest mit der Familie getroffen und in trauter Runde bei üppigem Buffet den 86. Geburtstag meines Vaters gefeiert. Es ist schön zu sehen, wie mein Vater nach dem Tod meiner Mutter wieder Lust auf die schönen Dinge des Lebens und Geselligkeit hat. Schön auch, wenn man in diesem Alter für Ausflüge, Konzerte und andere Unternehmungen wieder eine Freundin an seiner Seite hat, die ansonsten ebenfalls nur noch allein durchs Leben gehen müsste.
Im April habe ich eine sehr informative und spannende Weiterbildung zum Thema „Symbolarbeit“ besucht. Ich bin immer wieder fasziniert, wieviele Ansätze und Teilaspekte es zum Thema „Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ gibt.

Und täglich grüßt das Murmeltier
Probleme, die man konsequent ignoriert, verschwinden nur, um Verstärkung zu holen.
Fundstück
Man darf sich in den heutigen Zeiten schon einmal fragen, ob so mancher Bürger dieses Landes wohl an einem Stockholmsyndrom leidet. Für mich sind die Reaktionen vieler Menschen auf die Politik in diesem Land nicht mehr zu verstehen.
Den kollektiven Wahn in diesem Land skizziert in einer Rede auch der bekannte Psychiater und Psychotherapeut Dr. Hans-Joachim Maaz.
Die Laune wird nicht besser, wenn man dem Landtagsabgeordneten von Sachsen und ehemaligem Oberbürgermeister von Grimma, Matthias Berger, zuhört. Er gibt Einblicke in die Dysfunktionalität der Parlamente, denn es geht eher selten um die Sache.
Brandmauern schützen nur tragfähige Fundamente.
Thomas Häntsch


