Wochenrückblick in Bildern

Von links nach rechts, von oben nach unten:
1. Immer wieder mal blauer Himmel…schön, wenn der November sich so freundlich zeigt. 2. Die letzten bunten Blätter bewundert. 3. Überraschend einen gelb-leuchtenden Blumenstrauß geschenkt bekommen. 4. Die Kinder mit Vitamine gekapert. 5. Die wunderschöne Briefmarke von Svea aus dem Papiermüll gerettet…ups. 6. Geburtstagskuchen gebacken. 7. Und ihn mit Herzchen verziert (kann gut sein, das Herzchen in einem Jahr dann uncool sind…). 8. Geburtstagskerzen für das Tochterkind angezündet (und früh 6.00 Uhr…ein Geburtstagslied geträllert…) 9. Für den Advent gesammelt.

Meine Tochter und ich danken Euch herzlich für die Glückwünsche!

Es fällt mir schwer, Euch eine gute Woche zu wünschen, denn es wird keine gute Woche werden…Die Adventszeit steht demnächst vor der Tür…und ich bin wie gelähmt. 
Europa ist aus den Fugen geraten…und eine Besserung nicht in Sicht.
Das Ziel von Terror ist, Angst und Schrecken zu verbreiten.
Wenn wir jetzt nicht aufrecht gehen, dann hat der Terror sein Ziel erreicht.
Mit der Terrorgefahr werden wir in Zukunft erst einmal leben müssen, ob uns das jetzt passt oder nicht. Ich bin mir sicher, die Franzosen werden es uns vormachen, wie das geht…mit dem Aufrechtgehen…
„Alle Grausamkeit entspringt der Schwäche.“
Lucius Annaeus Seneca

14 Comments

  1. Mein empfinden wurde in einer Artikelüberschrift der Welt klar ausgedrückt.
    "Uns macht ihr keine Angst – Das ist natürlich gelogen".
    Glaube nicht, dass ich noch unbedarft auf eine Großveranstaltung in einer Großstadt gehe.

    Auf einem geschätzten Blog las ich: "…man muss sich an dem Schönen halten, immer mehr!!!"
    Und da stimme ich vollkommen zu. Dazu zähle ich deinen Wochenrückblick mit feinen Bildern.
    Liebe Grüße

  2. Liebe Lotta,
    ich glaube nicht, dass du Angst haben musst. Die Welt ist keine andere als noch vor zwei Wochen oder vor 1000 Jahren. Wo Menschen sind, gibt es Gewalt. Auch wenn ich nicht verstehen kann, warum das so ist, warum manche irgendwelche "irren Ziele" auf jede erdenkliche Art durchsetzen müssen – ob das nun alte Terrororganisationen wie Kreuzritter oder Inquisitoren oder Hexenverfolger oder moderne wie die RAF, die Mafia oder der IS sind. Menschen bringen anderen Menschen Tod und Verderben und hören wohl nie damit auf. Es scheint uns nur manchmal näher, weil weniger Kilometer zwischen uns und dem Ort des Schreckens liegen oder uns die Opfer unschuldiger vorkommen als andere, vor allem aber, weil darüber anders und viel mehr berichtet wird. Und das schürt dann Ängste, die ich für nicht rational udn schon gar nicht realistisch halte. Stell dir vor, du hättest kein Radio, kein Internet, du hättest nie von den Anschlägen erfahren: Würdest du dich dann jetzt auch unsicherer fühlen als noch am Donnerstag? Hat sich dein Leben wirklich dadurch geändert? Ich glaube nicht. Und das ist gut so. Wir können und dürfen uns nicht von allem aus der Bahn werfen lassen, was anderswo geschieht. Jeder hat doch in seinem eigenen Leben, seinem eigenen Umfeld schon genug Sorgen und Nöte.

    Alles Liebe!
    Regina

    1. Liebe Regina, danke für deinen Kommentar und dafür, dass du mir Mut machen möchtest. Ich habe erst einmal darüber nachdenken müssen, im Alltagsstress geht das nicht so gut. Wenn man die Ereignisse in Paris analysiert, dann kommt man leider zu dem Ergebnis, dass aus Sicht der IS der Anschlag in Paris…so zynisch das auch klingen mag…gescheitert ist. Das eigentliche Ziel war das Stadion…mit seinen Zehntausenden Besuchern. Es sollten so viel Menschen wie möglich sterben….und die Rettungskräfte sollten komplett davon überfordert sein (deshalb mehrere "Terror-Schauplätze" in Paris). Es gibt also die sehr berechtigte Angst, dass es in Europa noch mehr Tote geben wird, denn die IS wird nun keine Ruhe geben…Nein, ich finde nicht, dass die Welt sich nicht verändert hat. Gerade hier in Europa fliegen uns die Veränderungen derzeit nur so um die Ohren….Europa ist aus den Fugen geraten…und mir fallen da mehrere ein, die daran Interesse haben könnten…
      Herzlichst, Lotta.

  3. Nichtsdestotrotz, das ist genau die Botschaft…schöne Rückblickbilder liebe Lotta,
    wir lassen uns nicht "unterkriegen" (auch wenn uns bang zumute ist)!!!

    Eine friedvolle Woche wünscht
    Katja

  4. ja, ich habe auch angst. meine tochter geht in berlin immer auf konzerte, fährt dort mit der u- und s-bahn, ist auf dem alex unterwegs… aber was sollen wir tun? wir werden uns nicht verstecken, werden nicht den kopf einziehen, werden weiter leben. vielleicht nur nicht mehr ganz so wie bisher.
    trotz allem, es gibt das bunte, das schöne, das lebendige. in diesem sinne wünsche ich uns eine gute woche!
    herzliche grüße von mano

  5. …gerade bin ich von einem langen Spaziergang am Markkleeberger See zurück, liebe Lotta,
    es war so schön und der Wind hat mir den Kopf ein bisschen frei gepustet…ganz schön kräftig ist er heute und der Himmel nicht mehr so blau wie in der letzten Woche bei dir,

    lieber Gruß Birgitt

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