Am Wegesrand…

Wie ich Euch HIER schon berichtet hatte, haben wir am Pfingstsamstag einen schönen Ausflug gemacht..bei bestem Frühlingswetter…
Bevor wir zum eigentlich Ziel unseres Ausflugs kommen, möchte ich Euch erst einmal in ein schönes Naturschutzgebiet mitnehmen…zum Innehalten…
Es liegt unterhalb einer Burg, die ich Euch morgen zeige…
Das Bundesnaturschutzgesetz besagt:

(1) Naturschutzgebiete sind rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, in denen ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft in ihrer Ganzheit oder in einzelnen Teilen erforderlich ist

1. zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung von Lebensstätten, Biotopen oder Lebensgemeinschaften bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten,

2. aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder

3. wegen ihrer Seltenheit, besonderen Eigenart oder hervorragenden Schönheit.

(2) Alle Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturschutzgebiets oder seiner Bestandteile oder zu einer nachhaltigen Störung führen können, sind nach Maßgabe näherer Bestimmungen verboten. Soweit es der Schutzzweck erlaubt, können Naturschutzgebiete der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.

Du wirst kein Buch finden, wo du der göttlichen Weisheit mehr innewerden könntest, als wenn du auf einer grünenden und blühenden Wiese gehst. Da wirst du die wunderbare Kraft Gottes sehen, riechen, schmecken.
Jakob Böhme
(1575 – 1624)
Für unser Wohlbefinden ist die frische Luft ein Labsal von wunderbarer Heilkraft. Wenn ich nur ein Stück über die Wiese gehe, durch Schneepfützen, im Zwielicht unter bewölktem Himmel, ohne ein besonderes Glücksgefühl mit hinauszunehmen, so bringe ich doch eine vollkommene Heiterkeit mit nach Hause.
Ralph Waldo Emerson
(1803 – 1882)
Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen; es grünten und blühten
Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken
Übten ein fröhliches Lied die neuermunterten Vögel;
Jede Wiese sproßte von Blumen in duftenden Gründen,
Festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde.
Johann Wolfgang von Goethe
(1749 – 1832)
Es gab eine Menge Bienen, Hummeln und andere Krabbeltiere zu bewundern, allerdings reichte für gute Fotos mein Objektiv nicht wirklich aus.
Und, seid Ihr schon neugierig, wo ich gewesen bin…?
22 comments
  1. Guten Morgen, liebe Lotta,
    danke für diesen wunderschönen Spaziergang am frühen Morgen, ich habe ihn sehr genossen! Der Geruch von Wald und Wiesenkräutern …herrlich!
    Deine Bilder sind wunderschön, und ich rätsele noch immer, wo Du gewesen sein könntest! Ich bin auf die Auflösung gespannt :O)
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen und glücklichen Tag !
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

  2. Solche Ausflüge macht Mr. W. immer mit den drei Kindern, sie freuen sich immer sehr darauf. Du hast die Natur wieder wunderbar eingefangen, auch deine Gedichte sind so passend. Ich bin nicht neugierig, ich sehe ja morgen, wo du warst!

    Sigrun

  3. Jaaa, ich bin neugierig!! Weißt du doch!
    Aber deine Naturfotos gefallen mir auch schon mal, genau wie dein Wochenrückblick.
    Und wenn du mich fragst, ist es mit allen Telefongesellschaften schwierig. Wir hatten auch schon großen Ärger mit deren Unfähigkeit und die Gesellschaft begann nicht mit Tele.
    Liebe Grüße, tief durchatmen und Nerven bewahren!
    Jutta

  4. Ich wohne in einer Gegend, da wird jeder kleine Rest wildes Grün gerade zugebaut. Umso wichtiger sind sie, diese Schutzgebiete… Schöne Fotos und eine schöne Erinnerung an das, was wir unbedingt bewahren sollten. LG mila

  5. Eiene traumhaft schöne Gegend – da würde ich auch gerne herumwandern und mich am Gesummsel der Insekten und an den vielen wilden Blumen freuen. Was für eine Blütenpracht.
    Mir gefällt das Bild, auf dem deien Kinder quasi in die Natur "eintauchen". Da wär ich jetzt gerne – viel lieber als hier am Schreibtsich und nachher… auf der Kegelbahn. 😉

    Herzlich, Katja

  6. Super schöne Bilder vom Naturschutzgebiet hast du gemacht , liebe Lotta . Eine herrliche Gegend für Spaziergänger und Betrachter . Herrlich . 🙂
    Liebe Grüsse Heike

  7. Wie schön!! Die rosafarbenen Blumen sind Esparsetten, oder? Jeden Sommer muss ich aufs Neue den Namen nachschlagen… Solche Wege gehe ich so gerne!
    Liebe Grüße
    Andrea

  8. Was für eine herrliche Wanderung, liebe Lotta! Und diese Schneckenknubbelei.. grins!! Ich schicke Dir ganz viel Langmut und einen lieben Gruß, Nicole (die das Eulen-Schild einfach klasse findet. So sollten Warn- oder Hinweisschilder aussehen, oder?!)

  9. Das sieht richtig einladend aus, ich lebe ja in einem Naturpark, der ist gleich noch ein Geopark dazu, es gibt sogar "Ranger" 😀

    Ups, die Weinbergschnecken scheinen wohl für Nachwuchs bereit 😉

    Liebe Grüße
    Björn 🙂

  10. Was für ein Spaziergang, und ich bin ja doch neugierig, wo das war, kann ja keine Weltreise gewesen sein, wenn's "nur" ein Pfingstausflug war. Solche Wiesen findet man alle Tage. Zum Verlieben schön… Beim Anblick des Wiesensalbei wurde ich an einen Spaziergang um die Wachsenburg erinnert, dort lagen wir lange im Gras… Danke auch für die so passend ausgesuchten Texte… Lieben Gruß Ghislana

  11. das gebiet ist ja ein traum – und deine fotos so anregend (und gut!), dass ich lust bekomme, auch einen ausflug dorthin zu machen. bloß wohin? na, gleich werd ich es lesen ;-)!
    lg, mano

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