Monatscollage Juli

So langsam kommt der Spätsommer und damit wird es Zeit, auf den Monat Juli zurückzublicken. Der Juli war schwül-warm und recht nass. Zum Glück blieb die Region um Leipzig von Unwettern verschont.

Die meiste Zeit des Monats habe ich in meiner Heimatregion verbracht. Aber wenn man dort wohnt, wo andere Urlaub machen, dann ist das zu verschmerzen. In der Nähe von Wasser lässt es sich überall gut aushalten. Mit der Kamera war ich vor allem wieder auf Friedhöfen unterwegs. Ich habe es nur noch nicht geschafft, darüber zu berichten.

Einige wenige Tage besuchte ich mit meinem Lebensgefährten den Norden Deutschlands. Auch hier liegen die Bilder noch auf der Festplatte und warten darauf, präsentiert zu werden.

Auf der feierlichen Zeugnisausgabe meiner Tochter brachte unser Bürgermeister am Schluss seiner Rede ein ganz wunderbares Zitat, welches ich hier gern teilen möchte.

Wenn du merkst, dass du zur Mehrheit gehörst, wird es Zeit, deine Einstellung zu revidieren.

Mark Twain

Auch im Juli habe ich mich mit politischen, gesellschaftlichen und gesundheitlichen Fragen beschäftigt. Ich werde hier nur einen kleinen Ausschnitt bringen. Ich habe mich mittlerweile anderweitig vernetzt und ziehe vor allem analoge Begegnungen zum Austausch und Diskussion vor.

Überraschende Zufälle

Mir geht es zunehmend auf die Nerven, wenn sogenannte „Faktenchecker“ nicht gründlich Fakten checken. Zum Thema „Spanische Grippe“ scheint es notwendig zu sein, etwas klarzustellen. Wenn es um das Thema „geimpfte“ Bevölkerung geht, dann ist hier nicht eine „Grippeimpfung“ gemeint. Die hungernde und ausgemergelte Bevölkerung und vor allem Mitglieder des Militärs wurden zwischen 1914 und 1918 u. a. gegen Tetanus und Diphtherie (passive Immunisierung), Typhus, Cholera und Pocken geimpft. An der Spanischen Grippe sind dann vor allem Geimpfte schwer erkrankt, denn die Superinfektionen mit Bakterien führte zur tödlichen Katastrophe.

Schaut man nun auf Bergamo, dann scheint sich dort Ähnliches abgespielt zu haben. Noch im Januar 2020 wurden dort Teile der älteren Bevölkerung gegen Meningokokken geimpft, weil in dieser Region vermehrt Krankheitsfälle aufgetreten waren. Bergamo gehörte dann im März 2020 zu den am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Städten weltweit. 

Vielleicht war es auch Zufall.

Eine Anmerkung am Rande: Auch medizinische Institutionen haben ihre Geschichte. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Laufe des Jahres 1933 wurden sämtliche jüdischen Wissenschaftler und Angestellten aus dem Robert-Koch-Institut ausgeschlossen und durch staatstreue NSDAP-Kader ersetzt. HIER gern nachzulesen.

Sichtbares Versagen der Bundesregierung

Die Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz war eine Katastrophe mit Ansage. Schon Tage vorher hatten verschiedene Wetterdienste vor Starkregen gewarnt. Passiert ist nichts. Um so mehr Aktionismus verbreitet die Bundesregierung nun nach dem Unwetter. Man missbraucht die Naturkatastrophe auf schändliche Weise für Wahlkampf und Klimadebatte.

Ausgesprochen fragwürdig ist, dass unsere Gesundheitsbehörde nach der Flutkatastrophe nichts Besseres zu tun hat, als ein Impfzelt für Coronaimpfungen im betroffenen Gebiet zu installieren. In Gebieten, in denen sanitäre Einrichtungen und sauberes Trinkwasser fehlen, steigt die Gefahr von Seuchen (vor allem Magen-Darm-Infekte) immens. Jedem approbierten Mediziner muss klar sein, dass man in so einer Situation nicht noch eine Impfung gibt, die das Immunsystem zusätzlich belastet. Hier gilt als erste Maßnahme, für gute hygienische Bedingungen zu sorgen. Leider mussten sich darum vor allem freiwillige Helfer kümmern. Das Krisen-Manegment der Bundesregierung ist eine Schande!

Die Frage ist nicht, was wir dürfen, sondern was wir mit uns machen lassen.

NENA

Nachhaltiger und irreversibler Schaden

16 Jahre Angela Merkel. Eine verheerende Bilanz. HIER nachzulesen.

Die Weltgeschichte ist nicht nur, wie sie meistens dargestellt wird, eine Geschichte des menschlichen Mutes, sondern auch eine Geschichte der menschlichen Feigheit.

Stefan Zweig

Die Wirtschaft muss menschlicher werden

Eine wunderbare Vision von menschlicher Wirtschaft, präsentiert von Sabine Langer. Wer Nähres darüber wissen möchte, schaut HIER vorbei.

Den Abschluss meiner Monatscollage bildet ein Zitat des jüdischen Schriftstellers Stefan Zweig, welches aktueller nicht sein könnte, obwohl der Schriftsteller schon fast 80 Jahre tot ist …

Früher hatte der Mensch nur einen Körper und eine Seele. Heute braucht er noch einen Pass dazu, sonst wird er nicht wie ein Mensch behandelt.

Stefan Zweig
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