Huch, der erste Frühlingsmonat ist mit dem März schon fast vorbei … Die erste Hälfte des Monats war es in meiner Erinnerung frühlingshaft mild, dank Arbeit und Weiterbildungen hatte ich nur nicht viel davon. Pünktlich zu meinen freien Tagen wurde das Wetter dann schlechter. Sei´s drum. Über die beginnende Frühlingspracht in der Natur habe ich mich trotzdem gefreut.
Mit meinem Mann bin ich noch einmal in das Harzvorland gereist und habe mir die Städte Wolfenbüttel und Goslar angesehen. Wolfenbüttel kannte ich noch nicht und finde einen Besuch sehr lohnenswert. In Goslar war ich zuletzt vor 10 Jahren und habe die Stadt dieses Mal sehr viel charmanter erlebt, warum auch immer.
30 Jahre ist die Geburt meines Sohnes nun her, ich kann es kaum glauben. Mittlerweile ist er beruflich in meine Fußstapfen getreten. Gefeiert haben wir seinen Geburtstag im „60 seconds to napoli“, ein neapolitanisches Restaurant in Leipzig. Die gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden in diesem Monat habe ich wieder sehr genossen.

Krieg und sonstiger Wahnsinn
Israel und die USA haben Ende Februar den Iran angegriffen. Nach vier Wochen werden die katastrophalen Folgen dieses Angriffes auf die Welt immer mehr sichtbar. Patrik Baab zeichnet in diesem Interview ein sehr klares Bild darüber. Wobei man heutzutage, laut Patrik Baab, um Hausdurchsuchungen zu vermeiden, immer ergänzen sollte:
Hier habe ich mir noch kein abschließendes Urteil gebildet.
Ich werde diesen Satz jetzt grundsätzlich beifügen, wenn ich mich zu gesellschaftspolitischen oder wissenschaftlichen Themen äußere. Man will ja schließlich nicht enden wie manche Corona-Kritiker oder Journalisten, die jetzt entweder eine Freiheitsstrafe absitzen müssen oder aufgrund von EU-Sanktionen ihre Miete nicht mehr bezahlen können, weil sie keinen Zugriff auf finanzielle Mittel haben.
Hier ein berührender und aufrüttelnder Beitrag über Jacques Baud, einer der sanktionierten Journalisten.
Es gibt ein neues Thema, mit der sich der eine oder andere Promi und diverse Feministinnen-Gruppierungen wieder in Erinnerung rufen können: Die Affäre Ulmen/Fernandes. Man weiß zwar noch nichts Genaues (oder kennt nur die Aussagen von Fernandes), aber man veranstaltet schon mal eine Demo. Es muss sich offensichtlich erst um eine (mutmaßliche) virtuelle Vergewaltigung handeln, um sich zu empören. Real stattfindende Vergewaltigungen sind schließlich nur Einzelfälle. Und wer kennt schon Noelia oder alle anderen namenlosen Frauen, die in der Vergangenheit einem sexuellen Verbrechen zum Opfer fielen?
Hier habe ich mir noch kein abschließendes Urteil gebildet.
Die schlimmste und verbreitetste Krankheit, die uns alle, unsere Literatur, unsere Erziehung, unser Verhalten zueinander durchseucht, ist die ungesunde Sorge um den Schein.
Walt Whitman


