Warum ich…

…Töpferwaren so liebe…
Zunächst einmal ist es sicherlich die Prägung des Elternhauses. Schon meine Mutter liebte Keramik und hat im Laufe der Jahre eine beträchtliche Sammlung zusammengetragen.
Ton ist ein ganz wunderbares Material, er kann auf die verschiedenste Art per Hand bearbeitet, bemalt, gebrannt und glasiert werden. Immer kommt am Ende ein Unikat heraus, keine Tasse, kein Krug, kein Teller gleicht dem anderen.
Töpferware auf Keramikmärkten zu kaufen ist immer ein Genuss für die Sinne. Liebevoll werden die Stände von den Töpfern aufgebaut und gestaltet. Jedes einzelne Keramikteil wird im Vorfeld mit zeitlichem Aufwand und Geduld handgemacht und deshalb wertgeschätzt und sorgsam behandelt.
Der Käufer muss mitunter tiefer in die Tasche greifen, um so ein Unikat zu erstehen. Doch genau aus diesem Grunde wird auch der Käufer diese Töpferware wertschätzen und sorgsam mit ihr umgehen. Mal schnell angeschafft für eine Saison ist da nicht…

Das Handwerk wird um so höher stehen, je mehr und glücklicher es bemüht ist, mit dem Nützlichen das Schöne zu verbinden.
Heinrich Wilhelm Josias Thiersch
(1817 – 1885)

Keramik von Karin Schweikhard
Keramik von Iris Schöne
Keramik von Christoph Bader
Keramik von Kathrin Najorka
Keramik von Heike Blechschmidt
Meine Bilder stammen vom Töpfermarkt in Bürgel, der jedes Jahr am dritten Wochenende im Juni stattfindet.
Mögt Ihr auch Keramik?