Monatscollage März

Die liebe Birgitt sammelt ab heute wieder unsere Eindrücke des vergangenen Monats und ich bin gern dabei.

Im Grunde war es bereits seit Januar abzusehen, dass wir uns auf bewegte Zeiten einstellen müssen. Da ich zu den „Systemrelevanten“ gehöre, änderte sich nicht mein beruflicher Standort, der Umfang und die Art der Tätigkeit schon. Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, die Bedingungen in diesem Zusammenhang mit (Galgen-)Humor zu nehmen.

Meine Fotomotive für meine Monatscollage sind eher rar gesät, ein geplanter Urlaub fiel dem Coronavirus zum Opfer. Auch wenn das vielleicht ärgerlich erscheint, bin ich doch glücklich und zufrieden, dass ich und meine Familie sich (bisher) bester Gesundheit erfreut.

Monatscollage März

Die Welt verändert sich …

Das Coronavirus macht mir keine Angst mehr. Ich habe viele Artikel dazu gelesen und Zusammenhänge verstanden. Panik und Angst sind selten gute Ratgeber und so manche Maßnahme birgt Gefahr, alles nur schlimmer zu machen.

Der Infektions- und Tropenmediziner Dr. Thomas Grünewald hat einen interessanten Vortrag zu diesem Thema gehalten. Allerdings fragt man sich schon angesichts der 600.000 Euro-Studie von 2012 (Seite 55), warum wir als Land so dermaßen dilettantisch auf eine Pandemie vorbereitet sind.

Auch fragt man sich, warum kein echter fachlicher(!) Diskurs über die Schwere und Prognose der Covid-19-Infektion zugelassen wird, denn so manche Fakten und Zahlen lassen einen durchaus nachdenklich werden. Wer medizinisch bewandert ist, ahnt, dass die derzeitigen drastischen Maßnahmen überzogen und nicht wirklich begründbar sind.

Alle Krisen haben auch ihr Gutes. Sie schärfen den Blick für das Wesentliche. Nicht mehr Promis, Genderwissenschaftler und „Aktivisten“ stehen im Fokus, sondern Menschen, die das System am Laufen halten. Wie man in den Social Media verfolgen kann, zeigt die Krise Berufe auf, die zwar unheimlich wichtig klingen, die jedoch im Grunde kein Mensch braucht.

In Krisenzeiten wenig hilfreich ist es auch, wenn sich Medien zu Moralaposteln erheben. Was es braucht, ist vielmehr Solidarität und auch mal unkonventionelle Lösungen. (HIER noch ein großartiges Interview zum Thema „Coronavirus“.)

Angst macht mir die Weltwirtschaftslage. Angst machen mir die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Und diese sind schlicht nicht mehr abschätzbar. Vielen mittelständigen Betrieben steht das Wasser bis zum Hals. Die Risiken der Globalisierung treten offen zutage. Ärzte und Apotheker wissen kaum noch, wie sie Lieferengpässe von Medikamenten kompensieren können. Es ist zu befürchten, dass die wirtschaftliche Krise weit mehr Opfer fordert als das Coronavirus.

Was offensichtlich nur wenigen klar ist: Die verordneten Zwangsmaßnahmen nützen vor allem multinationalen Großkonzernen. Sie steigern durch Onlinegeschäfte zulasten regionaler Anbieter noch weiter ihren Umsatz.

Lasst endlich Vernunft und nicht nur Ideologie walten …!

Gerade in schwierigen Zeiten gilt es, nicht weniger, sondern mehr Demokratie zu praktizieren.

Rita SüSsmuth

Kommt gesund in den April!

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4 comments
  1. Liebe Lotta,
    vielen Dank für diese Stellungnahme.
    Gestern sagte Jemand zu mir, dass das alles Gewollt ist und diese Zwangsmaßnamen nützen den
    Großkonzernen.
    Ja, und die Globalisierung die trägt ja auch zur Verbreitung bei. Siehe Fußballspiel in Italien,
    Ischgl in Tirol. Das Virus, ich habe keine Angst davor, vor was ich Angst habe ist eine Weltwirtschaftkrise,
    dass die Inflation vor der Türe steht und mache behaupten sogar, dass das alles gewollt ist.
    Ich denke, du weisst, dass eine Grippe im Jahr 20.000 Tote fordert.
    Was ich gestern auf einem Blog gelsen habe ist,
    „Wir können zuhause bleiben, wir haben gut vorgesorgt mit lebensmitteln“, also doch Hamstern.
    Manchmal kann ich wirklich nur noch den Kopf schütteln.
    Ich versuche mich zu schützen, halte Abstand und achte auch darauf, dass mir keiner zu Nahe kommt.
    Man hat – wie du weisst – schon im Januar gewußt, dass das Virus unterwegs ist und man hat nichts getan.
    Lange können wir die Wirtschaft nicht mehr stille halten, ich bin wirklich froh, dass ich schon so alt bin.
    Wenn es denn soweit ist, dass ich an diesem Virus sterben muß, dann ist das so. Ich dachte immer ich falle mal vom Rad und bin tot.
    Galgenhumor, den sollte man aber auch haben. Was mich immer wieder etwas nervt, ist das Selbstmitleid mancher leute und
    viele gehen da auch noch drauf ein, auch, wenn es sich zum Xten Male wiederholt.
    Mein Freund ist Rettungssanitäter und ist derselben Meinung wie du.

    Ich wünsche dir alles Gute und bleib gesund.
    Liebe Grüße Eva

    1. Liebe Eva, herzlichen Dank für deinen Kommentar. Wenn ich verfolge, wie aktiv du im Alltag unterwegs bist, dann mache ich mir über deine Gesundheit wenig Sorgen ;-). Nicht das Alter allein ist entscheidend, sondern wie man mit seiner Gesundheit umgeht. Dazu zählt auch die psychosoziale Gesundheit. Ich wünsche dir noch viele spannende und aktive Jahre! Liebe Grüße.

      1. Genaus das hat mir mein ARzt heute auch gesagt.
        Vorsichtig sein Hände waschen usw., das war aber noch nie mein Problem, das gehört zur Kinderstube.
        Da war meine Mutter schon hnterher.
        Ich danke dir sehr für deine Antwort.
        Nur passt es vielen Leuten nicht, wie ich über meine Aktivität berichte, aber wer mich kennt, weiss, dass mir das am Popo vorbeigeht.
        Solange man über einen redet, ist man interessant und noch nicht tot.
        Lieben Gruß Eva

  2. …kann ich mir gut vorstellen, liebe Lotta,
    dass du gerade beruflich stark gefordert bist und viel zu tun hast…gut, wenn es Pausen und schöne Stunden zum Auftanken gibt…hat mit gut getan, dass du mich da zur Expertin ernannt hast…es ist tatsächlich so, dass ich jeden Tag in den wald gehe und mindestens eine Stunde unterwegs bin…der frühling macht das ja gerade auch wirklich sehr einladend, aber auch Regen schreckt mich nicht…

    bleib gesund und zuversichtlich,
    liebe Grüße Birgitt

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