Blogparade #KultDef

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  1. ja kultur kommt nicht mit leichtigkeit – es muss braucht mehr – dein bericht macht mir einiges klarer – und damit ist auch ein hauch kultur heute hier eingetroffen bevor ich ein wenig *culture physique* im kurs mitmache, so nennt man hier gymnastique ! ein reicher kultureller Tag wünsche ich dir!

  2. Guten Morgen liebe Lotta,
    interessant! Wenn ich an Kultur denke, kommt mir gleich das Theater und Konzerte in den Sinn. Das Kunst-Handwerk entsteht dann wohl in meinem Kopf ;-). So hatte ich es bisher nicht gesehen. Gefällt mir aber gut, genauso wie die Zwei wunderschönen Tassen.
    Ich wünsche die einen schönen Tag.
    Herzliche Grüße
    Alex

  3. Wer in schönen Dingen einen schönen Sinn entdeckt – der hat Kultur. Oscar Wilde

    Unmöglich, so ein komplexes Thema in einem Kommentar zu erfassen.
    Ich glaube auch an eine Art Urkultur in den Menschen selbst, die gänzlich ohne finanzielle Aufwendungen auskommt, den Kunstmarkt betrachte ich inzwischen als Unkultur.
    Auch glaube ich an "die" ländertypischen Kulturen, die sich aber langsam verwässern. Deutschlands Ruf in der Welt ist wegen solcher Kategorien ja nicht der schlechteste, auch wenn sie heute nicht mehr so stimmen mögen.Vielleicht ist alles, was nicht zwingend zum reinen überleben nötig ist Kultur. Und Kultur ist ewig im Wandel, heute auch durch das Internet. Ich erinnere mich an einen Ausspruch einer früheren Freundin über ihre Großmutter: "Sie hat im Krieg auch trockenes Brot noch mit dem Silberbesteck gegessen" Das ist Tischkultur.
    Liebe Grüße

  4. Liebe Lotta,

    wunderbar – ein ganz herzliches Dankeschön, dass du mitgemacht hast. Astrid ist wirklich Gold wert, nach "Tausendschön und Rosenrot" konnte sie nun auch dich motivieren bei meiner Blogparade #KultDef mitzumachen – herrlich!

    Aber auch eure Leserschaft macht richtig gut in den Kommentaren mit. Das gefällt mir richtig, richtig gut und es ist so genau das eingetreten, was ich mir gewünscht habe, das jeder für sich persönlich bestimmt, was ihm Kultur bedeutet und das zudem der Austausch darüber statt findet – sehr fein!

    Ich hatte ja im Vorfeld der Blogparade und immer wieder währenddessen Sprüche zur und über die Kultur auf Twitter gebracht, um zum Nachdenken und vor allem zum Mitmachen anzuregen. Auf meiner Lister stand auch dein Spruch von Albert Schweitzer und @Gretels Zitat von Oscar Wilde – beides brachte ich noch nicht.

    Kultur bewegt und ohne Kultur ist unser Leben arm, unsere Kinder brauchen Wertevermittlung, Orientierung über und zu Kultur, um sich ihre eigene Meinung bilden zu können. Hier sehe ich im hiesigen Bildungssystem und in der Terminhatz der Eltern große Probleme: Kultur tritt immer mehr in den Hintergrund, Oberflächlichkeit wird forciert: Manches Mal vergessen wir – nicht alle – unseren Kindern vorzulesen, neben den Freizeitpark oder dem Fest, vielleicht auch mal ins Museum oder Theater zu gehen etc.

    Ich bin sehr bewegt von deinem Betrag und den der anderen mittlerweile schon 47 weiteren Teilnehmern – unglaublich, was für ein Kultur-Mosaik-Bild von euch allen bislang gelegt wurde – ein herzliches Dankeschön dafür!

    Sonnige Grüße
    Tanja

  5. Liebe Lotta,
    da hast Du ein sehr umfangreiches Thema aufgegriffen und sehr schön darüber geschrieben!
    Den Schlußssatz von Gretel finde ich auch klasse :"Sie hat im Krieg auch trockenes Brot noch mit dem Silberbesteck gegessen"
    Ich wünsch Dir einen schönen und fröhlichen Wochenteiler!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

  6. Du sprichst mir aus der Seele. Ich bin auch schon über dieses Thema gestolpert und mache mir meine Gedanken. Ich ärgere mich auch immer wieder, warum der Deutsche mit Kuckucksuhren in Verbindung gebracht wird. Oder gar Lederhosen!
    Dein Bericht gefällt mir. Er trifft.
    Liebe Grüße
    Andrea

  7. Liebe Lotta,
    das hast du wirklich gut geschrieben und entspricht genau meiner Vorstellung von Kultur.
    Mir kommt dabei noch in den Sinn, dass sich die kulturellen Gepflogenheiten auch ändern. Das Briefe schreiben ist den Emails fast gewichen – nur noch ganz ganz persönliche Dinge schreibe ich im Brief. Aber auch da hat sich eine Kultur entwickelt, wie wir miteinander so umgehen, dass sich niemand übergangen, verletzt oder nicht respektiert fühlt. Das Gleiche gilt für das Bloggen und Kommentieren – auch ein Kulturzugewinn, der sich in den letzten zehn Jahren erst entwickelt hat. Die Tisch- und Esskultur kommt wieder, scheint mir, nachdem sie kurzfristig Richtung amerikanischer Fertig- und Fastfoodkultur abgedriftet ist. Schau dir bloß mal den Kulturwandel auf britischen Tellern an: Sie sind so Qualitätsbewußt geworden, dass hätte man doch vor 20 Jahren nie gedacht….! Ich finde das alles so spannend!
    Liebe Lotta: ein toller Beitrag!
    Gros bisou
    Sandra

    1. Liebe Sandra…die Brief- und Email-Kultur…was für ein interessanter Gedanke!!! Und ich begrüße auch sehr, dass die Tischkultur zurückkehrt…wird höchste Zeit ;-)! LG Lotta.

  8. Als ich das mit der Kultur gelesen habe, fielen mir automatisch Geisteswissenschaften, Musik, Kunst und Literatur ein. Aber ja, du hast Recht, natürlich ist Kultur nicht nur das Hochgeistige, an dem so gerne zuerst gespart wird, sondern beschreibt auch das Wertesystem eines Landes, seine Wurzeln, Traditionen, Lebensart, Handwerk, Glauben und Küche. Komisch eigentlich, dass wir "Kultur" im Sprachgebrauch für zwei Dinge benutzen, die eigentlich nicht das Gleiche meinen.
    Der Begriff lohnt wirklich, darüber nachzudenken. Wenn das gesamte kulturelle Gefüge eines Landes stark von unserem eigenen abweicht, ist es noch lange nicht kulturlos, es hat nur eine andere. Wenn die Kultur eines Landes nun aber menschliches und tierisches Leben oder die Erde nicht achtet, dann fällt es mir tatsächlich schwer, in diesem Zusammenhang von Kultur zu sprechen.

    Herzlich, Katja

  9. Hallo Lotta,

    ich erfreue mich immer wieder an der "Alltagskultur", denn auch die Angewohnheiten der Menschen ihr Leben zu gestalten im Wandel der Zeiten empfinde ich als eine Art Kultur 😉

    Für Deutschland ist eine "einheitliche" Kulturgeschichte sicherlich schwierig, stimmt, bei dem Flickenteppich aus verschiedenen Ländern und Herrschaften welchen wir noch bis 1918 hatten.

    Liebe Grüße aus dem Großherzogtum Hessen – Darmstat
    Björn 🙂

  10. Erstaunlich, liebe Lotta, daß Albert Schweitzer das schon vor mehr als 50 Jahren erkannt hat. Und was hat sich in diesen 50 Jahren noch alles verändert (Ellbogengesellschaft, Profitgier, Verrohung, Respektlosigkeit). Was ist aus den Werten, die uns beigebracht wurden, geworden? 'Kultur' ( und alles, was im weitesten Sinne auf allen Gebieten dazu gehört) müßte den Kleinsten schon im Kindergarten vermittelt werden und ein Hauptfach in der Schule sein. Denn was man von Klein auf an nicht vermittelt bekommt, lernt man später nicht mehr. Meines Erachtens ist alles Wissen und Können ohne Kultur nichts, absolut nichts. Liebe Grüße Edith

  11. Für mich ist Kultur – ähnlich wie bei dir – ein wandelbarer Begriff, d.h. es gibt nicht eine nationale Kultur (zum Glück), alles beeinflusst sich gegenseitig. Kultur ist für mich damit auch vor allem gelebte Kultur. Wenn wir beispielsweise literarische Klassiker mit unserem Leben vergleichen, in Verbindung setzen können, etwas über uns erfahren können, machen sie auch heute noch Sinn für uns, beeinflussen uns auch noch Generationen später. Was nicht mehr anregt, verschwindet eben irgendwann in den Hintergrund. Und manches – wie griechische Heldensagen – wird selbst von Kindern heutzutage noch verstanden und wird wahrscheinlich/ hoffentlich ewig bleiben. LG mila

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