Ein Blick von oben…

Als wir in der zauberhaften Stadt Quedlinburg unterwegs waren, kamen wir an der Marktkirche St.Benedikti vorbei. Der Zufall wollte es, dass es gerade kurz vor 14.00 Uhr war und eine Turmbesteigung mit Führung angeboten wurde. Ich kann Euch diese Turmbesteigung nur wärmstens ans Herz legen, besonders, wenn Ihr so einen humorvollen Begleiter habt wie Andreas (leider weiß ich seinen Nachnamen nicht), der uns mit reichlich Anekdoten über Quedlinburg und die Marktkirche versorgt hat.

Die als Hallenkirche mit achteckigen Pfeilern und einem spätgotischen Chor aus dem 15. Jahrhundert erhaltene Marktkirche St. Benedikti wurde zuerst 1233 urkundlich erwähnt, ist aber wesentlich älter, da sie bereits 1173 geweiht wurde und noch romanische Reste zeigt. So befindet sich im südlichen Seitenschiff ein vermauertes romanisches Fenster, und auch im Turmwerk sind romanische Fenster erhalten.  Die zwei Türme der Kirche waren am 29. April 1901 samt Türmerwohnung abgebrannt, wurden später jedoch wieder originalgetreu aufgebaut. (Quelle: Wikipedia)

Die einzig verbliebene Glocke der Kirche wird Taufglocke genannt und ist der Muttergottes geweiht. Als die Marktkirche noch über mehrere Glocken verfügt hatte (ein Teil der Glocken wurde in Kriegszeiten leider eingeschmolzen), mussten die Glocken von „Hand“ bewegt werden, um zu läuten. Dazu kletterten vier Männer in das Kirchengebälk und wippten im Gleichklang, dadurch bewegten sie das Glockenjoch hin und her. Die Männer mussten dafür taub sein, denn das Läuten der Glocken machte einen Höllenlärm.

Im Dachstuhl der Kirche lebt die Große-Mausohr-Fledermaus, die wir aber leider nicht zu Gesicht bekommen haben.

Von den Turmfenstern der ehemaligen Türmerwohnung  hat man einen wunderbaren Rundblick über die Stadt Quedlinburg, der sehr lohnenswert ist.

Komischerweise habe ich so gut wie gar kein Foto vom Inneren des Kirchenraumes gemacht, ich glaube, ich war einfach zu erfüllt von den vielen Eindrücken der Turmbesteigung, die insgesamt über eine Stunde gedauert hat. Seid froh…so sind Euch 50 weitere Fotos von Quedlinburg erspart geblieben…;-).

Komischerweise habe ich so gut wie gar kein Foto vom Inneren des Kirchenraumes gemacht, ich glaube, ich war einfach zu erfüllt von den vielen Eindrücken der Turmbesteigung, die insgesamt über eine Stunde gedauert hat. Seid froh…so sind Euch 50 weitere Fotos von Quedlinburg erspart geblieben…;-).

Nächste Woche geht es dann weiter mit meiner Quedlinburger Reihe…wenn Ihr mögt.

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