Der widerspenstige Sachse…

Denken

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  1. Ich bin ja nun zufällig Sachse, auch wenn ich mich damit jetzt nicht so identifiziere, weil ich mich eigentlich mit gar nichts identifiziere, weil ich einmalig bin 😉
    Für mich gibt es grundlegende Dinge, die ich nicht mag. Das betrifft meine kleine Familie genau wie meine Stadt, mein Land, Europa oder die Welt:
    • Denkverbote und Maulkörbe
    • Menschen die so tun, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen
    • Überlaute Argumentationen, egal aus welcher politischen Richtung
    • Aufgeplusterte Apparate mit Selbstbedienungsmentalität
    • Falsche Versprechungen
    • Sinnlose Geldverschwendung, besonders wenn es das Geld anderer ist
    • Verdrehung oder Verschweigen von Tatsachen
    • Penetrante Einmischungen in meine Privatsphäre
    • Überregulierung, weil man mir meine Eigenverantwortung abspricht

    Und Understatement ist mir tausendmal lieber als mehr Schein als sein.

    Ich empfinde mich als leidenschaftlichen Europäer, weil ich die Menschen achte, die Geschichte, die Bräuche, die Lebensmittel, die Landschaften, die Architektur liebe – eben gerade die Vielfalt, mit der Institution EU hat das weniger zu tun.

    Schönen Tag und liebe Grüße

  2. Liebe Lotta, dem Satz: “ Ich bin der festen Überzeugung, dass eine EU nur dann langfristig eine Chance haben kann, wenn man den einzelnen Ländern ihre Individualität lässt.“ kann ich nur vehement zustimmen.
    Im Prinzip fühle ich mich eher als Europäerin als denn Deutsche (nee, keine Spur von Nationalstolz). Aber wenn ich mir so manche Richtlinien (geplante oder bestehende) der EU anschaue, bekomme ich Schreikrämpfe, weil sie mir vorkommen, als wären die EU-Behörden nur verlängerter Arm der Industrie.
    Liebe Grüße
    Andrea (von Geburt her Westfale, die ja auch eher als dickköpfig verschrieen sind)

    1. Genauso sehe ich das auch, liebe Andrea, ich kann überzeugte Europäerin sein und trotzdem das Individuelle mögen…das schließt sich doch nicht aus. Ich genieße es derzeit, durch die dänischen Lebensmittelläden zu streifen und genau das mal auszuprobieren, was ganz anders ist als bei uns…Ich fände es sehr schade, wenn man da keine regionalen Unterschiede mehr bemerken würde…;-). Und ja…genau diesen verlängerten Arm der Industrie befürchte ich auch…Danke für deinen Kommentar! Liebe Grüße.

      1. … Und wenn ich ein Gläschen italienischen Wein trinke, möchte ich den genau so, wie er vor Ort schon seit Jahrhunderten gemacht wird. Ich bin mir sicher, dafür braucht es keine EU-Norm …

  3. haha, und „den“ Sachsen gibt’s genauso wenig, alles Individualisten, jedenfalls würde ich die vielen Sachsen, die ich kenne, nicht unter „die Sachsen“ versammeln können. Mich als überzeugte Europäerin zu fühlen hat mit der Institution EU gar nichts zu tun, ebensowenig wie der deutsche Staat mit meinen deutschen Wurzeln. Hier hat es gerade endlich 20 Minuten heftig geregnet, war so bitter nötig… Lieben Gruß Ghislana

    1. Nein…DEN Sachsen gibt es ganz gewiss nicht….;-)))…“Der widerspenstige Sachse“ steht hier mit einem Augenzwinkern…;-). Liebe Grüße.

  4. Das Wichtigste ist, dass jeder seine Meinung offen kundtun darf, egal, ob sie der eigenen entspricht oder nicht. Meine ist gar nicht immer so festgefügt, dass ich nicht vernünftigen Argumenten zugänglich wäre. Da tut es gut, Unterschiedliches zu hören und zu lesen und darüber nachzudenken.

    Leider beobachte ich in letzter Zeit immer öfter, dass man bei bestimmten Worten oder Sätzen *zack* in eine Schublade gesteckt wird, z.B. die des Rassisten. 🙁

    Es ist wichtig, immer im Gespräch zu bleiben.

    LG, Ingrid

    1. Im Gespräch bleiben…das ist so wichtig…und akzeptieren, dass man eine Sache nun mal aus verschiedener Perspektive betrachten kann…und sich darüber nicht immer einig sein muss…Respekt vor der anderen Meinung, dann geht das „im Gespräch bleiben“ wie von selbst…Lieben Dank für deinen Kommentar!

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