November

Monatscollage

…im November.

Zusammen mit der lieben Birgitt schauen wir am Ende des Monats zurück auf die vergangenen Tage.

Der November ist definitiv der zweitunbeliebteste Monat von mir. Erstaunlicherweise hat er in den letzten Jahren die Angewohnheit, möglichst schnell zu vergehen…;-).

Der November war bei mir vor allem von familiären Ereignissen geprägt, die sich auch in meiner Collage wiederfinden. Da traten Bloggen und Fotografieren ein wenig in den Hintergrund.

November

Bei all den schlechten Nachrichten in der Vergangenheit, wenn es um Klima und Umwelt geht, kann ich hier doch mal etwas Erfreuliches zeigen…Bei uns am See gibt es sie noch…die Insekten…und zwar in einer Menge, die es kaum möglich macht, seinen Mund zum Sprechen zu öffnen, denn sofort hat man den Mund voll…

Insekten

Ich habe ja schon öfter hier im Rückblick mein Unverständnis über die derzeitige Entwicklung Deutschlands zum Ausdruck gebracht. Der Gipfel im November war für mich persönlich das Frankfurter Urteil, welches die Beförderung eines israelischen Passagiers für eine kuwaitische Airline nicht als „zumutbar“ ansah. Die allgemeine Empörung darüber hielt sich ja leider in Grenzen. Einen lesenswerten Artikel darüber findet sich HIER.

Uns Sachsen wird ja gern mal vorgeworfen, wir hätten keine Ahnung von Demokratie, woraus man das auch immer schließen mag. Ich weiß sehr wohl, wie Demokratie geht. So jedenfalls nicht, wie man es jetzt tagtäglich erleben kann. Das hat nach meiner Auffassung rein gar nichts mehr mit Demokratie zu tun, sondern eher mit einer Entwicklung zu einem „Überstaat“, wie man ihn aus DDR Zeiten kennt (siehe auch: Verbraucherschutz: EU plant Website-Sperren ohne Gerichtsbeschluss). Anstatt Meinungsfreiheit sehe ich vor allem Denunziantentum und Propaganda in öffentlich-rechtlichen Medien. Und ich sehe eine Entwicklung in Richtung Antisemitismus, den ich angesichts unserer Geschichte für unerträglich halte.

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und damit der Run auf Geschenke. Für mich steht fest, von der Firma Mattel werde ich in Zukunft nichts mehr kaufen. Ich werde vielmehr nach regionalen, nachhaltigen Produkten und Handwerkskunst schauen, denn auch damit lässt sich Freude schenken.

Ich wünsche Euch eine schöne und besinnliche Adventszeit.