Monatscollage Februar

Die liebe Birgitt sammelt ab heute wieder unsere Eindrücke des vergangenen Monats und ich bin gern dabei.

Meine Collage zeigt auch in diesem Monat bunte und stimmungsvolle Bilder, die Realität allerdings sah ein wenig anders aus. Im Monat Februar war einfach der Wurm drin … In bewegten Zeiten hilft dann nur, einen kühlen Kopf zu bewahren und nach vorn zu schauen. Das scheint sowieso der beste Plan zu sein, wenn man so in die Zukunft blickt.

Collage Februar

Wenn alle Dämme brechen …

Heute ist es wieder en vogue, sich als Antifaschisten zu bezeichnen. Vergessen sind offensichtlich all die Verbrechen, die die SED zu DDR Zeiten im Namen des “Antifaschismus” verübte. Vergessen sind die blutige Niederschlagung des Arbeiteraufstandes des 17. Juni 1953, des Ungarn-Aufstandes 1956 oder des Prager Frühlings 1968. Immer wieder vergessen wird die Rolle des Massenmörders Stalin, der seine Verbrechen im Konsens eines kommunistisch geführten Regimes verübte.

Eine interessante Betrachtungsweise des Begriffes „Faschismus“ findet man übrigens HIER. Dabei wird klar, dass der Begriff “Faschismus” primär nichts mit “rechts” und “links” zu tun hat.

Nun wollen Christdemokraten, die jahrzehntelang ein Bollwerk gegen den Sozialismus und Kommunismus waren, in Thüringen mit Bodo Ramelow einen Mann zum Regierungschef wählen, der sich in der Vergangenheit freundlich über den „Genossen Stalin“ äußerte und die Opfer des SED-Regimes verhöhnte. Im Vorfeld entschied man sich, die demokratische Wahl eines Ministerpräsidenten der Mitte (FDP) als ungültig zu betrachten. So geht heutzutage offensichtlich “Demokratie”. Wer Frau Merkels politische Kinderstube kennt, muss sich darüber nicht wundern.

Die Geschehnisse um die Landtagswahl in Thüringen werden das politische System in Deutschland verändern. Es fragt sich nun, in welche Richtung …

Seit dem entsetzlichen Amoklauf eines offensichtlich Geistesgestörten in Hanau läuft eine Kampagne über unser Land, die an Hysterie, Niedertracht und zerstörerischer Lust an der Herabwürdigung und Diffamierung Andersdenkender in der jüngeren Geschichte Deutschlands ihresgleichen sucht.

Dagegen ist das Medienecho nach dem Vorfall in Volkmarsen kaum hörbar … die Wahl in Hamburg ist ja nun auch vorbei und ein Hetzen gegen den politischen Gegner nicht mehr von Nöten. Man bekommt zunehmend den Eindruck, dass es heutzutage im Wahlkampf in erster Linie darauf ankommt, den Gegner zu diffamieren, als mit Inhalt und eigenen Leistungen zu glänzen. Unsere Gesellschaft hat in meinen Augen ein ernstes narzisstisches Problem.

Schaut man sich in Deutschland und Europa die Vorgänge um das Corona-Virus an, dann dämmert vermutlich nun auch denjenigen, die gern mal den Kopf in den Sand stecken, dass auf uns sehr bewegte Zeiten zukommen werden. All das Beschwichtigen und Verharmlosen unserer Regierung in den vergangenen Monaten wird in dieser speziellen Krise nichts mehr nützen.

In diesem Sinne wünsche ich all meinen Lesern vor allem eine stabile Gesundheit.

Kommt gut durch den Monat März!

Im öffentlichen Leben treten viele auf mit einem Gemisch von Bescheidenheit und Keckheit: keck in ihrer Haltung, bescheiden in ihren Leistungen.

Otto Weiß (1849-1915)
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8 comments
  1. Guten Morgen Lotta,
    eine wundervolle Collage, danke dafür. Ja, nach vorne blicken, was ich in letzter Zeit an Jammern und Selbstmitleid gehört habe, ist schon schlimm. Ich kann manche Dinge gar nicht mehr hören.
    Was ich mag, sind deine Ausführungen in der Politik.
    Genau, ich dachte schon an den 17. Juni, der ist wohl vergessen, den kennen wohl die Jugendlichen wie so vieles gar nicht mehr.
    Ja, über Stalin brauchen wir uns ja gar nicht äußern, dieser Mensch verdient es gar nicht, Mensch genannt zu werden.
    Ein wenig habe ich mich schon gefreut, dass er so sterben mußte, wie er starb.
    Es ist alles vergessen. Vergessen sind auch die Greueltaten, die andere Völker volbracht haben und sie nicht zu nicht dazu stehen,
    das fängt bei den Amerikanern an und hört bei ???? auf.
    Die eizigen sind die Belgieren, die haben sich offiziell für ihre Taten im Kongo entschuldigt. Großartig finde ich das.
    Zu Thüringen brauche ich nichts mehr zu sagen. Da habe ich genug geschrieben.

    Nun wünsche ich dir einen schönen März 2020 und schade, dass du nicht mehr soviel blogst, ich mochte das immer.
    Lieben Gruß Eva

    1. Liebe Eva, lieben Dank für deinen Kommentar. Für das Bloggen und Fotografieren fehlt mir im Moment die Zeit :-(. Ich hoffe sehr, es werden wieder bessere Zeiten kommen. Liebe Grüße.

  2. …eine schöne Collage wieder, liebe Lotta,
    und so viel am Wasser dabei, das weckt bei mir Sehnsucht…den Frühling hast du auch schon gefunden, der wird hier gerade mit Schneeregen bedeckt, aber morgen soll es schon wieder warm sein…wünsche dir ein guten März in ruhigerem Fahrwasser,

    liebe Grüße Birgitt

    1. Liebe Birgitt, lieben Dank für deine Zeilen. Ja, der Frühling guckt auch hier schon um die Ecke. In den wärmeren Jahreszeiten fehlt mir der Garten, aber zum Glück haben wir hier auch in der Stadt viel Grün :-). Ich früchte, das Fahrwasser wird im März nicht ruhiger…dafür habe ich den falschen Beruf gewählt ;-))). Liebe Grüße.

  3. Ist schon alles zum Haareraufen wa da so in der Politik abgeht! Ich reg mich auch jeden morgen auf, wenn ich Nachrichten schaue…
    Dein Zitat trifft wahrlich zu!
    Eine tolle Collage zeigst du mit so vielen schönen Hamburg-Bildern! (Na, doch nicht herziehen???) lol

    *flüster…. Liebe Lotte, leider kann ich sowenig von deinen Fotos/Texten sehen, weil Dein Hauptmenü sich immer drüberschiebt. *schnief

    Bist du No.. 20 auf meinem Blog??? Ich würde mich freuen!
    Hab ein schönes Wochenende!
    Ganz, ganz liebe Grüße zu dir sende,
    Britta

    1. Liebe Hansedeern, ach ja…Hamburg würde mir schon gut gefallen ;-), schön war wieder mein letzter Besuch. Mein Blogdesign habe ich wieder geändert, da manche Blogger nicht mehr kommentieren konnten. Ich hoffe, ich habe damit nun auch dein Problem gelöst. Mir ging es übrigens auf deinem Blog ähnlich. Ich kann das Kontrollkästchen nicht aktivieren und so nicht kommentieren bzw. die Kommentare verschwinden im Nirwana. Nr. 20?
      Liebe Grüße.

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