Im Mai haben sich in meiner Foto-Libary so viele Bilder angesammelt, dass ich gar nicht alle Beispiele der Ausflüge und Erlebnisse in meiner Collage zeigen konnte.
Der Mai war in weiten Teilen recht kühl. Ich persönlich fand das gar nicht so schlimm, denn so blieb der frühlingshafte Eindruck länger erhalten. Der „Wonnemonat“ bot uns ein paar freie Tage mehr, so dass wir Zeit für ausgedehnte Ausflüge hatten.
Wir haben den Forstbotanischen Garten und die sächsische Kleinstadt Tharandt besucht. Wir waren bei bestem Frühlingswetter in Freyburg an der Unstrut, auf der Neuenburg und am Kloster Zscheiplitz, haben uns das charmante Schloss Goseck und das Sonnenobservatorium angesehen und sind zu den wilden Orchideen gewandert.
Es zog uns zur Kaiserpfalz Memleben und zur ehemaligen Klosteranlage und heutigen Internatsschule Schulpforta. Wir haben einen Ausflug zum Schloss Burgk in Thüringen und nach Querfurt in Sachsen-Anhalt unternommen. Wir sind auf den Spuren von Luther in Eisleben und Ringelnatz in Wurzen gewandelt.

Bei all den schönen Ausflügen hatte ich keine große Lust, mich mit dem Irrsinn der Politik in diesem Land zu beschäftigen. Mein Berufskollege Dr. Thoma kommt mir zur Hilfe und bringt mit seiner satirischen Art den Wahnsinn wieder gut auf den Punkt. Köstlich ;-). Wer gern mal „gegen den Strom“ schwimmt, dem lege ich das Interview von Patrik Baab mit Maria Sacharowa ans Herz.
Wer das Wesentliche sucht, muss zuerst lernen, das Offensichtliche zu übersehen.
Melanie Fechner


