Jahresrückblick 2021

Unter dem Strich war es ein schwieriges Jahr. Ich hätte nie gedacht, dass der Irrsinn auf dieser Welt so ein Ausmaß annehmen könnte. Doch offensichtlich ist dieser Irrsinn täglich noch steigerungsfähig.

Doch wo Schatten ist, da ist auch Licht. Durchforste ich die Bilder des zurückliegenden Jahres, so fallen mir unglaublich viele schöne Begebenheiten ein. Die Heimat mit den Füßen zu erkunden, kann sehr befriedigend sein. Nur ein Bruchteil dieser Ausflüge ist auf diesem Blog in Form eines Berichtes gelandet. Es fehlte die Zeit, manchmal auch die Muße dazu.

Sehr dankbar bin ich für die intensive Zeit, die ich mit der Familie und mit Freunden verbracht habe. Schwierige Zeiten führen dazu, dass man enger zusammenrückt. In schwierigen Zeiten wird sichtbar, wer wirklich zu den Freunden zählt. In schwierigen Zeiten offenbaren sich auch Ent-täuschungen, wir sollten dafür dankbar sein. Wer möchte schon getäuscht werden …

(Wenn man nachfolgend auf die Überschriften klickt, gelangt man zu den einzelnen Monaten.)

Januar 2021

Der Januar ist der Monat im Jahr, den ich irgendwie am wenigsten mag. Die Weihnachtslichter verschwinden aus dem Straßenbild, die Tage werden nur langsam länger, der Frühling ist noch weit entfernt.

Im Januar habe ich mich verabschiedet von Facebook, Instagram und Co. Es war ganz leicht. Ich brauche keine Plattformen, die mir vorschreiben wollen, was man sagen darf und was nicht. Ich bin erwachsen.

Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.

Krishnamurti

Februar 2021

Der Februar brachte für die Region Mitteldeutschland reichlich Schnee. Wir brauchten uns also nicht mal ins Auto setzen (die 15-km-Marke durfte in Sachsen sowieso nicht überschritten werden), um in wunderschöner Winterlandschaft herrliche Ausflüge zu erleben. Falls es einen lieben Gott gibt, hier hatte er Erbarmen mit uns.

Unrecht bleibt Unrecht und kann auch gutmeinend nicht Gutes bewirken.

Horst Reiner Menzel

März 2021

Im März habe ich aufgehört, in den Corona-Verordnungen nachzulesen, wie weit man sich vom Wohnort entfernen darf und bin mit meinem Lebensgefährten einfach losgefahren. Wir verlebten einen wunderbaren vorfrühlingshaften Tag in Weimar, genossen im sächsischen Freiberg nach monatelanger Abstinenz leckere Freiberger Eierschecke und schnupperten schließlich Hamburger Luft.

Erfahrung nützt nur dem, der eine Zukunft hat.

Volkmar Frank

April 2021

Im April haben mein Lebensgefährte und ich fortgesetzt, was wir bereits im März begonnen hatten: (Tages-)Reisen in Corona-Zeiten. So waren wir in Rudolstadt, Quedlinburg, Bautzen, Nossen, an der Freiberger Mulde und im Klosterpark Altzella. Nach so einem Ausflug fühle ich mich immer deutlich ausgeglichener und zufrieden.

Als die Demokraten uns das Grundgesetz nahmen, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Jurist. 

Als sie die Demonstranten attackierten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Demonstrant. 

Als sie kritische Künstler diffamierten, habe ich nicht protestiert; ich war ja kein Künstler. 

Als sie den Förderalismus außer Kraft setzten, gab es nichts mehr, worin ich mich, meine Familie und meine Freunde noch wiederfand.

Verfasser unbekannt (In Anlehnung an Martin Niemöller 1892-1984)

Mai 2021

Der Wonnemonat Mai hielt nicht ganz das, was er normalerweise verspricht. Es war recht nass von oben. Die Natur freute sich trotzdem, sie bedankte sich mit üppigem Grün. Mein Lebensgefährte und ich nutzen auch den Monat Mai für erlebnisreiche Wochenendausflüge. So waren wir u. a. im schönen Gartenreich des Karl Förster, haben einen Abstecher auf den Südwestkirchhof Stahnsdorf unternommen und besuchten am Pfingstsonntag die schöne sächsische Stadt Pirna .

Im Mai musste ich mich verabschieden von einem lieben vierbeinigen Freund. Auch ein Hundeleben ist endlich und nach so vielen wunderbaren Jahren lässt man den treuen Weggefährten dann dankbar ziehen.

Wahrheit ist etwas so Kostbares, daß Politiker nur sehr sparsam damit umgehen.

Mark Twain

Juni 2021

Im Juni waren mein Lebensgefährte und ich unterwegs auf verschiedenen Friedhöfen und Städten. U. a. haben wir uns den Johannisfriedhof in Dresden, den Stadtgottesacker in Halle und den alten Dölitzer Friedhof in Leipzig angesehen. Außerdem besuchten wir die sächsischen Orte Bautzen und Kötzschenbroda. Darüber hinaus hatten wir ein vergnügliches Wochenende mit der Familie inklusive Pizzaessen beim Lieblingsitaliener, Limonade-Trinken auf dem Leipziger Naschmarkt, Badevergnügen am Cospudener See und fröhliches Aperol-Spritz-Trinken in der Strandbar.

Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen, die bei dem Irrtum verharren, das sind die Narren.

Friedrich Rückert

Juli 2021

Die meiste Zeit des Monats habe ich in meiner Heimatregion verbracht. Aber wenn man dort wohnt, wo andere Urlaub machen, dann ist das zu verschmerzen. In der Nähe von Wasser lässt es sich überall gut aushalten. Mit der Kamera war ich mit meinem Lebensgefährten vor allem wieder auf Friedhöfen unterwegs. 

Die Frage ist nicht, was wir dürfen, sondern was wir mit uns machen lassen.

NENA

August 2021

Auch wenn so mancher auf den nassen Sommer 2021 schimpft, so mochte ich ihn doch sehr gern. Er hatte viele schöne sonnige Tage zu bieten und durch den Regen blieb die Natur saftig grün. Ich war oft mit meiner Kamera in Wald und Wiese unterwegs und erkundete mit meinem Lebensgefährten neue spannende Orte, wie das Altenburger Land oder das Kohrener Land, und Friedhöfe.

Nur wer die Verantwortung für sich selbst übernimmt, kann auch Verantwortung für andere tragen – heute wird Verantwortung nur übernommen, wenn andere die Konsequenzen tragen.

Justus Voigt

September 2021

Den ersten Teil des Monats war ich auf Reisen. Nach einem recht arbeitsintensiven Sommer tat es gut, sich auf einen Ortswechsel einzulassen. Ich brauchte dabei nicht lange zu überlegen, wohin es gehen soll, im Zweifelsfall zieht es mich ans Meer. Nach einem Abstecher in die Lüneburger Heide und in die Hansestadt Hamburg verbrachten mein Lebensgefährte und ich wunderbare Tage auf der Insel Rügen, statteten den Hansestädten Stralsund und Wismar einen Besuch ab und suchten schließlich im Elbsandsteingebirge das Kontrastprogramm.

Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst…Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist.

Ian Watson

Oktober 2021

Als ich in meinen Bildern für den Oktober gestöbert habe, war ich überrascht, wo ich überall gewesen bin. So viele Ausflüge hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Der Oktober war vor allem geprägt von Arbeit, Weiterbildungen und Besuchen aus dem Familien- und Freundeskreis.

Wer sich mit der Lüge

verbrüdert hat, kann sich

mit der Wahrheit nicht mehr versöhnen.

Ernst Ferstl

November 2021

Der November war irgendwie zweigeteilt. Viel Aktivität und krankheitsbedingt kaum Aktivität hielten sich die Waage. Flach lag ich vor allem im Urlaub, aber das ist ja irgendwie typisch für mich. Im Job dagegen explodierte die Arbeit und ich bin in einen Fokus gerückt, den ich nie einnehmen wollte. Doch es ist gut, so wie es jetzt ist. Zu einer Haltung zu stehen, bringt vor allem Respekt ein, nicht nur bei Gleichgesinnten.

Was Sie heute in den Köpfen der Menschen finden, ist oft gar nicht mehr die Realität, sondern eine von den Medien konstruierte Wirklichkeit.

Elisabeth Noelle-Neuman

Dezember 2021

Im Dezember war ich durch eine 14tägige Quarantäne etwas ausgebremst. Da aber in Sachsen sowieso sämtliche Weihnachtsmärkte geschlossen waren und auch sonst kulturelle Veranstaltungen in sehr übersichtlicher Zahl stattfanden, haben ich nicht viel vermisst. Das diesjährige Weihnachtsfest verlief für mich dann überraschend entspannt und friedlich.

Anpassung fördert den Drang zum Verdrängen.

Ernst Ferstl

Das neue Jahr steht in den Startlöchern. Ich gebe zu, ich schaue etwas pessimistisch in die Zukunft. Wenn nicht bald ein Wunder geschieht und man endlich alle dringlichen sozialpolitischen Themen mit Sachlichkeit und Augenmaß angeht, dann sehe ich für die Zukunft schwarz.

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Ich wünsche trotz allem ein gesundes und frohes neues Jahr!

3 Responses to “Jahresrückblick 2021”
  1. Wunderschön ist dein Bach,
    es passt.
    “Wachet auf…..”
    Dankeschön!

    Liebe Grüße Eva

  2. Vielen Dank fürs Mitnehmen, wunderbare Bilder und wahre Worte.
    Wir verstehen uns! Guten Rutsch und auf ein freiheitliches 2022.

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