Der erste Sommermonat im Jahr hat seinem Ruf alle Ehre gemacht. Das Wetter war fantastisch. Wir waren sehr viel draußen unterwegs, haben uns per Pedes, auf dem Fahrrad oder schwimmend bewegt und mit Familie und Freunden getroffen.
Um die eigene Heimat besser kennenzulernen, bereisten wir die sächsische Städte Torgau und Zwickau. Außerdem sind wir nach einigen Monaten Pause endlich wieder in der wunderschönen Stadt Hamburg unterwegs gewesen.
Ein besonderes Erlebnis war für mich die Buchlesung mit Uwe Tellkamp in unserer kleinen ortsansässigen Buchhandlung. Er stellte seinen neuen Roman “Der Schlaf in den Uhren“ vor. Der ebenfalls an der Lesung teilnehmende Neo Rauch meinte, er hätte den Roman fast vollständig gelesen, es fehlen ihm noch 14 Seiten. Er sei nun sehr gespannt, ob er auf diesen letzten 14 Seiten nun “endlich“ dieses rechtsradikale Gedankengut fände, was Kritiker dem Autor in Rezessionen vorwerfen. Neo Rauch sprach eine ausdrückliche Leseempfehlung aus.
Ich persönlich habe Uwe Tellkamp an diesem Abend als ausgesprochen angenehmen und zurückhaltenden, aber auch humorvollen Menschen erlebt, der durchaus herzlich lachen kann. Man sollte sich grundsätzlich persönlich ein Bild über Person und Inhalt machen und nicht, wie so oft mittlerweile üblich, einfach nur bei anderen Kritikern abschreiben und/ oder deren Haltung übernehmen.
Den Sinn gibst du dem Leben, nicht das Leben dir.
Sebastian Breitfeld
Ich habe es satt
Natürlich habe ich mich auch im Monat Juni mit der aktuellen politischen Lage beschäftigt, Nachrichten gelesen und Podcasts gehört. Irgendwie wiederholen sich die Themen, die Menschheit wird nicht klüger. Ich lasse heute einen Professor der Uni Leipzig den Irrsinn zusammenfassen, der uns derzeit wertvolle Energie und Lebenszeit kostet.
Zitat: „Ich habe es satt, oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, von Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien von Corona über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen. Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrofone und Kameras schreien oder in Zeitungen drucken. Ich leide darunter miterleben zu müssen, wie aus der Naturwissenschaft eine Hure der Politik gemacht wird.
Ich habe es satt, mir von missbrauchten, pubertierenden Kindern vorschreiben zu lassen, wofür ich mich zu schämen habe.
Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, dass ich Schuld habe an Allem und an Jedem – vor allem aber als Deutscher für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt.
Ich habe es satt, dass mir religiöse und sexuelle Minderheiten, die ihre wohl verbrieften Minderheitenrechte mit pausenloser medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, vorschreiben wollen, was ich tun und sagen darf und was nicht.
Ich habe es satt, wenn völlig Übergeschnappte meine deutsche Muttersprache verhunzen und mir glauben beibringen zu müssen, wie ich mainstream-gerecht zu schreiben und zu sprechen habe.
Ich habe es satt mitzuerleben, wie völlig Ungebildete, die in ihrem Leben nichts weiter geleistet haben, als das Tragen einer fremden Aktentasche, glauben Deutschland regieren zu können.
Ich kann es nicht mehr ertragen, wenn unter dem Vorwand einer „bunten Gesellschaft“ Recht und Sicherheit dahinschwinden und man abends aus dem Hauptbahnhof kommend, über Dreck, Schmutz, Obdachlose, Drogensüchtige und Beschaffungskriminelle steigen muss, vorbei an vollgekrakelten Wänden.
Ich möchte, dass in meinem Land die Menschen, gleich welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe und gleich welcher Herkunft wertgeschätzt und unterstützt werden, die täglich mit ihrer fleißigen, produktiven und wertschöpfenden Arbeit den Reichtum der ganzen Gesellschaft hervorbringen: die Mitarbeiter in den Unternehmen, die Handwerker, die Freiberufler, die vielen engagierten und sozial handelnden Unternehmer der kleinen und mittständischen Wirtschaft.
Ich möchte, dass die Lehrer unserer Kinder, die Ärzte und Pfleger unserer Kranken und Hilfebedürftigen die Anerkennung, die Wertschätzung und die Unterstützung erhalten, die sie täglich verdienen.
Ich möchte, dass sich die Jungen und Ungestümen in den wohlgesetzten Grenzen unseres Rechtsraumes austoben aber sich auch vor ihren Eltern und Großeltern, vor den Alten und Erfahrenen verneigen, weil sie die Erschaffer ihres Wohlstandes und ihrer Freiheit sind.“
Prof. Dr. Knut Löschke, Universität Leipzig
Vertuschung oder Versagen?
…fragt sich der Datenanalyst Tom Lausen im Zusammenhang mit den Impfproblemen, die immer offensichtlicher werden. HIER.
Alternatives Radio
Für alle diejenigen, die es überdrüssig sind, sich gleichgeschaltete und geschönte Berichte anzuhören, für diese gibt es seit Mitte Juni eine Alternative: KONTRAFUNK. Einfach mal reinhören. *
Kinder können nichts dafür, dass sie in dieser Welt leben – ihre Eltern schon.
Unter dem Strich war es ein schwieriges Jahr. Ich hätte nie gedacht, dass der Irrsinn auf dieser Welt so ein Ausmaß annehmen könnte. Doch offensichtlich ist dieser Irrsinn täglich noch steigerungsfähig.
Doch wo Schatten ist, da ist auch Licht. Durchforste ich die Bilder des zurückliegenden Jahres, so fallen mir unglaublich viele schöne Begebenheiten ein. Die Heimat mit den Füßen zu erkunden, kann sehr befriedigend sein. Nur ein Bruchteil dieser Ausflüge ist auf diesem Blog in Form eines Berichtes gelandet. Es fehlte die Zeit, manchmal auch die Muße dazu.
Sehr dankbar bin ich für die intensive Zeit, die ich mit der Familie und mit Freunden verbracht habe. Schwierige Zeiten führen dazu, dass man enger zusammenrückt. In schwierigen Zeiten wird sichtbar, wer wirklich zu den Freunden zählt. In schwierigen Zeiten offenbaren sich auch Ent-täuschungen, wir sollten dafür dankbar sein. Wer möchte schon getäuscht werden …
(Wenn man nachfolgend auf die Überschriften klickt, gelangt man zu den einzelnen Monaten.)
Der Januar ist der Monat im Jahr, den ich irgendwie am wenigsten mag. Die Weihnachtslichter verschwinden aus dem Straßenbild, die Tage werden nur langsam länger, der Frühling ist noch weit entfernt.
Im Januar habe ich mich verabschiedet von Facebook, Instagram und Co. Es war ganz leicht. Ich brauche keine Plattformen, die mir vorschreiben wollen, was man sagen darf und was nicht. Ich bin erwachsen.
Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.
Der Februar brachte für die Region Mitteldeutschland reichlich Schnee. Wir brauchten uns also nicht mal ins Auto setzen (die 15-km-Marke durfte in Sachsen sowieso nicht überschritten werden), um in wunderschöner Winterlandschaft herrliche Ausflüge zu erleben. Falls es einen lieben Gott gibt, hier hatte er Erbarmen mit uns.
Unrecht bleibt Unrecht und kann auch gutmeinend nicht Gutes bewirken.
Im März habe ich aufgehört, in den Corona-Verordnungen nachzulesen, wie weit man sich vom Wohnort entfernen darf und bin mit meinem Lebensgefährten einfach losgefahren. Wir verlebten einen wunderbaren vorfrühlingshaften Tag in Weimar, genossen im sächsischen Freiberg nach monatelanger Abstinenz leckere Freiberger Eierschecke und schnupperten schließlich Hamburger Luft.
Im April haben mein Lebensgefährte und ich fortgesetzt, was wir bereits im März begonnen hatten: (Tages-)Reisen in Corona-Zeiten. So waren wir in Rudolstadt, Quedlinburg, Bautzen, Nossen, an der Freiberger Mulde und im Klosterpark Altzella. Nach so einem Ausflug fühle ich mich immer deutlich ausgeglichener und zufrieden.
Als die Demokraten uns das Grundgesetz nahmen, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Jurist.
Als sie die Demonstranten attackierten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Demonstrant.
Als sie kritische Künstler diffamierten, habe ich nicht protestiert; ich war ja kein Künstler.
Als sie den Förderalismus außer Kraft setzten, gab es nichts mehr, worin ich mich, meine Familie und meine Freunde noch wiederfand.
Verfasser unbekannt (In Anlehnung an Martin Niemöller 1892-1984)
Der Wonnemonat Mai hielt nicht ganz das, was er normalerweise verspricht. Es war recht nass von oben. Die Natur freute sich trotzdem, sie bedankte sich mit üppigem Grün. Mein Lebensgefährte und ich nutzen auch den Monat Mai für erlebnisreiche Wochenendausflüge. So waren wir u. a. im schönen Gartenreich des Karl Förster, haben einen Abstecher auf den Südwestkirchhof Stahnsdorf unternommen und besuchten am Pfingstsonntag die schöne sächsische Stadt Pirna .
Im Mai musste ich mich verabschieden von einem lieben vierbeinigen Freund. Auch ein Hundeleben ist endlich und nach so vielen wunderbaren Jahren lässt man den treuen Weggefährten dann dankbar ziehen.
Wahrheit ist etwas so Kostbares, daß Politiker nur sehr sparsam damit umgehen.
Im Juni waren mein Lebensgefährte und ich unterwegs auf verschiedenen Friedhöfen und Städten. U. a. haben wir uns den Johannisfriedhof in Dresden, den Stadtgottesacker in Halle und den alten Dölitzer Friedhof in Leipzig angesehen. Außerdem besuchten wir die sächsischen Orte Bautzen und Kötzschenbroda. Darüber hinaus hatten wir ein vergnügliches Wochenende mit der Familie inklusive Pizzaessen beim Lieblingsitaliener, Limonade-Trinken auf dem Leipziger Naschmarkt, Badevergnügen am Cospudener See und fröhliches Aperol-Spritz-Trinken in der Strandbar.
Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen, die bei dem Irrtum verharren, das sind die Narren.
Die meiste Zeit des Monats habe ich in meiner Heimatregion verbracht. Aber wenn man dort wohnt, wo andere Urlaub machen, dann ist das zu verschmerzen. In der Nähe von Wasser lässt es sich überall gut aushalten. Mit der Kamera war ich mit meinem Lebensgefährten vor allem wieder auf Friedhöfen unterwegs.
Die Frage ist nicht, was wir dürfen, sondern was wir mit uns machen lassen.
Auch wenn so mancher auf den nassen Sommer 2021 schimpft, so mochte ich ihn doch sehr gern. Er hatte viele schöne sonnige Tage zu bieten und durch den Regen blieb die Natur saftig grün. Ich war oft mit meiner Kamera in Wald und Wiese unterwegs und erkundete mit meinem Lebensgefährten neue spannende Orte, wie das Altenburger Land oder das Kohrener Land, und Friedhöfe.
Nur wer die Verantwortung für sich selbst übernimmt, kann auch Verantwortung für andere tragen – heute wird Verantwortung nur übernommen, wenn andere die Konsequenzen tragen.
Den ersten Teil des Monats war ich auf Reisen. Nach einem recht arbeitsintensiven Sommer tat es gut, sich auf einen Ortswechsel einzulassen. Ich brauchte dabei nicht lange zu überlegen, wohin es gehen soll, im Zweifelsfall zieht es mich ans Meer. Nach einem Abstecher in die Lüneburger Heide und in die Hansestadt Hamburg verbrachten mein Lebensgefährte und ich wunderbare Tage auf der Insel Rügen, statteten den Hansestädten Stralsund und Wismar einen Besuch ab und suchten schließlich im Elbsandsteingebirge das Kontrastprogramm.
Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst…Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist.
Als ich in meinen Bildern für den Oktober gestöbert habe, war ich überrascht, wo ich überall gewesen bin. So viele Ausflüge hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Der Oktober war vor allem geprägt von Arbeit, Weiterbildungen und Besuchen aus dem Familien- und Freundeskreis.
Der November war irgendwie zweigeteilt. Viel Aktivität und krankheitsbedingt kaum Aktivität hielten sich die Waage. Flach lag ich vor allem im Urlaub, aber das ist ja irgendwie typisch für mich. Im Job dagegen explodierte die Arbeit und ich bin in einen Fokus gerückt, den ich nie einnehmen wollte. Doch es ist gut, so wie es jetzt ist. Zu einer Haltung zu stehen, bringt vor allem Respekt ein, nicht nur bei Gleichgesinnten.
Was Sie heute in den Köpfen der Menschen finden, ist oft gar nicht mehr die Realität, sondern eine von den Medien konstruierte Wirklichkeit.
Im Dezember war ich durch eine 14tägige Quarantäne etwas ausgebremst. Da aber in Sachsen sowieso sämtliche Weihnachtsmärkte geschlossen waren und auch sonst kulturelle Veranstaltungen in sehr übersichtlicher Zahl stattfanden, haben ich nicht viel vermisst. Das diesjährige Weihnachtsfest verlief für mich dann überraschend entspannt und friedlich.
Anpassung fördert den Drang zum Verdrängen.
Ernst Ferstl
Das neue Jahr steht in den Startlöchern. Ich gebe zu, ich schaue etwas pessimistisch in die Zukunft. Wenn nicht bald ein Wunder geschieht und man endlich alle dringlichen sozialpolitischen Themen mit Sachlichkeit und Augenmaß angeht, dann sehe ich für die Zukunft schwarz.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Die Hälfte der Adventszeit habe ich in Quarantäne verbracht. Für diese etwas unfreiwillige Entschleunigung war ich am Ende doch sehr dankbar. SARS-CoV-2 kann ganz schön lästig werden, wenn es sich erst einmal häuslich eingerichtet hat. Doch irgendwann hat man auch das überstanden. Pünktlich zum Fest war ich wieder vollständig genesen.
Hinter mir liegt ein ausgesprochen friedliches und überraschend entspanntes Weihnachtsfest. Am 2. Weihnachtsfeiertag machte ich mich zusammen mit meinem Lebensgefährten auf ins winterlich kalte Erzgebirge nach Seiffen. Wir unternahmen einen sehr schönen Dorfspaziergang (gern HIER nachzulesen). Am Ende versüßten wir uns diesen Tag an einem „Null-G“-Imbiss mit köstlichen Krapfen und einem sehr netten Plausch. Ich glaube, ich bin noch nie vorher so nett und ungezwungen mit fremden Menschen ins Gespräch gekommen wie seit der „Pandemie“.
Wir warten oft auf das große Zusammentreffen und versäumen die wirklichen Begegnungen.
Alfred Rademacher
Lügen haben kurze Beine
So mancher Politiker versucht, durch eigene Auslegung von Zahlen, das Narrativ vom Impferfolg zu unterstützen, siehe Hamburg und Sachsen. Für die SARS-CoV-2-Omikron-Variante hat man jetzt gar ein ganz neues Symptom entdeckt: Appetitlosigkeit. Herr Robin Hartmann vom MDR ist der Meinung, Angst vor sozialer Ausgrenzung hält Menschen von Impfung ab. Man könnte über diesen ganzen Zirkus Tränen lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
„Stoße mich daran, dass kleine Richterlein sich hinstellen und 2G im Einzelhandel kippen“
Frank Ulrich Montgomery
Woche für Woche sinkt die Impfeffektivität. Die Impfungen halten nicht das, was versprochen wurde. Ob Geimpfte wirklich besser vor einer Infektion und einer schweren Erkrankung geschützt sind als Ungeimpfte, ist bis heute unbelegt, da vom Robert Koch-Institut weiterhin nicht ausreichend Daten erhoben und veröffentlicht werden.
Immer wieder hört man gebetsmühlenartig, die neuartigen Impfungen gegen SARS-CoV-2 wären sicher. Ein Faktencheck bringt leider das Gegenteil zutage. Bei den neuartigen mRNA-Präparaten sind die Risiken für Nebenwirkungen im Vergleich zur Grippeschutzimpfung relativ pro behandelter Person je nach Nebenwirkung 20 bis 400-fach erhöht. Das Risiko von Fehlgeburten bei Schwangeren ist 300-fach erhöht.
Totalausfall sozialer Institutionen
Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.
Jahreslosung für 2022
Ich weiß nicht, ob die Kirche die Jahreslosung für 2022 ganz bewusst gewählt hat. Vielleicht möchte man die Fehler der vergangenen Monate korrigieren. Für mich haben die kirchlichen Einrichtungen in breiter Front versagt. Die massenhaften Kirchenaustritte sprechen eine klare Sprache.
Was ich in den letzten Wochen und Monaten in Bezug auf menschliches Miteinander erlebt habe, hätte ich mir nicht im Traum vorstellen können. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sind zu menschlichen Gefängnissen mutiert. Hilfesuchenden wird Hilfe verwehrt, wenn sie nicht den richtigen Impfstatus haben. Angehörige, unabhängig vom G-Status, hatten über die Feiertage in vielen Einrichtungen keine Möglichkeit, mit ihren Liebsten gemeinsame besinnliche Stunden zu erleben. In Pandemie-Zeiten scheint jegliches Gefühl für Barmherzigkeit und Nächstenliebe abhanden gekommen zu sein. Aber vielleicht ist das in einer narzisstisch geprägten Gesellschaft, die zunehmend einer kollektiven Angststörung erliegt, kein Wunder.
Anpassung fördert den Drang zum Verdrängen.
Ernst Ferstl
Doch es tut sich etwas. Allein in Sachsen waren am 27.12.2021 über 35.000 Montags-Spaziergänger auf der Straße. Es handelt sich in großer Masse um friedliche Bürger, deren rote Linie mit der drohenden Impfpflicht überschritten ist. Es eskaliert in Einzelfällen immer nur dann, wenn diese friedlichen Bürger von der Polizei daran gehindert werden, ihre Grundrechte auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit auszuüben.
Fährt man von Leipzig nach Hamburg, kommt man an der Lüneburger Heide vorbei. Besonders schön ist diese Landschaft natürlich, wenn die Heide blüht. Ursprünglich war mein Plan, auf den Wanderführer vom Rother Bergverlag* zu warten, um gezielt schöne Wanderruten anzugehen. Doch der Wanderführer für die Lüneburger Heide lässt leider auf sich warten.
Doch auch Spontanität hat ihren Reiz. Mein Lebensgefährte und ich entschieden kurzerhand, die Abfahrt nach Schneverdingen zu nehmen und vom Heidepark aus zum Pietzmoor zu laufen. Das Pietzmoor ist das größte aktive Moor der Lüneburger Heide. Durch das Moor führt ein ca. 5 km langer Rundwanderweg aus Bohlenstegen quer durch eine faszinierende Landschaft. Hier trifft man auf zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, wie z. B. den Sonnentau und Wollgräser oder Moorfrösche, Waldeidechsen und verschiedene Libellenarten. Das Pietzmoor hat eine durchschnittliche Torftiefe von 4 m, die maximale Mächtigkeit beträgt 7,5 m. Entstanden ist das Moor vermutlich in der vor mehr als 10.000 Jahren.
Hat man sich hungrig gelaufen, dann empfiehlt es sich, nach dem Rundgang durch das Moor im Naturhotel Schäferhof* einzukehren.
Der September neigt sich dem Ende zu und so wird es wieder Zeit für einen Rückblick.
Den ersten Teil des Monats war ich auf Reisen. Nach einem recht arbeitsintensiven Sommer tat es gut, sich auf einen Ortswechsel einzulassen. Ich brauchte dabei nicht lange zu überlegen, wohin es gehen soll, im Zweifelsfall zieht es mich ans Meer. Nach einem Abstecher in die Lüneburger Heide und in die Hansestadt Hamburg verbrachten mein Lebensgefährte und ich wunderbare Tage auf der Insel Rügen, statteten den Hansestädten Stralsund und Wismar einen Besuch ab und suchten schließlich im Elbsandsteingebirge das Kontrastprogramm.
Ich habe sehr viele fotografische Eindrücke davon mitgebracht, sie passen gar nicht alle in eine Collage. Im Oktober habe ich mir vorgenommen, aus diesen vielen Fotos einzelne Blogbeiträge zu basteln, wenn es meine Zeit zulässt. Der Zeitfaktor ist allerdings mein Problem. Es gibt derzeit einfach zu viele Dinge, die meinen Tag anderweitig ausfüllen.
Viele jagen im Urlaub nach Erholung und sind anschließend ganz erledigt.
Siegfried Wache
Die Bundestagswahl als Spiegelbild der Gesellschaft
Wenn es um Politik geht, werde ich langsam zynisch. Am letzten Sonntag hat Deutschland gewählt. Beobachtete man die Hochrechnungen am Wahlabend, dann rieb man sich irgendwann verwundert die Augen, denn während bei allen Parteien die Prozente nach oben und unten differierten, blieb DIE LINKE konstant bei 5%. Doch das war nicht das einzige Kuriose an diesem Wahltag. In Bremen wurden falsche Wahlzettel verteilt, in Berlin öffneten Wahllokale entweder zu spät oder schlossen viel zu früh, weil die Wahlzettel fehlten. Macht ja nichts. Ob nun ein paar Stimmen mehr oder weniger für einzelne Parteien, am Ende kommt sowieso das Gleiche heraus.
Die bösen Sachsen, die sich bereits beim Impfen störrisch zeigten, konnten es mal wieder nicht lassen und sind beim Landestrend ausgeschert. Das hat rund 150 Mitglieder der Antifa dazu veranlasst, am Montag nach der Wahl unter dem Motto: „Sachsen muss sterben, damit wir leben können“ durch Leipzigs Straßen zu ziehen. In Deutschland kursierte nach der Wahl darüber hinaus eine Todesliste mit 250 Namen von Politikern, Ärzten, Journalisten und Prominenten aus dem liberalen und konservativen Spektrum. Sie dürfte aus der Feder linksextremer Kreise stammen. Ein Ermittlungsverfahren ist eingeleitet. Manche in dieser Gesellschaft scheinen die Begriffe „Demokratie und Meinungsfreiheit“ nicht verstanden zu haben. Aber vielleicht helfen ja noch ein paar bewilligte Millionen zusätzlich für den Kampf gegen rechts.
Für manche Menschen scheint die Wahrheit eine Form von Angriff zu sein.
Sarah Klose
Es kann nicht sein, was nicht sein darf
Ich kann es leider nicht anders formulieren, aber ein Teil der Gesellschaft leidet mittlerweile an Realitätsverlust. Über die Gründe bin ich noch im Zweifel. Auch wenn immer wieder unser Gesundheitsminister gebetsmühlenartig betont, die neuen COVID-19-Impfstoffe wären sicher, bekommt man beim Blick in die Meldestatistik der EMA (europäische Arzneimittelbehörde) ein ganz anderes Bild (Stand 24.09.2021): 987.842 gemeldete Verdachtsfälle auf Impf-Nebenwirkungen, davon 287.423 schwerwiegende Fälle, 15.262 Todesfälle, 43 Todesfälle bei Kindern. Experten vermuten darüber hinaus, dass nur etwa 10% der Nebenwirkungen überhaupt gemeldet werden. In den öffentlich-rechtlichen Medien hört man davon so gut wie nichts.
43 Todesfälle bei Kindern, doch unverdrossen sind die Impftruppen weiter in den Schulen unterwegs. An der Zulassung eines COVID-19-Impfstoffes auch für kleinere Kinder wird bereits von den Bundesverdienstkreuzträgern fleißig gewerkelt. Es kann eben nicht sein, was nicht sein darf.
Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst…Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist.
Ian Watson
Wer gern mal einen Blick hinter die Kulissen der Pandemie werfen möchte, der kann das HIER und HIER tun. Ist natürlich alles böse Verschwörung.
Heute präsentiere ich Euch einen weiteren wunderschönen Friedhof in Deutschland, den ich schon einmal 2014 auf meiner Webseite vorgestellt hatte. Aufgrund seines Waldcharakters bietet er Besuchern eine ganz besondere Atmosphäre.
Der Südwestkirchhof Stahnsdorf liegt südwestlich von Berlin auf dem Gebiet der brandenburgischen Gemeinde Stahnsdorf und ist mit einer Gesamtfläche von rund 206 Hektar der zehntgrößte Friedhof weltweit sowie nach dem Hauptfriedhof Ohlsdorf in Hamburg Deutschlands zweitgrößter Friedhof.
Wie in vielen anderen Städten auch zeichnete sich in den innenstadtnahen Bereichen Berlins in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgrund des starken Bevölkerungswachstums eine Verknappung der verfügbaren Begräbnisplätze ab. Die Eröffnung des neuen Friedhofes erfolgte am 28. März 1909, nachdem unter Leitung des Garteningenieur Louis Meyer (1877–1955) ein naturromantischer Waldfriedhof konzipiert worden war.
Die hölzerne Friedhofskapelle nach dem Vorbild norwegischer Stabkirchen wurde 1908 bis 1911 nach Plänen des Kirchenarchitekten Gustav Werner errichtet. Bekanntes Vorbild ist die Kirche Wang im Riesengebirge. Die hölzerne Inneneinrichtung, die sparsame Bemalung, die farbigen Jugendstil-Glasfenster und die wertvolle Orgel von Wilhelm Sauer sind im Originalzustand erhalten.
Ab 1949 lag der Friedhof infolge der Teilung Deutschlands auf dem Gebiet der DDR. Nach den Ereignissen vom 17. Juni 1953 war es Besuchern aus West-Berlin nur noch mit einem besonderen Passierschein möglich, den Südwestfriedhof und den Wilmersdorfer Waldfriedhof zu besuchen. Die endgültige Isolation des Kirchhofs wurde mit dem Mauerbau am 13. August 1961 besiegelt. Bedingt durch die geringe Nutzung des Friedhofs bis zur Wendezeit verwitterten die Gräber, wuchsen zu und versanken im Dickicht des Waldes. Nach der Wende ging der Südwestkirchhof wieder in kirchliche Verwaltung über, seine heutige Trägerin ist die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
Viele bekannte Persönlichkeiten haben auf dem Stahnsdorfer Friedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden, darunter Heinrich Zille, Friedrich Wilhelm Murnau, Engelbert Humperdinck, Louis-Ferdinand Ullstein, Alfred Struwe, Otto Graf Lambsdorff, Theodor Fontane jun., Hugo Distler, Rudolf Breitscheid und Manfred Krug. Aber auch die Industriellenfamilie Siemens oder der Verlagsgründer Langenscheidt haben hier einen Ort für ihre Familiengrabstätten gefunden.
Bitte zum Anschauen der Bilder auf die Galerie klicken.
Der ewige Friede paßt als Aufschrift über Kirchhofspforten; denn nur die Toten schlagen sich nicht mehr.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Ich habe zusammen mit meinem Lebensgefährten diesen Friedhof im Mai besucht, werde aber auf jeden Fall im Herbst noch einmal wiederkommen.
Das Reisen in Corona-Zeiten ist beschwerlich. Unmöglich ist es jedoch nicht. Ich möchte mich jetzt gar nicht dazu auslassen, was uns nach der Verabschiedung des als Entwurf schon vorliegenden neuen Infektionsschutzgesetzes noch bevorsteht, die eigenen vier Wände und ein Radius von willkürlichen 15 km sind auf Dauer keine Option. Nicht für mich.
Da sich meine Heimat in Mitteldeutschland befindet, kann ich mich mit dem Auto ein bis zwei Stunden in alle vier Himmelsrichtungen bewegen und bin immer noch in Deutschland. Oder ich besuche die Verwandtschaft und schlafe dort auf dem Sofa. Beide Optionen habe ich in den letzten Wochen ausprobiert.
Dank geöffneter Bäckereien und der Möglichkeit des „Kaffee to go“ kann man den ganzen Tag per Pedes unterwegs sein, ohne verhungern zu müssen. Natürlich tut es auch ein Pausenbrot und eine Flasche Wasser im Rucksack. Auf Bahnhöfen oder auf dem Friedhofsgelände findet man oft öffentliche Toiletten. Am Ende muss dann nur noch das Wetter mitspielen ;-).
Was ist Reisen? Ein Ortswechsel? Keineswegs! Beim Reisen wechselt man seine Meinungen und Vorurteile.
Anatole France
Weimar
Im März war ich mit meinem Lebensgefährten im schönen Weimar unterwegs. Von Leipzig aus sind es rund 80 min, die man mit dem Auto zurücklegen muss. Weimar ist eine charmante Thüringer Mittelstadt und vor allem bekannt als Ort der Weimarer Klassik. Christoph Martin Wieland, Johann Wolfgang von Goethe, Johann Gottfried Herder und Friedrich Schiller fanden in der Stadt Weimar Heimat und Arbeitsstätte und schließlich den Ort der letzten Ruhe.
Auch wenn Museen und Schlösser in Corona-Zeiten weitgehend geschlossen sind, kann man einen wunderbaren Spaziergang durch die Innenstadt, das Schlossgelände, den Stadtpark und den historischen Friedhof unternehmen.
Wer auf dem Streifzug durch die Stadt Hunger verspürt, wird sicherlich an dem einen oder anderen Stand für Thüringer Bratwürste fündig.
Zum Betrachten der Bilder bitte die Galerie anklicken.
Goethestadt Weimar
Jetzt muß der Geist von Weimar, der Geist der großen Philosophen und Dichter wieder unser Leben erfüllen.
Friedrich Ebert
Freiberg
Von Leipzig nach Freiberg fährt man etwa anderthalb Stunden. Freiberg liegt in der Mitte von Sachsen und hat mit seinen rund 40.500 Einwohnern den Status einer Großen Kreisstadt. Der gesamte historische Stadtkern steht unter Denkmalschutz. Er gehört, zusammen mit örtlichen Denkmälern der Bergbaugeschichte wie der Reichen Zeche, seit 2019 zum UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge.
Die historische Altstadt, umgeben von Resten der Stadtmauer, besteht aus einem unzerstörten Stadtkern mit unverändertem Grundriss aus dem 12./13. Jahrhundert. Hier gibt es viele kleine Gassen und Plätze, die für einen interessierten (fotografischen) Blick lohnenswert sind. Neben dem Albertpark mit den beiden Kreuzteichen lädt auch der Donatsfriedhof an der Jacobi-Kirche zu einem schönen Spaziergang ein.
Wer vom vielen Gehen hungrig geworden ist, dem empfiehlt sich der Besuch des Cafés Adelt am Untermarkt. Hier gibt es die legendäre Freiberger Eierschecke.
Zum Betrachten der Bilder bitte die Galerie anklicken.
Freiberg in Sachsen
Glück kann keine Zutat sein, wohl aber ein fertiger Kuchen.
Michael Wollmann
Hamburg
Nach Hamburg sind es von Leipzig aus über 400 km. Eine Reise lohnt sich dann nur, wenn man angesichts der geschlossenen Hotels für die Nacht ein Sofa bei Freunden oder Verwandten findet. Im März nun bot sich endlich die Gelegenheit, wieder einmal Hamburger Luft zu schnuppern.
So schade es ist, dass Museen und andere kulturelle Stätten geschlossen haben, ein Besuch der Stadt Hamburg lohnt sich trotzdem. In Hamburg kann man vermutlich tagelang spazieren gehen, ohne das einem langweilig wird. Es muss nur das Wetter mitspielen.
Wer in Hamburg plötzlich Hunger verspürt und kein Pausenbrot dabei hat, findet auf der Elbpromenade Stände mit leckeren Fischbrötchen.
Zum Betrachten der Bilder bitte die Galerie anklicken.
Hansestadt Hamburg
Wo ihr auch seid
Ob in Hamburg oder Gießen: Leute, lasst euch nicht verdrießen! Ob in Dresden oder Zossen: Macht’s ebenso, seid unverdrossen! Wo ihr auch seid in Ost und West: Das Leben sei ein großes Fest!
Wolfgang Lörzer
Quedlinburg
Von Leipzig bis Quedlinburg sind es rund 130 km, für einen Tagesausflug ist diese Strecke gut zu bewältigen. Bei schönem frühlingshaften Wetter haben sich mein Lebensgefährte und ich am Ostersamstag in diese historisch beeindruckende Stadt aufgemacht.
Quedlinburg liegt in Sachsen-Anhalt an der Bode nördlich des Harzes. Die Altstadt steht seit 1994 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. In der historischen Innenstadt mit ihren Kopfstein-gepflasterten Straßen, verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen befinden sich gut 2000 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten.
Auch in Quedlinburg muss man in Corona-Zeiten nicht auf das leibliche Wohl verzichten. Am Fuße des Schlossbergs in direkter Nachbarschaft des Klopstockmuseums befindet sich die Käsekuchenbäckerei Vincent. Hier kann man per Fensterverkauf verschiedene Arten von Käsekuchen zum Mitnehmen erwerben.
Zum Betrachten der Bilder bitte die Galerie anklicken.
UNESCO-Kulturerbestadt Quedlinburg
Wer sich nicht von dieser Welt fühlt, aber doch nicht aus ihr heraus kann, für den gibt es immer noch eine Gasse: Hindurch!
Emil Gött
Rudolstadt
Von Leipzig nach Rudolstadt sind es rund 130 km. Die thüringische Stadt liegt im Tal der Saale und wurde 776 erstmals urkundlich erwähnt. Ihr weithin sichtbares Wahrzeichen ist das beeindruckende Barockschloss Heidecksburg, welches die Stadt überragt.
Schloss Heidecksburg ist das ehemalige Residenzschloss der Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt und liegt rund 60 Meter über dem Altstadtkern. Heute sind im Schloss das Thüringer Landesmuseum und das Thüringer Staatsarchiv Rudolstadt untergebracht.
Unterhalb der Heidecksburg lädt die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, Kirchen und Renaissance-Bürgerhäusern zum Bummeln ein.
Im Rudolstädter Handwerkerhof findet man das CAFÉ ZEITLOS, welches in „Pandemie-Zeiten“ per Fensterverkauf leckeren selbst gebackenen Kuchen anbietet.
Zum Betrachten der Bilder bitte die Galerie anklicken.
Rudolstadt in Thüringen
Frage an Schiller: Kann das Gesetz der Freund der Schwachen sein, wenn es die Mächtigen machen?
Karlheinz Deschner
Ich hoffe, Euch hat meine kleine Auswahl an Reisezielen in Mitteldeutschland gefallen. Tagesausflüge bringen Lebensfreude, Abwechslung, Bewegung, Horizonterweiterung und frische Luft. Was kann es für ein Immunsystem Besseres geben 😉 …?!
Ich bin ein wenig spät dran mit meiner Monatscollage für Birgitt, aber in der zweiten Märzhälfte war ich viel unterwegs. Nachdem ich den Überblick verloren hatte, welche Corona-Regeln es gerade zu beachten gilt und wie weit man sich jetzt vom Wohnort entfernen darf, sind mein Lebensgefährte und ich einfach ins Auto gestiegen und losgefahren.
Wir verlebten einen wunderbaren vorfrühlingshaften Tag in Weimar, genossen im sächsischen Freiberg nach monatelanger Abstinenz leckere Freiberger Eierschecke und schnupperten schließlich Hamburger Luft. Herrlich war’s.
Es geht nicht um Gesundheit
Warum es beim Thema Corona schon lange nicht mehr um Gesundheit geht, hatte ich in einem Artikel bereits beschrieben. Prof. John Ioannidis, griechisch-/US-amerikanischer Gesundheitswissenschaftler und Statistiker, zeigt in seiner neusten Studie, dass die durchschnittliche Infektionssterblichkeit bei SARS-CoV-2 bei 0,15%, bei den unter 70jährigen sogar bei 0,05% liegt. Nach seinen neusten Erkenntnissen gibt es keine sachliche Begründung für die derzeitig einschneidenden Corona-Maßnahmen, für einen Impfpass oder für die fast aggressive Impfkampagne.
Das Jahr 2020 ist nur schwer in Worte zu fassen. Und gerade deshalb bin ich froh über die einzelnen Monatscollagen, zeigen sie doch, dass es im Jahr 2020 doch deutlich mehr glückliche Momente gab, als ich noch in Erinnerung habe.
Hinweis: Auf die einzelnen Monatscollagen gelangt man, wenn man auf den Monatsnamen klickt.
Wir brauchen neue Grenzwerte der geistigen Umweltverschmutzung.
Helmut Glassl
Im Januar war noch nicht wirklich zu erahnen, was uns im Jahr 2020 erwarten wird. Zwar gab es erste Meldungen über ein neuartiges Virus in China, doch in Deutschland beherrschte das Klima die Debatten. Die Tagesschau schoß dabei den Vogel ab, in dem sie eine „CO2-freie Welt“ zur Kernfrage erklärte.
Im öffentlichen Leben treten viele auf mit einem Gemisch von Bescheidenheit und Keckheit: keck in ihrer Haltung, bescheiden in ihren Leistungen.
OTTO WEISS
Im Februar verlebte ich mit meinem Lebensgefährten sehr schöne Stunden in der Lieblingsstadt Hamburg. Erste Frühblüher kündigten den nahenden Frühling an.
Ebenfalls im Februar wählten Christdemokraten, die jahrzehntelang ein Bollwerk gegen den Sozialismus und Kommunismus waren, in Thüringen mit Bodo Ramelow einen Mann zum Regierungschef, der sich in der Vergangenheit freundlich über den „Genossen Stalin“ äußerte und die Opfer des SED-Regimes verhöhnte. Im Vorfeld entschied man sich, die demokratische Wahl eines Ministerpräsidenten der Mitte (FDP) als ungültig zu betrachten. So geht heutzutage offensichtlich „Demokratie“. Wer Frau Merkels politische Kinderstube kennt, muss sich darüber nicht wundern.
Gerade in schwierigen Zeiten gilt es, nicht weniger, sondern mehr Demokratie zu praktizieren.
RITA SÜSSMUTH
Im März fiel ein geplanter Urlaub der Corona-Pandemie zum Opfer. Das Coronavirus machte mir zu dieser Zeit bereits keine Angst mehr. Ich hatte viele Artikel dazu gelesen und Zusammenhänge verstanden. Panik und Angst sind selten gute Ratgeber und so manche Maßnahme birgt Gefahr, alles nur schlimmer zu machen.
Schon im ersten Lockdown wurde offensichtlich, die verordneten Zwangsmaßnahmen nützen vor allem multinationalen Großkonzernen. So steigerten Onlinegeschäfte zulasten regionaler Anbieter noch weiter ihren Umsatz. Der Effekt des Rückganges der Coronainfizierten-Zahlen wäre auch ohne Herunterfahren des öffentlichen Lebens eingetreten. Coronaviren haben im Herbst und Winter Hochsaison und machen im Frühjahr und Sommer Platz für andere Viren.
Im Monat April verlebte ich trotz Lockdown ein wundervolles und fröhlich ausgelassenes Osterfest mit der Familie. Zum Glück bietet Leipzig mit seinem Stadtwald ausreichend Möglichkeiten, trotz Ausgangsbegrenzungen sich in Natur und Wald zu bewegen.
Doch auch in diesem Monat suchte man offene Diskussionen und die Zusammenarbeit von medizinischen und wissenschaftlichen Experten vergebens. Man erlangte zunehmend den Eindruck, dass die verhängten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vor allem alternativlos und durch nicht-medizinisches Personal der Regierung von Bund und Ländern getroffen wurden.
Ich finde die Leichtigkeit nicht, mit der die anderen den Irrsinn des Alltags verdrängen.
STEFAN ROGAL
Im Mai wurden endlich die Corona-Maßnahmen gelockert und mein Lebensgefährte und ich konnten ein paar erholsame Tage an der Nordsee und in der wunderschönen Stadt Hamburg verleben. Wir waren täglich rund 15-20 km zu Fuß unterwegs. Das hilft durchaus, den Irrsinn des politischen und gesellschaftlichen Alltags für Momente hinter sich zu lassen.
Wandel beginnt im Kopf und setzt sich in den Füßen fort.
ULRICH WIEGAND-LASTER
An den Monat Juni habe ich irgendwie nur lückenhafte Erinnerungen. Gefühlt war ich ständig beschäftigt. U. a. war ich zusammen mit meinem Lebensgefährten auf der Suche nach einem neuen Lebensmittelpunkt, denn das Umfeld unseres Zuhauses hatte sich in der Corona-Zeit lärmtechnisch massiv verändert. Wenn Clubs geschlossen und die Kultur heruntergefahren wird, suchen sich junge Leute andere Alternativen.
In Deutschland zeigte sich wieder mal, dass Inkompetenz und Korruption die Politik bestimmen. Ein dreistelliger Millionenbetrag wurde unter Ursula von der Leyen im Verteidigungsministerium für Berater ausgegeben. Ein Untersuchungsausschuss bescheinigt nun das „faktische Komplettversagen“ des Verteidigungsministeriums im Umgang mit Beratung und Unterstützung. Vermutlich wurde deshalb Frau von der Leyen auch nach Brüssel befördert, dort kennt man sich aus mit Korruption und Geldverschwendung.
Gewissensfragen sind nur sinnvoll bei Leuten, die ein Gewissen haben.
KURT WOLFGANG RINGEL
Im Juli sind mein Lebensgefährte und ich bei der Wohnungssuche fündig geworden und zurück in meine alte Heimat in eine sehr charmante Wohnung mit Balkon gezogen. So ein Umzug kostet immer viel Kraft und Nerven, aber es hat sich gelohnt. Zwischendurch habe ich eine kurze Auszeit genommen und bin mit meiner jüngsten Tochter nach Berlin und Potsdam zur Verwandtschaft gereist. Wir hatten fröhliche und entspannte Tage.
Die Meinungsvielfalt der Bürger reduziert sich zunehmend in eine Meinungseinfalt der Presse.
HELMUT GLASS
Der Monat August war vor allem geprägt durch meinen Beruf und die Folgen, die ein Umzug so mit sich bringt. Aufgrund der Corona-Beschränkungen muss man heutzutage für so manches einen längeren Atem mitbringen. So darf man z. B. bei Behörden nicht mehr spontan vorbeischauen oder Lieferfristen verlängern sich.
Der Umzug führte aber dank kürzer Wege auch dazu, dass wir plötzlich viel mehr Zeit mit Freunden verbrachten.
Im August stellte ich mir immer öfter die Frage, wohin wir uns als Gesellschaft gerade in der Coronakrise entwickeln. Wieviel ehrlichen Diskurs lassen wir noch zu? Welche Konsequenzen muss der Einzelne befürchten, der eine abweichende Einstellung zum Mainstream hat? Warum können wir es als Gesellschaft nicht mehr aushalten, dass es zu einer Fragestellung unterschiedliche Meinungen und Lösungsansätze gibt?
Bei den Dummen in dieser Welt kann einer ohne Kopf in neuen Kleidern sein Geschäft machen. Auf diese Weise sind schon viele so weit in die Höhe gekommen, bis sie endlich neben ihresgleichen saßen.
AUGUST PAULY
Im September hatte ich Urlaub und war recht viel unterwegs. So fand zum Beispiel wieder unser jährliches Seminargruppentreffen statt, dieses Mal in Radebeul. Bei bestem Spätsommerwetter trafen wir uns zum Verkosten leckerer Weinproben und hatten viel Spaß dabei.
Aber auch die Lieblingsstadt Hamburg stand wieder auf dem Plan. Sie ist für mich ein bisschen wie zur zweiten Heimat geworden. Ich fühle mich in der Elbstadt pudelwohl.
Sehr erfüllend waren für mich im September auch die geplanten und zufälligen Begegnungen mit Menschen, mit denen man sich über Gott und die Welt noch ehrlich und auf Augenhöhe austauschen kann. So verlebte ich z. B. einen spontanen und zauberhaften Vormittag bei der Keramikkünstlerin Sybille Abel-Kremer und lernte bei einer Fototour durch Blankenese die sympathischen Betreiber der Blankeneser „Atlaspraxis“ kennen.
Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
VERFASSER UNBEKANNT
Der Monat Oktober fing sehr optimistisch an. Am Tag der Deutschen Einheit verlebte ich mit meinem Lebensgefährten einen ganz wunderbaren sonnigen Herbsttag auf dem Schloß Püchau und im Schlosspark Machern. Außerdem freute ich mich zusammen mit meinen Kindern über berufliche Erfolge und wohnliche Veränderungen. So gründet mein Sohn mit seiner Freundin einen eigenen Hausstand.
Dann kam die Quaratäne. Im früheren Seuchenschutzgesetz war es noch üblich, infektiöse Erkrankte zu isolieren. Heutzutage testen wir zum einen gesunde Menschen, zum anderen stecken wir jeden in die Isolation, der in irgendeiner Form Kontakt mit einem Infizierten hatte oder auch nur der Verdacht auf Kontakt besteht. Dafür braucht es nicht mal einen positiven PCR-Test.
Satire zu schreiben, ist heute das Wagnis, mit der Realität zu konkurrieren.
ROLF MOHR
Der November war erneut geprägt von Einschränkungen durch staatliche Corona-Maßnahmen. Wer ein wenig medizinischen Einblick in die Virologie hat, den dürfte es nicht verwundert haben, dass trotz Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht im Herbst die Zahl der Infizierten steigt.
Der 18.11.2020 war für die Demokratie in Deutschland ein rabenschwarzer Tag. An nur einem Tag (Novum!) wurde ein neues Gesetz zum Infektionsschutz durch das Parlament gejagt. Kritiker dieses Gesetzentwurfes beschimpfte man, grenzte sie aus und denunzierte sie. Auf Demonstrationen ging man mit Wasserwerfern vor.
Immer wieder musste ich im November an den Ausspruch der Schriftstellerin Monika Maron denken: „Heute können alle wissen, wer sie in der DDR gewesen wären.“ Ich habe den Eindruck, es gäbe heutzutage deutlich mehr Mitläufer des DDR Systems als 1989. Und allen voran diejenigen, die nach der Wende auf Ostdeutschland herablassend oder desinteressiert geschaut haben.
Wenn uns bewußt wird, daß die Zeit, die wir uns für einen anderen Menschen nehmen, das Kostbarste ist, was wir schenken können, haben wir den Sinn der Weihnacht verstanden.
ROSWITHA BLOCH
Im Dezember habe ich ganz bewusst persönliche Kontakte vor allem im offline gepflegt. Ich habe jede einzelne Minute des Zusammenseins mit Freunden und Familie genossen, vermutlich weil sie in der heutigen Zeit so kostbar sind.
Der Dezember hat mir vor allem gezeigt, dass gerade in Krisenzeiten Familien wieder enger zusammenrücken, Streitigkeiten beenden und sich auf das Wesentliche konzentrieren können.
Im letzten Monat des Jahres ist ein Kapitel meines Lebens zu Ende gegangen, welches mir über lange Strecken Erfüllung und Freude gebracht hat. Im letzten Drittel aber hat die Kraft und Liebe nicht mehr gereicht, um es fortzuführen. Das ist schmerzlich, aber auch Scheitern gehört zu Leben.
In Krisenzeiten lernt man viel über sich selbst. Im Idealfall lernt man, mit sich und der Vergangenheit Frieden zu schließen. Ich glaube, mir ist das ganz gut gelungen.
Ausblick
Auf das neue Jahr blicke ich mit gemischten Gefühlen. Gerade beruflich könnte es kompliziert werden, denn ich war noch nie bestechlich. Möglicherweise stehen sich behördliche Maßgaben und persönliches Empfinden von Ethik und Moral zwiespältig gegenüber. Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich damit umgehen werde.
Doch wer den Kopf in den Sand steckt, hat von vornherein verloren. Ich habe schon viele Höhen und Tiefen im Leben hinter mir, bin hingefallen und wieder aufgestanden. Ich ahne, was da alles gesellschaftlich, politisch und vor allem finanziell auf uns zukommen könnte, vielleicht ist man aber dann dafür auch besser gewappnet. Und ich bin vielleicht soweit im Laufe meines Lebens mit meiner Weisheit gekommen, dass man nicht alle Dinge ändern, aber für sich persönlich immer einen Weg finden kann, das Beste daraus zu machen.
Zukunft beginnt nicht am Horizont. Zukunft beginnt vor deinen Füßen.
Wenn ich in Hamburg bin, dann muss ich mindestens einmal pro Aufenthalt durch das Treppenviertel schlendern. Für mich ist Blankenese der schönste Ort dieser Stadt. Ich liebe die kleinen Gassen und Treppen durch das Viertel und die ganz unterschiedlichen Häuschen und Gärten. Und immer wieder ergeben sich zwischen den Häusern Sichtachsen auf die Elbe.
Mit dem Süllberg und den benachbarten Bergen trifft man auf das hügeligste Terrain weit und breit. Mit insgesamt knapp 5.000 Stufen ist man ordentlich beschäftigt, will man zu Fuß das Treppenviertel erkunden. Erklimmt man den Gipfel des Süllbergs mit seinen rund 74 Metern, hat man einen wunderbaren Panoramablick über das Stadtviertel und die Elbe.
Bitte zum Vergrößern die Bilder in der Galerie anklicken.
Unterwegs war ich wieder mit meiner neuen Sony a 7 III. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Kamera, denn sie macht wirklich gute Bilder. Mit einer 50er Festbrennweite hält sich das Gewicht der Kamera auch in Grenzen.
Fotografie ist wirklich ein schönes Hobby. Man lernt auf Details zu achten. Gerade in der heutigen Zeit kann diese Gabe sehr hilfreich sein.
HIER finden sich weitere Bilder und Beiträge zum Hamburger Treppenviertel.
Hüte dich vor Menschen, die nicht mit Details belästigt werden wollen.
Auch im September sammelt wieder die liebe Birgitt unsere Eindrücke des Monats.
Im September war ich recht viel unterwegs. So fand zum Beispiel wieder unser jährliches Seminargruppentreffen statt, dieses Mal in Radebeul. Bei bestem Spätsommerwetter trafen wir uns zum Verkosten leckerer Weinproben und hatten viel Spaß dabei.
Aber auch Hamburg zeigte sich im September wettertechnisch von seiner besten Seite und so war es wieder ein reines Vergnügen, durch diese wunderschöne Stadt zu schlendern.
Sehr erfüllend waren im September auch die geplanten und zufälligen Begegnungen mit Menschen, mit denen man sich über Gott und die Welt noch ehrlich und auf Augenhöhe austauschen kann. So verlebte ich z. B. einen spontanen und zauberhaften Vormittag bei der Keramikkünstlerin Sybille Abel-Kremer und lernte bei einer Fototour durch Blankenese die sympathischen Betreiber der Blankeneser „Atlaspraxis“ kennen.
Wenn die Verhältnismäßigkeit abhanden kommt …
Ich kann es mir nicht erklären, aber unserem Land ist die Verhältnismäßigkeit abhanden gekommen. Es gibt kaum noch ein Gebiet, auf dem man mit Augenmaß und Vernunft agiert. Schaut man auf die Energie- und Klimapolitik, die Wirtschaftspolitik, die Flüchtlingspolitik oder auf die Corona-Maßnahmen, dann verfallen die Verantwortlichen entweder in Hyperaktionismus oder Lethargie. Probleme werden aufgebauscht oder ignoriert, ein gesundes Mittelmaß gibt es nicht mehr.
Die heile Welt, die uns von einigen Medien vorgespielt wird, wird von vielen bereits täuschend echt nachgespielt.
Helmut Glaßl
Ich persönlich frage mich immer wieder, ist es jetzt Dummheit, kühle Berechnung oder ein Hang zum Sadismus, ein Land zunehmend gegen die Wand zu fahren. Gerade wir Deutsche haben uns außerdem in der Vergangenheit nicht gerade damit beliebt gemacht, anderen Ländern sagen zu wollen, wo es lang geht. Ein wenig mehr Demut stände uns gut zu Gesicht. Leider nehmen vor allem unsere Leitmedien in Sachen Demut und Verhältnismäßigkeit eine fragwürdige Rolle ein.
Aber auch Ärzte, Wissenschaftler und Juristen sollten sich die Frage stellen, ob sie diese Panikmache in der Klima-sowie Energiepolitik und im Rahmen der sogenannten Coronavirus-Pandemie weiter unterstützen oder endlich wieder zur Sachebene zurückkehren möchten.
Bei den Dummen in dieser Welt kann einer ohne Kopf in neuen Kleidern sein Geschäft machen. Auf diese Weise sind schon viele so weit in die Höhe gekommen, bis sie endlich neben ihresgleichen saßen.
August Pauly
Ich bewundere alle, die unermüdlich gegen diesen zunehmenden Irrsinn in diesem Land mit Wort und Tat ankämpfen. Manchmal frage ich mich aber auch, woher sie noch die Kraft nehmen …
Kommt gut in den Oktober.
[Anmerkung: Der Artikel enthält unbezahlte Werbung]
Ende Mai, nach Lockerung des Shutdowns, hatten wir endlich wieder die Möglichkeit, nach Hamburg zu reisen. Wir ließen spontan im Ortsteil Winterhude das Auto stehen und schlenderten entlang der Alster, um schließlich im Café Leinpfad am schön gelegenen Anleger „Winterhuder Fährhaus“ bei charmanter Bedienung Rast zu machen.
Als ein Schiff anlegte, entschieden wir uns kurzentschlossen für eine Kanalfahrt auf der Alster. Vermutlich wegen der unklaren Corona-Situation hatten wir das Schiff über weite Strecken für uns allein oder teilten nur mit einzelnen weiteren Passagieren das Sonnendeck. Dabei trafen wir auch auf eine Ortskundige, die allerlei Insiderwissen über den Ortsteil Winterhude berichten konnte. Es war eine herrliche Fahrt entlang herrschaftlicher Villen, Gärten und Parkanlagen!
Die Alster ist ein 56 Kilometer langer Nebenfluss der Elbe und fließt durch Süd-Holstein und Hamburg. Im innerstädtischen Gebiet Hamburgs bildet die Alster einen See, der in die Bereiche Binnen- und die Außenalster geteilt wird. Am Südwestufer, dem Jungfernstieg, liegt die Hauptanlegestelle für Ausflugsschiffe, die von hier sowohl die Alster mit ihren Kanälen als auch die Hamburger Fleete befahren und zeitweise bis nach Bergedorf verkehren.
Die Klosteranlage St. Johannis ist heute als Evangelisches Damenstift eine Wohnanlage für alleinstehende Frauen im Alter über 60 Jahren. Der Gebäudekomplex wurde zwischen 1912 und 1914 durch die Architekten Richard Kahl und Ludwig Endresen errichtet und ist direkt an der Alster in einem großzügigen Garten gelegen.
Bitte die Bilder in der Galerie anklicken (funktioniert ggf. beim iPad nicht):
AlsterschifffahrtKloster St. JohannisKloster St. JohannisBinnenalsterAm JungfernstiegHamburgAußenalster
Eine Fahrt auf der Hamburger Alster kann ich nur wärmstens empfehlen. Man hört so oft das Bedauern, dass Reisen in ferne Länder derzeit nicht möglich sind, doch wie bereits Goethe meinte…
Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah …
Johann Wolfgang von Goethe
Hinweis: Der Beitrag enthält unentgeltliche Werbung.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.